Note to self: URLs sperren

Der Beitrag wurde am 31. März 2006 von Oliver veröffentlicht

Haha, kein Wunder das man manchmal zu nichts kommt (u.a. natürlich auch den Blog zu updaten). Vor einigen Wochen geriet ich über irgendwelche dunklen Quellen an King.com und meldete mich mal an. “Ein wenig spielen kann ja nicht schaden”, dachte ich und meldete mich mal an. Was soll ich sagen? Ich sollte das nicht mehr tun: 1. habe ich in den letzten 3 Wochen 70 Euro im Sudoku verloren (haha, nachdem ich 50 verloren hatte, habe ich erstmal geschnallt wie das überhaupt funktioniert!) und (ich glaube) 50 Euro im 8-Ball Pool. Ja ja, die Spielsucht hat mich voll im Griff. Das Schlimme ist ja nicht das Geld sondern die Menge an Zeit. Mal eben (!) in der Mittagspause 10 Minütchen. Daraus wird immer ne’ Stunde. Zeit ist Geld! Und in der vergeudeten Zeit auch noch Geld verzocken ist ja doppelt schlimm! Also ab mit King.com in den Filter vom Router, Passwort vom Router ändern (blind) und schnell vergessen. Selbstzensur!

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Zensur: Chinesische Firmen schließen sich zusammen

Der Beitrag wurde am 16. März 2006 von Oliver veröffentlicht

China Um dem Kampf gegen Internet-Pornografie weiter zu forcieren, haben sich in China 11 Network-Provider zusammengeschlossen um gemeinsam eine Filterlösung zu entwickeln. Der Zusammenschluss aus Network-Providern, der von China Netcom – einem Unternehmen, dem 80% des Netzwerks in Bejjing gehört –  angeführt wird, will sich mit finanziellen Mitteln gegenseitig unterstützen und auch Informationen (gebannte URLs) untereinander austauschen. Laut ChinaTechNews.com gehören Beijing Mobile, Fiberlink Communications und Great Wall Broadband Network Service neben anderen zu diesen 11 Firmen. Mit diesem Filter geht China einen Schritt weiter, nach der Entscheidung sich vom ICANN unabhängig zu machen um ein eigenes “Internet” aufzubauen. Mit diesem Schritt werden auch die 110 Millionen Chinesen wieder ein Stück mehr von der restlichen Online-Welt abgekapselt. 

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Droht Spiele-Industrie das Aus vom Jugendschutz?

Der Beitrag wurde am 9. März 2006 von Oliver veröffentlicht

Das unser Staat bereits sehr geübt darin ist, ganze Industrien aus dem Land zu vertreiben, kann man an unserer sehr gut Branche sehen. Jetzt soll es auch der Game-Industrie von Seiten des Jugendschutzes wegen der sogenannten “Killerspiele” an den Kragen gehen. So hatte es sich die Koalition bereits in ihrem Vetrag mit der sogenannten “Killerspiele-Passage” vorgenommen. Nach einer Tagung des sachsen-anhaltischen Innenministeriums, wurden die Pläne nun ein wenig konkreter. Zitat aus einer Pressemitteilung des sachsen-anhaltischen Innenministeriums:

Die Unionsinnenpolitiker sprachen sich zudem für ein Verbot sowohl der Produktion als auch des Vertriebs so genannter „Killerspiele“ aus. Die Video- und Computer­spiele stellen ein erhebliches Gefährdungspotential insbesondere für Kinder und Ju­gendliche dar. Die Innenminister stellten übereinstimmend fest, dass die im Jugend­medienschutz-Staatsvertrag vereinbarte Prüfung der Spiele durch die „Unterhal­tungssoftware Selbstkontrolle“ nur sehr mangelhaft funktioniert und nicht mit dem Jugendschutzrecht in Einklang stehe. Ein erhebliches Problem stellen zudem die virtuellen „Killerspiele“ im Internet dar. „Hier gibt es einen riesigen grauen Markt“, sagte Innenminister Bouffier. Experten erwarten in den nächsten Jahren zudem ei­nen erheblichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen an diesen überaus brutalen Online-Spielen von heute 3,4 Millionen auf 30 Millionen im Jahr 2009. Innenminister Volker Bouffier: „Wir beobachten die zunehmende Gewaltbereitschaft gerade von Kindern und Jugendlichen mit großer Sorge. Deshalb muss konsequent gegen Spiele, die Gewalt in jeder Form verherrlichen, vorgegangen werden. Dazu sollte das Jugend­schutzgesetz insofern geändert werden, dass eine niedrigere Eingriffsschwelle, durch das Streichen des Wortes „offensichtlich“ jugendgefährdend, erreicht wird. Diese Spiele sind mit einem effektiven Jugendschutz schlicht unvereinbar. Mit geeig­neten technischen Maßnahmen, beispielsweise durch elektronische Filter, muss si­chergestellt werden, dass Minderjährige keinen Zugriff auf solche Spiele haben. Hier sind insbesondere die Provider gefordert, aber auch die Betreiber von so genannten Internet-Cafes.“ Einhellig wurde die Bundesregierung gebeten gemeinsam mit den Ländern, auf Bundes- und europäischer Ebene in diesem Sinne tätig zu werden.

Was momentan jedoch noch völlig unklar ist, ist ob nur die “klassischen” Spiele wie z.B. Counterstrike oder Doom auf dem Radar der “Jugendschützer” sind oder auch die beliebten Online-Games wie Everquest oder World of WarCraft. Via No Software Patents

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Paysite Updates per Blog bekannt machen

Der Beitrag wurde am 8. März 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich habe oftmals das Gefühl, das die meisten Adult Webmaster die Möglichkeiten von Blog noch gar nicht richtig begriffen haben oder sie einfach nicht richtig für sich zu nutzen wissen. Besonders Betreiber von Paysites haben neben dem von mir kürzlich angesprochenen RSS auch die Möglichkeit, ihre Updates im Mitgliedsbereich in einem separaten Blog bekannt zu machen. Bislang konnte ich jedoch noch keinen einzigen Blog dieser Art ausfindig machen, dabei brächte er vielfältige Vorteile. Zuerst würde natürlich eine aktive Kommunikation mit dem User stattfinden, was für mehr Vertrauen und Nähe zum Kunden sorgt. Nach diesem nicht zu unterschätzenden Punkt gibt es natürlich noch das Hauptargument: Generierung von zusätzlichem Traffic über Suchmaschinen. Jeder weiß, das Blogs in den Suchmaschinen gut gelistet werden. Hier kann man mit einem Blog punkten. Es sollte jedoch keinesfalls einer dieser Spam-Blogs sein, die vor Keyword-Spam strotzen, sondern vielmehr eine chronologische Update-Historie mit einigen Vorschauen. Das macht dem User Lust auf mehr und sorgt so auch für mehr Umsatz.

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Mit reinen Bilderseiten punkten

Der Beitrag wurde am 8. März 2006 von Oliver veröffentlicht

Vor einigen Tagen unterhielt ich mich mit einem Kollegen, der den Standpunkt vertreten hat, dass ein reines Bilderangebot in Zeiten von VOD, Streaming und DSL nicht mehr tragbar ist und auch vom User nicht mehr angenommen wird. Ich vertrete da genau den entgegengesetzten Standpunkt und bin fest davon überzeugt, dass reine mit Bildern gefüllte Mitgliedsbereiche auch eine Zukunft haben. Natürlich muss man hier das Preismodell sorgfältig wählen. Ein Bildangebot für 29 oder 19 Euro pro Monat ist nicht tragbar auf Dauer. Aber auch gerade mit günstigen Abonnements im Bereich von 9 bis 14 Euro pro Monat lassen sich angesichts der preiswerten Updatekosten schnell und langfristig Gewinne einfahren. Woher ich die Annahme nehme? Nun, aus Erfahrung.

Was klar ist: Mit Mainstream ist das natürlich nicht möglich, da gibt es schon ein Überangebot. Man sollte jedoch mal über den Tellerrand hinaus schauen und sich auf die unzähligen Nischen konzentrieren. Es gibt viele Nischen, da werden Bilder von den Usern sogar noch bevorzugt. Wie gut Miconischen gehen können, habe ich vor kurzem erst wieder selbst erfahren, als ich mich mit dem Tickling-Fetisch beschäftigt habe und www.tickling.de online gestellt habe. Gut, kann man jetzt nicht vergleichen, da es sich hier nicht nur um ein reines Bildangebot handelt. Der Beitrag soll lediglich eine Anregung darstellen, sich mit offenen Augen nach eben solchen Nischen umzuschauen und dabei simpel zu denken. Es muss nicht immer Streaming oder VOD sein um sich eine Basis mit zufriedenen Usern zu schaffen. Es geht auch “noch” anders.

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Chillingeffects und die liebe Zensur

Der Beitrag wurde am 2. März 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich hatte mir im letzten Jahr zwar vorgenommen, jeden Fall von Zensur im Bezug auf §184c bei Google, der im Tracker von Chillingeffects erscheint, hier zu veröffentlichen, jedoch würde das jetzt zu einem Ganztagsjob. Momentan scheint es mir jedenfalls so, als ob KJM & Co. fast täglich Briefe an Google schicken und um Löschung der entsprechenden Seiten aus dem Index bitten. Daher werde ich den Eintrag auch nicht weiter aktualisieren und verweise auf das Feed von Chillingeffects. Hier kann jeder selbst täglich die neusten Meldung in seinem Reader verfolgen.

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Viele Wege führen in Googles Index

Der Beitrag wurde am 1. März 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich habe heute einen interessanten Artikel bei Rentaseo.de gelesen. Es handelt sich dabei eigentlich eher um eine Aufzählung der verschiedenen Möglichkeiten, eine neue Domain in den Google Index zu befördern. Die Möglichkeit, einen Link von einer bereits gelisteten Seite zu setzen, ist sicherlich jedem bekannt, ebenso wie das Anmeldeformular von Google. Als weitere Möglichkeiten werden Google Sitemaps, die Persönliche Suche, der Google Feed-Reader und Froogle genannt. Der Weg über die Persönliche Suche sowie dem Reader war mir bislang auch unbekannt. Weitere “Umwege” soll es über Blogger.com (Blog anlegen und URL eintragen) und Google Mail geben, was mir erstaunt hat. Ich kann mir “noch” nicht vorstellen, das Google aus gescannten Mails die URLs extrahiert um diese zu spidern. Einen Versuch ist es aber mal wert.

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