Bitte Google, starte ein Auktionshaus!

Der Beitrag wurde am 25. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

So ähnlich lautet die öffentliche Bitte eines amerikanischen ebay-Powersellers. Das Problem: ebay ist einfach zu mächtig und nutzt die Monopolstellung durch ständiges drehen an der Preisschraube aus. Mittels einer gestarteten Online Petition möchte man Google nun dazu aufrufen, eine eigene Auktionsplattform zu starten um ebay Paroli zu bieten. Ob es etwas bringt? Wohl eher nicht. Hier würde man wohl nur ein Übel gegen ein anderes tauschen. Sicher hätte Google das Potential, jedoch was ist, wenn Google plötzlich ebay vom Markt verdrängt? Wünscht man sich dann nicht doch wieder ebay zurück? Und warum bittet man nicht ebay im Gegenzug eine Alternative zu Google zu schaffen? Diese Idee hatte zumindest auch der Blog von „Die Zeit”.

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Welche Domains liegen auf einer IP?

Der Beitrag wurde am 24. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

MSN macht’s jetzt möglich. Was bislang nur mittels Whois.sc für .com Domains funktionierte, macht die Microsoft-Suchmaschine nun für alle möglich. Mit einer einfachen Abfrage bekommt man alle Domains einer IP geliefert. Voraussetzung: Die Domains müssen bereits von MSN indexiert sein. Eine Abfrage der IP vom DMOZ 207.200.81.154 liefert dann alle Domains, die auf der gleichen IP liegen. Das Tool dürfte für die Leute interessant sein, die auf einem Shared Hosting Account liegen und mal die Nachbarschaft überprüfen wollen.

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Was kostet ein Link auf meiner Seite?

Der Beitrag wurde am 24. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

Wieder eine lustige Idee aus der SEO-Szene. Wer hat sich noch nicht gefragt: „Wie viel Geld ist ein Link auf meiner Seite wert?”. Auf diese Frage versucht ein kostenloses Tool von Linkvendor nun Antwort zu geben. Das Tool errechnet das „Link Value” basierend auf verschiedenen Faktoren, die jedoch z.T. geheim sind. Verständlich, wer verrät schon gerne was mit in die Berechnung seines Tools einfließt. Man kann sich dazu auch einen Button auf seine Seiten einfügen:

domain popularity

Ein Link auf ebay.com würde laut Linkvendor 1133.14 € kosten, einer auf ebay.de 591.29 € und auf sex.de doch sehr unrealistisch günstige 3.5 €. Laut Aussage des Programmieres kommen u.a. die Yahoo Backlinks, Eintrag im DMOZ, der Pagerank und externe Links zum tragen. Nette Idee, jedoch einige sehr verwunderliche Ergebnisse bei Top-Domains.

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Google verliert Gmail UK

Der Beitrag wurde am 24. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

Nachdem Google seinen kostenlosen E-Mail Dienst bereits in Deutschland von Gmail in Google Mail umbenennen musste, steht der gleiche Schritt nun auch im Großbritannien an. Neue Nutzer erhalten nicht mehr die Endung @gmail.com, sondern zukünftig nur noch @googlemail.com. Grund für beide Umbenennungen sind markenrechtliche Auseinandersetzungen um den Namen Gmail.

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Yahoo! mit Rekordergebnis

Der Beitrag wurde am 19. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

Am Diensttag hat Yahoo nach US-Börsenschluss die Zahlen des dritten Quartals veröffentlicht. Der Umsatz des US-Suchmaschinenbetreibers betrug im dritten Quartal rund 1,330 Mio. Dollar (907 Mio. Dollar im Vorjahr). Der Nettogewinn lag bei 254 Mio. Dollar. Damit übertraf Yahoo! alle Erwartungen. Morgen kommen die Quartalzahlen von Google.

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ODP – Zugang gewähren oder nicht?

Der Beitrag wurde am 18. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

Immer wieder das gleiche Probleme, welches mich als Editor daran hindert, eine Site schnell und problemlos aufzunehmen. Für Anmeldungen mit geschlossenem Mitgliedsbereich benötigen wir in A/W/D einen kostenlosen Zugang um die Inhalte zu überprüfen. Dies ist auch in der Beschreibung zur Anmeldung von Seiten nachzulesen. Ich habe es für mich bislang immer so gehalten, das ich eine persönliche Mail an den Webmaster des betreffenden Angebots sende und um Zusendung eines kostenlosen Zugangs zwecks Überprüfung bitte. Dabei weise ich ausdrücklich darauf hin, dass der Zugang über das Kontaktformular unter dmoz.org gesendet werden kann. Trotz der zahlreichen Anmeldungen, reagieren jedoch nur 2 von 10 Webmastern auf diese Bitte. Von den restlichen 8 erteilen 5 eine klare Absage, melden die betreffende Seite jedoch nach kurzer Zeit erneut an, wobei dann das Spiel erneut beginnt. Die Überprüfung des Contents ist jedoch keineswegs dazu gedacht, den Editoren einen kostenlosen Zugang zum jeweiligen Mitgliedsbereich zu verschaffen, sondern dazu, die Einzigartigkeit der Inhalte zu prüfen. Man kann daher nur immer wieder den Tipp geben, schon vor der Anmeldung einen befristeten Zugang für den Editor anzulegen und diesen bei der Anmeldung in der Beschreibung des Angebots im Format [Beschreibung] … [User / Pass] unterzubringen. So kann der Editor sofort zur Tat schreiten.

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Tötet Pornographie unser Begehren?

Der Beitrag wurde am 18. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

Vor einigen Tagen publizierte Adiane von Schirach einen Artikel mit dem Thema „Der Tanz um die Lust” auf Spiegel-Online. Wenn es nach dem Artikel von Frau Schirach geht, dann steht unsere Gesellschaft vor echten Problemen. Wir leben in einer Gesellschaft von Metrosexuellen Onanisten, die allesamt den Sinn für das Wichtige verloren haben und nahezu Beziehungsunfähig sind sowie keinerlei Drang mehr verspüren, sich fortzupflanzen.

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Google Adwords – Zensur ist nicht genug

Der Beitrag wurde am 13. Oktober 2005 von Oliver veröffentlicht

Nipplegate sagt jedem etwas. Beim Superbowl rutschte mitten im Auftritt von Janet Jackson und Justin Timberlake ungewollt ein Nippel auf Millionen von TV-Bildschirmen rund um die Welt und keiner der Verantwortlichen konnte etwas dagegen tun. Ein handfester Skandal in den USA, einer Hochburg der staatlichen Zensur, direkt hinter Iran, Irak, China und Deutschland. Google ist nun mal ein US-Konzern und natürlich ist man auch hier der Zensur nicht ganz abgeneigt, auch wenn man es aus Marketinggründen ganz anders propagiert. Aussagen wie: „Google bietet ungefilterten Zugang zu Webinhalten”, ist in etwa so korrekt wie: „Pommes mit Majo machen nicht dick”, denn der Suchmaschinenbetreiber aus dem Silicon-Valley dreht ganz schön an der Zensurschraube mit. So änderte man vor gar nicht so langer Zeit seine „Unternehmenspolitik” und blendet keine kostenpflichtigen AdWords mehr für erotische und pornpgraphische Angebote in Deutschland ein (wohlbemerkt: NUR in Deutschland!). Bei Pornographischen Angeboten wie Zugängen zu Bildern, Videos und Livecams, also expliziten ab 18 Inhalten, lässt sich dieser Standpunkt noch – wenn auch nur sehr schwierig – nachvollziehen. Wie weit diese Zensur aber nun fortgeschritten ist und wie das eine ganze Branche beeinflusst, haben wir nun am eigenen Leib erfahren.

Mit unserem bekannten Erotikshop Lovehome.de, haben wir lange Zeit für sehr viel Geld mittels AdWords geworben. Wir bieten in unserem Versandhandel Artikel mit einer Freigabe von max. 16 Jahren an. Das Angebot beschränkt sich jedoch zu 98% auf Dessous und Spielzeuge. Mit anderen Worten: Man sieht bei uns eigentlich so gut wie nichts, was man nicht auch sehen würde, wenn man in der Fussgängerzone an einem Dessousgeschäft vorbeigehen würde. Das sieht Google jedoch nicht so und sperrte unsere Anzeigen, mit der Begründung, dass man auf einigen Bildern durchaus Brustwarzen erkennen könne (Nippelgate Trauma?). „Nun gut, dann halt nicht!”, haben wir uns gedacht. Schließlich lässt man sich ungern von einer Firma versklaven. Kurze Zeit später kam dann aber die Einsicht, das es ja kein großes Problem ist, diese Brustwarzen entsprechend zu verpixeln. Gesagt, getan! In dem ganzen Shop gibt es keine einzige freilaufende Brustwarze mehr oder andere unzensierte Geschlechtsteile, die dem geneigten Google-Adwords-Zensor entgegenspringen und in seinen – wie auch immer gearteten – moralischen Grundfesten verletzen könnten. Nichts liegt und ferner als das!

Wir haben die Anzeigen also erneut geschalten und promt die nächte Ablehnung kassiert. Woran kann es denn diesmal liegen? Hat sich vielleicht eine Brustwarze verselbständigt und wir haben sie so übersehen? Nein, Google legt jetzt nach! Die offizielle Stellungnahme des deutschen Zensur-Headquarters gibt Aufschluss über die neuerliche Sperrung: „Bitte beachten Sie, dass die Abdeckung von Nacktheit mittels Balken, Verpixelung oder Sternen nicht genügt, damit wir Ihre Anzeigen genehmigen können. Wenn Sie Deutschland in Ihrer Zielländerliste behalten wollen, müssen Sie Bilder mit übermäßig nackter Haut entfernen.” Ok, also zeigt man am besten keine Menschen mehr auf seinen Seiten oder am besten nur solche, die eine talibanische Burqa tragen. Für uns ist das Thema AdWords damit natürlich gegessen. Eine weitere Zensur und Versklavung ist mit uns nicht drin. Trotzdem interessiert es einen natürlich, wie das andere machen, wie sie sich der Zensur unterwerfen und welche Maßnahmen sie unternehmen, nur um bei Google AdWords gelistet zu sein. Wie hoch ist also die Schmerzgrenze?

Ein kurzer Blick bei den einschlägigen Keywords zeigt, dass viele Shops bereits extra eigene, zensierte Shops betreiben, extra für AdWords. Hier findet man dann Artikel, bei denen gar kein Bild mehr erscheint sondern nur ein schwarzes „Zensiert”. Sehr sinnvoll wenn man eine Ware verkaufen möchte, die den Kunden optisch ansprechen soll. Durchweg ein trauriges Bild, nur zensierte Shops, in denen ich als Kunde nicht kaufen würde. Aber natürlich kam auch der Gedanke, dass „Big G” mit zweierlei Maß misst. Und an dem ist es auch. So finden sich in den AdWords große Namen, die „nippeln” dürfen und ihre Dessous so zeigen können, wie es auch sein soll, als Dessous und nicht als zensierte Pornographie. Hier ein paar Beispiele aus der Googlesuche nach “dessous” und “vibrator”: 1, 2, 3. Da kann sich jeder sein eigenes Bild über die Moral und die Einstellung von Google bilden. Wie weit die Zensurwut die Seitenbetreiber bringt, dazu hier noch ein letztes Beispiel.

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