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URL-Hijacking prüfen und beseitigen
Der Beitrag wurde am 17. Februar 2005 von Oliver veröffentlichtDas große Problem des URL-Hijackings in Verbindung mit Google macht schon seit geraumer Zeit die Runde. Zum größten Teil liegt die Problematik bei ganz normalen Linkkatalogen, welche entweder mit einer sogenannten Meta-Refresh oder 302-Weiterleitung auf eingetragene Seiten linken. Der Fehler liegt jedoch nicht bei den Betreibern der Kataloge, sondern vielmehr bei der Suchmaschine Google selbst. Google scheint der Bug wohl bekannt zu sein, jedoch nimmt man nicht öffentlich Stellung zu der Thematik. Auch auf Anfragen bei dem Support von Google bekommt man nur die allseits „beliebten” Standardantworten. Doch was passiert bei einem 302-Rediret eigentlich? Google rechnet - warum auch immer - den Content der verlinkten Seite der Seite zu, welche den Link gesetzt hat. Der Effekt ist der, dass a) die verlinkte Seite stark im Ranking abgewertet wird oder b) die verlinkende Seite auf einmal vor der verlinkten steht oder c) die verlinkte Seite komplett „entführt” wird. Bei Szenario c) wird die verlinkte Seite komplett aus dem Google-Index entfernt und die verlinkende Seite nimmt deren Platz ein. Wie kann man sich dagegen schützen? Gar nicht! Leider ist es so, man kann nichts dagegen tun „gehijacked” zu werden. Den Betreibern von Linkkatalogen ist es jedoch dringend zu empfehlen, vorhandene Umleitungen zu überprüfen und ggf. abzuändern. Eine gute Möglichkeit bietet der Service von About-Hijacking.org. Hier können Sie schnell kritische Weiterleitungen erkennen und ggf. ändern. Als Beispiel eine Weiterleitung unserer AWM-Resource.de (hier klicken). Von dieser Weiterleitung geht aufgrund eines 301-Redirects keine Gefahr aus. Interessant in diesem Zusammenhang ist die rechtliche Betrachtung des URL-Hijackings von RA Dr. Bahr.
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