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Droht Spiele-Industrie das Aus vom Jugendschutz?
Der Beitrag wurde am 9. März 2006 von Oliver veröffentlichtDas unser Staat bereits sehr geübt darin ist, ganze Industrien aus dem Land zu vertreiben, kann man an unserer sehr gut Branche sehen. Jetzt soll es auch der Game-Industrie von Seiten des Jugendschutzes wegen der sogenannten “Killerspiele” an den Kragen gehen. So hatte es sich die Koalition bereits in ihrem Vetrag mit der sogenannten “Killerspiele-Passage” vorgenommen. Nach einer Tagung des sachsen-anhaltischen Innenministeriums, wurden die Pläne nun ein wenig konkreter. Zitat aus einer Pressemitteilung des sachsen-anhaltischen Innenministeriums:
Die Unionsinnenpolitiker sprachen sich zudem für ein Verbot sowohl der Produktion als auch des Vertriebs so genannter „Killerspiele“ aus. Die Video- und Computerspiele stellen ein erhebliches Gefährdungspotential insbesondere für Kinder und Jugendliche dar. Die Innenminister stellten übereinstimmend fest, dass die im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vereinbarte Prüfung der Spiele durch die „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ nur sehr mangelhaft funktioniert und nicht mit dem Jugendschutzrecht in Einklang stehe. Ein erhebliches Problem stellen zudem die virtuellen „Killerspiele“ im Internet dar. „Hier gibt es einen riesigen grauen Markt“, sagte Innenminister Bouffier. Experten erwarten in den nächsten Jahren zudem einen erheblichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen an diesen überaus brutalen Online-Spielen von heute 3,4 Millionen auf 30 Millionen im Jahr 2009. Innenminister Volker Bouffier: „Wir beobachten die zunehmende Gewaltbereitschaft gerade von Kindern und Jugendlichen mit großer Sorge. Deshalb muss konsequent gegen Spiele, die Gewalt in jeder Form verherrlichen, vorgegangen werden. Dazu sollte das Jugendschutzgesetz insofern geändert werden, dass eine niedrigere Eingriffsschwelle, durch das Streichen des Wortes „offensichtlich“ jugendgefährdend, erreicht wird. Diese Spiele sind mit einem effektiven Jugendschutz schlicht unvereinbar. Mit geeigneten technischen Maßnahmen, beispielsweise durch elektronische Filter, muss sichergestellt werden, dass Minderjährige keinen Zugriff auf solche Spiele haben. Hier sind insbesondere die Provider gefordert, aber auch die Betreiber von so genannten Internet-Cafes.“ Einhellig wurde die Bundesregierung gebeten gemeinsam mit den Ländern, auf Bundes- und europäischer Ebene in diesem Sinne tätig zu werden.
Was momentan jedoch noch völlig unklar ist, ist ob nur die “klassischen” Spiele wie z.B. Counterstrike oder Doom auf dem Radar der “Jugendschützer” sind oder auch die beliebten Online-Games wie Everquest oder World of WarCraft. Via No Software Patents
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4 Kommentare »
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Kommentar von Air50HE vom 11.3.2006
WoW verbieten? GEIL!
ABer wenn die CS verbieten, dann wäre das ein Grund zum AMoklaufen, mit CS bleibe ich garantiert friedlich.
Kommentar von wolf vom 15.3.2006
schlimm in letzer zeit mit der zensur .. bei euch sowieso (deutschland)
glaub aber net wirklich das das so kommt … die industrie würd kohle verliern und das wern die lieben politiker scho net zulassn ^^
Kommentar von Hanibal vom 18.6.2007
China wir kommen!
Sag ich da nur.
Kommentar von Mario vom 19.5.2009
Ich finde das hat doch alles nix mit den killer spielen zu tun. Die sollten ihr jugendschutz mal über denken, den wenn Spiele ab 18 sind und diese in hände von kinder geraten und das doch ein anderes Problem.