Doyle gegen Pornographie

Der Beitrag wurde am 28. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

Eigentlich bin ich immer darauf bedacht, Themen möglichst unbefangen anzugehen. In diesem Fall geht das aber irgendwie nicht, weil es mir bei der Ironie dieser Story einfach nicht gelingen mag. Den Typen unten auf dem Bild werden sicher einige kennen. Richtig, dass ist Stephen Baldwin, aka Doyle aus dem Film Bio-Dome. Genau, Doyle war einer der beiden zugekifften und immer geilen Hippies. Und eben dieser Stephen Baldwin prangert nun, nachdem er zum Christen wurde, Pornographie in seiner Heimatstadt Queens / New York an. Hintergrund der ganzen Geschichte ist der, dass im vergangenen Jahr ein Adult-Store in dem Bezirk eröffnet hat, in welchem auch Baldwin wohnt.

Er verbrachte schon vor der Eröffnung Tage damit, alle möglichen Menschen, die in dem Store ein und aus gingen (inklusive Bauarbeitern, die den Store einrichteten) und deren Nummernschilder, zu fotografieren um selbige öffentlich anzuprangen. So teilte er es den Christian World News mit. Bürgermeister Shields stellte nun fest, dass die Gerichte geurteilt hätten, dass man ein Etablissement nicht nur deshalb schließen könne, nur weil einem der Inhalt nicht gefalle. Der Store genügt allen gesetzlichen Anforderungen. Baldwin sind diese Fakten egal und er kündigte unterdessen an, dass er auch weiterhin jede Person und deren Nummernschild fotografieren werde, die sich in den Store begibt. Er möchte die Bilder auch in Zeitungen veröffentlichen. Baldwin: „We’re going to shut the guy down,” he said. “There’s no question about it. [Because] I won’t stop until it gets shut down.”

Stephen Baldwin

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China: Strafen für pornographische SMS

Der Beitrag wurde am 28. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

Am 1. März tritt in China ein neues Gesetz in Kraft (Law on Public Security Administration Punishment), welches den Versand von SMS mit pornographischen Texten unter Strafe stellt. Bemerken muss man hierbei jedoch, dass es sich nicht um kommerzielle SMS (in China steht gewerbliche Pornographie eh unter Strafe) handelt, sondern vielmehr um private (z.B. zwischen Paaren). Ab Anfang März müssen Versender solcher Nachrichten mit 60 Dollar Strafe oder bis zu 9 Tagen Haft rechnen. In China sind 260 Millionen Handys registriert. Mehr zum neuen Gesetz.

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Ganz neues Konzept: millionpixeleroticpage.com

Der Beitrag wurde am 24. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

Gestern erhielt ich mal wieder eine dieser Werbemails. Eigentlich nichts besonderes und in der Regel fix per “Entf” entsorgt, aber dieses Konzept klingt irgendwie mal ganz frisch und interessant: „neu im Internet ist ab sofort folgende Seite speziell für die gesamte Erotikbranche und für alle Internet-Surfer, die sich dafür interessieren: www.millionpixeleroticpage.com”. Klingt klasse! Und was habe ich davon? „Damit haben Sie Gelegenheit, Ihre Vielfalt direkt zu präsentieren. Zu geringen Kosten, weltweit und durch eine originelle Art und Weise, was heutzutage sehr wichtig ist.” Das angepriesene „Interesse bei den Internet-Surfern” scheint sich momentan noch in Grenzen zu halten, jedoch ist man durchaus schon auf ein reges Presse-Interesse eingerichtet: „Für Interviews bzw. Infos steht Herr N. S. gerne zur Verfügung”. Ja dann kann ja nix mehr passieren!

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Google Pages – Googles eigener Homepage-Baukasten

Der Beitrag wurde am 23. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

Heute ist ohne großes Tam-Tam Googles Page Creator in den Labs an den Start gegangen. Hier kann jeder, der es nicht unbedingt so mit Html & Co. hat, in wenigen Schritten und mit vorgefertigten Templates eine eigene “Homepage” erstellen. Alles was man dazu benötigt ist ein Google-Account. Das System scheint allerdings wie schon zuvor beim Start von Analytics einige Probleme mit dem Ansturm zu haben. Bei dem Versuch mit einzuloggen, erhalte ich lediglich den freundlichen Hinweis: „Google Page Creator is having a little trouble right now. This is not because of anything you did; it’s just a little hiccup in our system that will hopefully go away soon. We apologize for the inconvenience, and recommend you try reloading this page.” Ich hatte aber vorher schon Gelegenheit einen Blick in Google Pages zu werfen und wen verwundert es, dass bereits nahezu alle erotischen und kommerziellen Subdomains vergriffen sind (nein, ich wars nicht!). via basicthinking

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Perfect 10 verpasst Google eine Niederlage

Der Beitrag wurde am 23. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

Die Bildersuche von Google ist bekanntlich vielen Betreibern von Paysites ein Dorn im Auge. Meistens werden die Bildersuchen als eine Art TGP von den Usern benutzt, um so “günstig” an das eine oder andere “heiße” Bild zu kommen. Das dieser Umstand die Betreiber der Seiten wenig erfreut, sollte klar sein. Content zu produzieren ist teuer und der Traffic, der über die Bildersuchen kommt, ist mehr schlecht als recht. Perfect 10 fühlte sich ebenfalls als “Opfer” der Bildersuche und klagte gegen Google wegen Uhrheberrechtsverletzung. Perfect 10 möchte schließlich kostenpflichtige Abonnements verkaufen und exklusiven Content anbieten und das gestaltet sich immer schwieriger, wenn die Inhalte auch kostenlos in den Bildersuchen abrufbar sind. Die Klage hatte nun Erfolg und der zuständige Richter hat den beiden Parteien auferlegt, sich im Sinne von Perfect 10 zu einigen. Eine herbe Niederlage für Google und die Bildersuchen im Allgemeinen. Yahoo!, Amazon und Co. werden diesen Fall sicher aufmerksam weiter beobachten.

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RSS-Feeds für Paysite-Updates

Der Beitrag wurde am 22. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

RSS macht zum einen die Syndikation von Sites sehr einfach und zum anderen lassen sich so auch neue User gewinnen. Besonders für Updates auf Paysites bietet sich der Einsatz von RSS-Feeds an. Es ist kein großer Aufwand die Feeds zu erstellen und zukünftig automatisch generieren zu lassen und der Nutzen, der sich daraus ergibt, nämlich Leser des Feeds und daraus resultierende Abschlüsse, kann sich durchaus sehen lassen. Ein Beispiel für ein Paysite-Feed wäre da z.B. http://www.strapse.tv/updates.xml. Hier können jetzt Mitglieder mittels ihres Feed-Readers über neue Updates informiert werden und auch neue Leser gewonnen werden. Um die Bekanntheit und die Verbreitung des Feeds jedoch erst mal zu fördern, kann man das Feed bei den gängigen RSS-Suchmaschinen und Diensten anmelden. Da wären z.B.: RSS-Scout, technorati.com, RSS-Verzeichnis und viele andere. Ein weiterer Vorteil ist die Syndikation. Andere Webmaster haben die Möglichkeit, das RSS-Feed, bzw. die Inhalte des RSS-Feeds auf ihren Seiten einzublenden und somit für einen Mehrwert und immer frischen Content zu sorgen. Die Vorteile für den Inhaber des Feeds sind natürlich die daraus resultierenden Backlinks. Script zum generieren von Feeds kann man einfach per Google finden.

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Selbstzensur und Informationsfilter

Der Beitrag wurde am 22. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

Seit knapp 8 Jahren bin ich nun einer dieser “Webmaster”. Damals wollte ich alles wissen, überall dabei sein, jeden kennen und natürlich immer und überall mitreden können. Dazu muss man mindestens in allen 3 wichtigen Business-Foren lesen und schreiben, ICQ haben und natürlich auch MSN und den Yahoo-Messenger (wobei Trillian natürlich alles in einem bietet). Täglich rufen dazu noch Kollegen an, um einem den neusten Klatsch und Tratsch in Kaffekranz-Manier zu erzählen. In meinem ICQ haben sich über die Jahre mehr als 600 Kontakte auf 2 Nummern angesammelt und irgendwie ist der Punkt gekommen, wo man sich ernsthaft fragen muss, welchen effektiven Nutzen das alles hat. So gut wie keinen natürlich. Die Hälfte des Tages verbringt man damit, irgendwelche Fragen oder belanglose, eher zwischenmenschliche Dinge im ICQ zu diskutieren. Dann klingelt zwischendurch ständig das Telefon im Büro und in den Foren, da liest man mehr zur Ablenkung anstatt zum Gewinn von Informationen mit Substanz und Relevanz für das eigene Business. Das Resultat ist ein zu 3/4 sinnlos und uneffektiv vergeudeter Arbeitstag.

So komisch das auch klingen mag aber hier ist eine Selbstzensur angesagt. Ich habe also alle nicht relevanten Kontakte aus dem ICQ gelöscht und den Rest auf Invisible gestellt. Die Zeitersparnis alleine durch diese Aktion macht schon mindestens 1-2 Stunden wertvoller Arbeitszeit aus. Gibt es wichtige Informationen, ist man natürlich noch erreichbar, jedoch fallen alle die Gespräche weg, die reine Zeitfresser sind und an deren Ende nichts hängen bleibt. Natürlich soll das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kommen, jedoch muss es in einem gewissen Maß bleiben. Damals habe ich auch bis zu 1-2 Stunden damit verbracht, in diversen Foren zu lesen und auch zu schreiben. Der effektive Nutzen des lesens in den Business-Foren lohnt allerdings kaum diesen Zeitaufwand. Ich habe das Lesen auf 10-20 Minuten pro Tag und erst nach Feierabend eingeschränkt. In dieser Zeit ist genügend Raum sich mit den interessanten Informationen zu versorgen und zu wenig Zeit, sich mit dem anderen “Schrott” zu belasten. Der Gewinn an effektiver Arbeitszeit ist jedoch enorm.

Mal ganz abgesehen von der Arbeitszeit, die man zum Fenster rauswirft, hat man nach einer gewissen Zeit, die man mit diesem Informations-Overflow lebt, auch solch einen dicken und verstopften Kopf, dass es oftmals schwer fällt einen klaren Gedanken zu fassen oder befreit zu arbeiten. Erst heute fragte mich wieder ein Kollege, warum ich denn kein Skype habe. Er war total verwundert, konnte sich das gar nicht vorstellen. “Was für ein Hinterweltler”, wird der sich sicher gedacht haben. Aber noch so einen Zeitfresser? Nein Danke! Welche Kommunikationsmittel muss man denn noch haben? Telefon, Mail, Handy, ICQ, Skype, Trillian…

Ich kann jedem nur empfehlen, sich selbst ein wenig mehr zu beobachten, wie man mit wem kommuniziert und welchen Nutzen das alles hat. Das Resultat kann erstaunlich sein. Mehr Umsatz, mehr Effektivität, weniger Stress und einen freieren Kopf.

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Dell verklagt Dell

Der Beitrag wurde am 21. Februar 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich mochte irgendwie noch nie die Computer von Dell. Eine neuerliche Aktion von dem PC-Hersteller macht ihn auch nicht unbedingt sympathischer für mich. Wie Heise berichtet, besitzt Paul Dell seit 2001 die Website Dellwebsites und bietet darunter seine Dienstleistungen als Webdesigner an. Bereits 2002 erhielt er von Dell Post, mit der freundlichen Aufforderung, die Domain unverzüglich an Dell zu übergeben. Das machte er natürlich nicht. Jetzt hat Dell (also der PC-Hersteller) Klage vor einem Pariser Gericht eingereicht und fordert nicht nur die Domain, sondern obendrauf noch 150.000 Euro Schadensersatz zuzüglich 500 Euro für jede einzelne Nennung des Worts „Dell” auf den Seiten von Paul „Dell”. Der hat nun ein Problem, denn der mittlerweile auf Menorca lebende Webdesigner kann die Verteidigung (ca. 8.500 Euro) nicht finanzieren und ruft unter help-paul-dell.com öffentlich zu Spenden auf. Was für ein krankes Rechtssystem ist es, wo man seinen eigenen Namen nicht mehr verwenden darf / soll.

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