O2 entschädigt Handy-Payment-Opfer

Der Beitrag wurde am 12. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

Gäbe es den Dialer noch, dann wäre das Handypayment mit täglichen Abo’s zu 9,95 Eur und ähnlichen Tarifen wahrscheinlich nie gekommen oder zumindest nicht so in den Blickpunkt der ehemaligen geläuterten Dialer-Millionäre und den „Ich-verkaufe-Wikipedia-Texte-für-viel-Geld-Webmaster” gerückt. Aber, die Dialer wurden durch dubiose Geschäftemacher und anfänglich auch oftmals überzogen negativer Berichterstattung in den Medien zugrunde gerichtet. Das gleiche - wie konnte man es auch anders erwarten -, ist mit dem ehemals zukunftsträchtigen Handypayment geschehen. Die ersten Mobilfunkanbieter (z.B. T-Mobile) dulden schon keine Abonnements mehr, negative TV- und Zeitschriftenberichte wurden verfasst, die Verbraucherzentralen schlagen ebenfalls Alarm. Eigentlich Business as usual. Wie sollte man es denn auch anders erwarten in eine Branche, in der 99% der Menschen nur von 12 bis Mittag denken. Die ersten Kunden werden nun von den Mobilfunkanbietern entschädigt. O2 macht den Anfang. Fazit: Wieder eine gute Payment-Möglichkeit vernichtet.

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