KJM winkt T-Online AVS durch

Der Beitrag wurde am 31. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

Laut Heise hat die KJM das AVS von T-Online “für gut befunden“. Ich habe das deshalb in Anführungszeichen geschrieben, weil zu mehr die KJM auch gar keine Befugnis hat. Die KJM kann keine AVS offiziell „zulassen” oder „anerkennen”. Sie können ihre Meinung auf Basis ihrer Auslegung des JMStV mitteilen. Bei dem T-Online AVS geht es um ein geplantes Video-on-Demand-Angebot unter T-Home. Auszug aus der Pressemitteilung der KJM:

„Die Filme des Video-on-Demand-Angebots sind nach Altersstufen klassifiziert. Videos für Kinder sollen, von Erwachsenenangeboten getrennt, in einem eigenen Bereich zur Verfügung gestellt werden. Als Grundkonfiguration ist eine kindersichere Einstellung geplant. Zusätzlich will T-Online für Filme “ab 16″ Jahren eine technische Sperre vorschalten, um Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang unmöglich zu machen oder zumindest wesentlich zu erschweren. „Mit der Vorschaltung eines solchen Zugangsschutzes für entwicklungsbeeinträchtigende Angebote setzt T-Online eine Schutzmaßnahme ein, die in ihrer Wirksamkeit mit der bewährten Vorsperre im digitalen Fernsehen vergleichbar ist“, erklärt der KJM-Vorsitzende Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. Außerdem soll bei Angeboten, die jugendgefährdend sind (z.B. einfache Pornographie) und bei Filmen, die für Jugendliche nicht freigegeben sind („ab 18“), durch eine geschlossene Benutzergruppe sichergestellt werden, dass nur Erwachsene darauf zugreifen können. […]

[..] T-Online-Kunden, die Videos in der geschlossenen Benutzergruppe nutzen wollen, müssen ihre Volljährigkeit persönlich nachweisen und sich über das Post-Ident-Verfahren oder am Point of Sale (T-Punkte) identifizieren. Eine Vervielfältigung von Zugangsdaten für die geschlossene Benutzergruppe ist ausgeschlossen, da der Zugang nur identifizierten T-Online Kunden mit einer Set-Top-Box möglich ist, die im T-Com DSL-Netz angeschlossen und eindeutig zugeordnet ist. Zur Authentifizierung müssen die Nutzer zu Beginn jeder Sitzung ihre individuell zugeteilte AVS-PIN (Adult-Passwort) eingeben. Die Sitzungen sind zeitlich begrenzt.”

Ganz interessant ist aber der letzte Abschnitt des Heise-Artikels: „Übrigens hat die KJM zwei Gutachten zu Sperrungsverfügungen in Auftrag gegeben, die als letztes Mittel im Kampf gegen illegale und jugendgefährende Inhalte betrachtet werden.” Ich denke, bzw. ich bin mir sicher, dass dies nicht nur „als letztes Mittel” angesehen wird, sondern längst fest eingeplant ist. Es gibt seit der Einführung von F2F faktisch keinen funktionierenden Jugendschutz mehr. Das hat auch die KJM mittlerweile erkannt. Es gibt so gut wie keine Erotik-Unternehmen mehr, die ihren Sitz in Deutschland haben. Nicht ohne Grund versendet die BPJM selbst Briefe an amerikanische Staatsbürger in die USA (mittlerweile auch auf Englisch. Anfangs sendete man die Briefe in Deutsch). Und eben aus dem Grund muss man halt die Abgewanderten “wegsperren”.

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Traffic konvertieren – Feintuning

Der Beitrag wurde am 31. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich sitze momentan an der Optimierung einer kleinen Site inkl. Mitgliedsbereich. Es handelt sich um ein Nischenthema. Die Site ist über ein Jahr auf dem gleichbleibendem Traffic “rumgedümpelt” und die Konvertierungsrate schwankt stark. Zeit etwas daran zu tun und den Traffic mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Erklärtes Ziel ist die Optimierung der Konvertierungsrate. Der Klickweg des Users bis zum Abschluss ist wie folgt aufgebaut:

  • Startseite
  • Anmeldeseite
  • Zahlungsformular des Abrechners

Bislang hatte ich für diese Seite keine Statistiken (außer der normalen Besucherzahlen), die Rückschlüsse auf das Verhalten der Besucher zulassen würden. Ich habe daher ein kleines System speziell für diesen Optimierungsprozess programmiert. Google Analytics und anderen Programmen vertraue ich dabei nicht unbedingt, da diese auch nicht auf meine Bedürfnisse zugeschnitten sind und ich die Resultate sofort und nicht zeitverzögert sehen möchte. Auf den Einstiegsseiten (1) erhält der Besucher nun ein Cookie gesetzt, welches den Referer und einen Timestamp enthält. Sobald der Besucher die Anmeldeseite (2) betritt, wird er samt einer Session, seiner IP, dem Referer aus dem Cookie und dem aktuellen Timestamp in die Statistiktabelle geschrieben und mit “Anmeldeseite = 1” gekennzeichnet (um das mal vereinfacht zu erklären). Den nächsten Schritt, den Klick auf das Zahlungsformular (3), konnte ich bislang nicht tracken, daher habe ich hier ein Script zwischengeschaltet, welches dann auch diesen Schritt zählt. Klickt der Besucher also weiter zum Zahlungsformular, wird er in der Statistiktabelle mit “Zahlungsformular = 1” geupdated. Sollte ein Abschluss erfolgen, kommt dieser über die API des Abrechners und kann anhand der durchgereichten Session den Statistik-Datensatz auf “Abschluss = 1” updaten. Das zu den Voraussetzungen und dem Tracking. Nichts besonderes aber für die Optimierung einer kleinen Site ausreichend.

Jetzt fehlten nur noch die Zahlen. Ich habe 3 Tage gesammelt um einen ersten Trend zu erkennen und mit dem Optimieren beginnen zu können. Auf der Anmeldeseite befanden sich pro Tag einige hundert Besucher (nahezu täglich gleich, daher konnte man dies auch gut vergleichen). Nur 8,8 % dieser Besucher klickten auch zum Zahlungsformular weiter. Magere Ausbeute. Bei Schritt 2 hakt es. Ich wollte nun jeweils 3 Tage mit verschiedenen Versionen der Anmeldeseite Tests fahren. Auf der “alten” Anmeldeseite war bislang ein Text, der erneut die Vorteile eines Zugangs für den Besucher aufzeigt und eine Box mit 3 verschiedenen Buttons für die Zahlungsarten zu sehen.

Test 1) Ich änderte zuerst die Box mit den 3 Buttons ab. Hier erstellte ich eine kleine (170 x 50) Teaser-Grafik passend zum Content der Seite und stellte darunter einen Text sowie ein Input-Feld für die E-Mail Adresse des Besuchers. Darunter ein Button: “Zugang anfordern!” Mit Klick auf den Button wurde das Zahlungsformular aufgerufen und der Besucher konnte mit der Zahlung abschließen. Die E-Mail wurde dabei gleich schon im Zahlungsformular voreingetragen. Meine Annahme war, dass dies die Anzahl derer erhöhen würde, die zum Zahlungsformular gelangen. Dem war nicht so. Bei gleichem Traffic auf der Anmeldeseite sank die Zahl derer, die zum Zahlungsformular kamen, auf 2,7 %. Das schien einfach zu viel zu sein.

Test 2) Ich entfernte die E-Mail Abfrage wieder, habe es jedoch bei dem einen Button, der Teaser-Grafik und dem kurzen Text belassen. Die einzige Änderung war die, dass ich um die schwarze Box, in der der Button zur Anmeldung ist, einen dicken 4-Pixel Rahmen in Rot hinzufügte. Ich war überrascht von dem Ergebnis! Die Rate der Besucher, die zum Zahlungsformular durchklickten, stieg auf stieg von anfangs 8,8 % und späteren 2,7 % bei dem 1. Test auf satte 17,1 %.

Test 3) Ich habe das Grundprinzip aus Test 2 so gelassen, nur an den Überschriften, die sich über der Box mit dem Zahlungsbutton und dem beschreibenden Text befinden, habe ich etwas “gedreht”. Alter Text: “100% sicher Mitglied werden” (war auf SSL, etc. bezogen) und: “Zahlung durchführen” (über dem Zahlungsbutton). Aus diesen wurde zum einen “In nur 2 Minuten Mitglied werden” und zum anderen “Zugang beantragen”. Keine großen Änderungen, oder? Trotzdem überraschten mich die Zahlen erneut: 28,2 % riefen nun das Zahlungsformular auf. Ich machte auch den umgekehrten Test und fuhr 3 Tage wieder mit den alten Überschriften. Die Konvertierungsrate ging wieder von 28,2 % auf 16,5 % runter und danach auch wieder hoch (nach erneutem Wechsel).

Es stehen jetzt noch einige Verbesserungen aus, über die ich dann auch berichten werde. Eines (und das ist nichts neues) kann ich aber schon jetzt sagen: sehr kleine Veränderungen können sehr große Effekte haben.

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Links von fremdsprachigen auf deutsche Seiten

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

Es gibt vielen Mythen in der Weltselbsternannten Suchmaschinenoptimierer. Einer davon ist sicherlich der, dass Links von fremdsprachigen auf deutsche Seiten entweder keinen, bzw. kaum spürbaren oder sogar negativen Effekt haben. Es wird u.a. behauptet, dass zu viele englische Links eine Abwertung bei der deutschen Suche von Google zur Folge haben können. Wobei es hier auch wieder (wir fast immer) 2 getrennte Lager gibt. Einige sprechen den englischen Links sogar einen besonderen “Boost” zu. Ich habe das mal an einer Seite gestestet. Die lag zu beginn des Test konstant bei 800 Besuchern / Tag, hatte 40 Backlinks und einen PR 4. Die Positionen in den SERPS waren durchschnittlich bis gut.

Ich habe mich zunächst um etwa 20 englische, ausschließlich themenrelevante Links bemüht. Alles dabei von PR 0 bis PR 4. Die Linktexte wurden stark gemischt eingesetzt. Pro Tag wurden 1-2 Links gesetzt. Nach 3 Wochen machten sich schon einige Veränderungen bemerkbar. Der Traffic stieg um durchschnittlich 300 Besucher pro Tag an und pendelte sich zunächst bei 1.100 Besuchern ein. Die Seite verbesserte sich international sehr stark und zog sogar am entsprechenden Wikipedia-Artikel (seit 8 Monaten Beobachtung auf Platz 2 mit PR 5) für das optimierte Keyword (ein durchschnittlich umkämpfter Begriff) vorbei. Das Ranking der Unterseiten verbesserte sich im Schnitt um 14 Positionen (hauptsächlich von Seite 2 auf Seite 1). Der Zustand hält nun seit etwas über 2 Monaten an. Der Traffic steigt im Schnitt noch immer um 5 Besucher/ Tag an. Für mich ist keinerlei negativer Effekt durch die fremdsprachigen Links festzustellen. Eine Themenrelevanz sollte aber meiner Meinung nach gegeben sein.

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1 Angebot, 2 Abrechner und 2 verschiedene Stornoquoten

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

Seit einem Jahr beobachte ich nun die Entwicklung eines bestimmten Angebots mit Argusaugen. Dazu gehören die tägliche Auswertung, eine Menge Balkendiagramme, Traffic-Analyse, etc. Den Aufwand betreibe ich aus dem Grund, weil ich 2 verschiedene Abrechner miteinander vergleichen möchte um eine Aussage über die Stornoquote treffen zu können. Die Auskunft der Abrechner bei hohen Stornoquoten ist meistens die, dass man entweder schrottigen Traffic hat oder das Angebot nicht dem entspreche, was man anpreist. Pustekuchen. Über einen Zeitraum von 100 Buchungen habe ich afendis und Eurobill getestet und für mich miteinander verglichen. Die Rahmenbedingungen: gleiches Angebot, die gleichen Trafficquellen (leichte Abweichungen gibt es da immer über einen größeren Zeitraum) und keine signifikante Änderung an der Seite, wie z.B. ein anderer Preis oder ein kompletter Umbau. Beide Abrechner haben exakt 100 Buchungen erhalten (Rebills wurden bei beiden mit eingerechnet). Nach diesen 100 Buchungen habe ich einen Strich unter die Rechnung gemacht und damit begonnen, Faktoren wie die Saison (mehr Stornos im Dezember und Januar, etc.) auszufiltern. Bei eingetriebenen Forderungen blieb das Storno trotzdem als solches stehen.

Nach meiner Auswertung kam ich bei den Abrechnern auf die folgenden Zahlen (Stornoquoten): afendis brachte mir bei den zur Berechnung herangezogenen Zahlen eine Stornoquote von 16,71 % ein. Im Gegensatz dazu waren es bei eurobill nur 4,35 %, was einer Minimierung der Stornoquote von 12,36 % entspricht. Das ist ein signifikanter Unterschied und bares Geld. Ich führe das hauptsächlich auf die Zahlungsformulare und die integrierten Checks zurück, die bei Eurobill ein wenig “schärfer” sind. So verlangt Eurobill z.B. auch eine Art Double-Opt-In bei der Buchung durch den Kunden. Zahlungsformular ausfüllen => Bestätigung mit Link per E-Mail erhalten => Link anklicken und Buchung aktivieren. Bei afendis gibt es das so nicht. Natürlich könnte man das auch selbst mit der API lösen, es geht mir aber um den direkten Vergleich. Das ist sicherauch ein Grund dafür, dass es bei eurobill so gut wie keine Stornos wegen Widerspruchs gibt, wo es bei afendis gut 20 % der Gesamtstornos sind. Die Kunden erhalten einfach aufgrund von falschen Mails die Zugangsdaten nicht und stornieren dann die Buchung. Da könnte man nachbessern. Das ist natürlich keine repräsentative Geschichte, sondern lediglich ein Test, der mir ein wenig Klarheit verschaffen sollte und sich nur auf meine Erfahrungen stützt. Ich kann aber nur jedem raten, vergleichbare Tests bei eigenen Angeboten zu machen und ein Auge auf die Zahlen und deren Entwicklung zu haben, egal mit wem man seine Angebote abrechnet.

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Neues Paysite-CMS: AWM Freak

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

AWM Freak ist ein neues Paysite CMS für den Adult Webmaster, der etwas mehr Kontrolle über seinen Memberbereich möchte. Der Funktionsumfang schaut auf den ersten Blick sehr gut aus und enthält sinnvolle Tools wie eine automatische Thumbnail-Generierung aus Videos, Verwaltung des Contents, Erstellung von beliebig vielen Galerien, ein integrierter FTP-Client, Statistiken, eigene Templates und und und. Die Basisversion ist kostenlos. Es steht auch eine Flash Demo bereit, die allerdings ein wenig verwirrend und nicht gerade ausführlich beschrieben ist. Großer Nachteil: AWM Freak wird nicht auf dem eigenen Server gehostet, wie zum Beispiel MAS von Mansionproductions, mit dem ich seit über 2 Jahren sehr zufrieden bin. Hier muss nachgebessert werden, schließlich möchte man sich nicht auf externe Anbieter verlassen müssen, wenn es um Dinge wie die eigenen Memberbereiche geht. Der Anbieter von AWM Freak hat jedoch bereits eine Version für den eigenen Server angekündigt.

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Valleyschwag is on the way!

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

Hooray! Ich schaue heute in das Blog von Valleyschwag und sehe, dass endlich Pakete mit frischem “Schwag” versendet wurden. Wer nicht weiß worum es geht: Valleyschwag versendet Pakete mit Werbegeschenken (Schwag) von Web 2.0 Unternehmen im Abo über Paypal. So haben dann Menschen wie ich nichts besseres zu tun, als sich z.B. Aufkleber von flickr oder technorati auf die Laptops zu kleben oder im schicken Odeo-Shirt rumzulaufen. Ich hatte zuerst starke Bedenken ob das überhaupt noch was wird. Die Jungs und Mädels versenden die Pakete aus den Staaten und haben mir (und auch vielen anderen “Schwaggern”) bereits 2 Mal die Abo-Gebühr abgebucht, jedoch noch kein “Schwag” geliefert. Bis jetzt. Ich hoffe es kommt auch an (weiß man bei der deutschen Post ja nie so genau). Valleyschwag ist förmlich überrant worden mit Bestellungen. Bei flickr gibt es Bilder von frühreren und aktuellen Paketen zu sehen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und von daher warte ich einfach mal die nächsten Tage ab und melde dann was drin ist, im Care-Paket. Schwag on!

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BlogDesk Version 2.6 erschienen – BlogDesk Test

Der Beitrag wurde am 29. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich habe in Geralds Seo-Blog von Blogdesk gelesen und es mir auch gleich mal in der aktuellsten Version 2.6 installiert. Sehr geschmeidig schaut das aus und zur Verwaltung von 20+ Blogs ist das sicherlich ein echter Zeitgewinn. Nur irgendwie schade, dass es bei mir nicht so ganz mag wie angespriesen. Ich kann weder Bilder einfügen, noch stehen die Buttons “Link”, “Bold”, “Italic”, “Underline”, etc. zur Auswahl. Ich bin mir fast sicher, dass es wieder mal an mir liegt und ich nur nicht die korrekte Einstellung finde. Ich suche nur schon seit über einer Stunde danach (Panik). Na ja, ich werde es jetzt trotzdem mal austesten und direkt vom Desktop was auf den Server “schieben”. Hoffentlich klappt das.

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Großbritannien: schnellstwachsender Erotikmarkt

Der Beitrag wurde am 29. Mai 2006 von Oliver veröffentlicht

Wer hätte das gedacht. Großbritannien ist laut einer neuen Studie von Nielsen NetRatings, die vom Independent in Auftrag gegeben wurde, der schnellstwachsende Erotikmarkt der Welt. Einer von vier Erwachsenen, inklusive 1,6 Millionen Frauen, konsumiert der Studie nach regelmäßig Erotik-Angebote im Internet. Im letzten Jahr nutzten 9 Millionen Briten erotische Seiten (vergleich 2000: 2 Millionen). Alleine im vergangenen Monat konsumierte jeder vierte Mann zwischen 25 und 49 Jahren erotische Angebote. Rund 1,5 Millionen Frauen schauten sich in den letzten 12 Monaten Erotik-Angebote an (vergleich Vorjahr: 1 Million). Im Durchschnitt sehen sich sowohl Männer als auch Frauen ca. 40 Minuten pro Monat Pornografie an. Die britische Pornoindustrie wird momentan auf einen Wert von 1 Milliarde Pfund (rund 1,5 Milliarden Euro) geschätzt.

Großbritannien ist ein sehr interessanter und boomender Markt, hat aber seine eigenen Gesetze. Die User haben andere Bedürfnisse als hierzulande oder in den USA. Dinge die auf dem US-Markt sehr gut funktionieren, sind nicht unbedingt GB-kompatibel. Auch die bevorzugten Nischen sind komplett verschieden und nicht mit DE und US vergleichbar. Sein Research muss jedoch jeder selbst für sich machen. Es gibt allerdings viele “Lücken” zu entdecken.

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