Mehr Umsatz durch zweite Chance für Kunden

Der Beitrag wurde am 31. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Die übliche Verwertung von Traffic sieht in der Kurzform so oder zumindest sehr ähnlich aus: Kunde kommt auf die Website, entscheidet sich entweder für den Kauf oder bricht ab und ist weg. Innerhalb dieses Prozesses spielen unzählige Faktoren eine Rolle, ob der Kunde kauft oder nicht. Ich möchte mich hier aber nur auf den letzten Teil konzentrieren, nämlich wie ich Kunden noch überzeugt und konvertiert bekomme, die bereits den Zahlungsvorgang abgebrochen haben. In diesem konkreten Fall handelt es sich um eine Paysite mit einem sehr preiswerten Abonnement. Der Preis, die Vorteile und der gesamte Umfang des Angebots wird klar und deutlich kommuniziert. Der gesamte Prozess vom Angebot bis zum erfolgreichen Signup benötigt nur 2 Klicks. Fallbeispiel: 1.) Kunde kommt über Google auf das Angebot. 2.) Das Angebot interessiert ihn, er klickt weiter zum Payment. 3.) Kunde bekommt aus irgendwelchen Gründen doch Bedenken und klickt weg. Dieser Kunde wäre nun verloren. Alles was ich tun könnte, wäre noch ein Exit einzubauen und zu hoffen, dass er dort etwas abschließt (die Conversion bei Exits ist aber indiskutabel). Was kann man also sonst noch tun, um den Kunden eventuell doch für das Angebot zu überzeugen, wo er ja eigentlich schon weg ist?

weiterlesen …

Abgelegt in Werbung & Marketing | 0 Kommentare

Top 100 Business Blogs

Der Beitrag wurde am 31. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Und AWM-Resource steht auf Platz 49 unter den Top 100 IT-Blogs. Die Top 100 Business Blogs aus Deutschland werden von der PR Agentur Ketchum, econcon und hhS vorgestellt (Pressemitteilung als PDF). Das Ranking präsentiert die meistgelesenen und damit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs. Als Grundlage für das Ranking wird der Verlinkungsgrad der Blogs, der von Technorati geliefert wird, herangezogen. Auf den obersten Plätzen finden sich bekannte Größen wie der Shopblogger, law blog, Basic Thinking Blog und das Dr. Web Magazin. In der Kategorie IT habe ich schon einige Blogs gefunden, die mir bislang noch nicht bekannt waren. Sehr schön, neues Futter für meinen Feedreader. Stöbert mal durch die Listen, da finden sich einige Perlen. Top 100 Business Blogs

Abgelegt in Werbung & Marketing | 2 Kommentare

2275 – FBI überprüft Produzenten und Webmaster

Der Beitrag wurde am 31. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Die 18 U.S.C. §2257 hat im vergangenen Jahr allen in den USA lebenden Webmastern und Produzenten Kopfschmerzen bereitet. Für die, denen das noch nichts sagt: In den USA muss sich jeder Produzent von Adult-Content dazu verpflichten, für jedes einzelne Bild oder Video, welches nach dem 1. November 1990 geschossen / gedreht wurde, die entsprechenden Dokumente (Name, Adresse, Foto, Perso, etc.) aufzubewahren und zu den entsprechenden Bilderserien zuordenbar zu machen. Gleiches trifft auf die Webmaster zu, die als “Secondary Producer” angesehen werden und die unter Umständen gar keinen Zugriff auf die Originaldokumente der Produzenten haben oder nur Partnerprogramme bewerben, in dessen Rahmen auch so genannter Free-Content zur Verfügung gestellt wird. Alle Dokumente müssen zu jeder Zeit für das FBI überprüfbar sein. Bei Unstimmigkeiten drohen Strafen mit bis zu 5 Jahren Gefängnis.

Natürlich ist die ganze 18 U.S.C. §2257 durchaus sinnvoll, jedoch hat sie auch ihre negativen Seiten: Bildersets und Videos, für die keine Dokumente vom Produzenten mitgeliefert wurden und die schon etwas älter sind, sind automatisch unbrauchbar geworden, weil nicht mehr legal. Auch für die Models gibt es Risiken: Jedes Dokument muss den richtigen Namen und die Anschrift des Models enthalten. Da diese Daten ja im Rahmen der Dokumente an den Webmaster / Secondary Producer weitergegeben werden, besteht hier ein Risiko für das Leib und Leben des Models, sollten die Daten an “den Falschen” geraten. Laut Branchenmagazin Xbiz, hat das FBI nun vor 2 Wochen nach einer “Schonfrist” damit begonnen, die ersten Produzenten und auch Webmaster zu überprüfen. Wie das aussieht, beschreibt z.B. der Fall von Sebastian Sloane Productions, der in der vergangenen Woche von einer unangekündigten Hausdurchsuchung betroffen war:

“They arrived in a big black SUV with government license plates, got out of the car and knocked at the door,” Ruch said. “Once I opened the door, they moved forward inside and said, ‘We’ll do the search ourselves.’” Agents searched his home office, as well as other parts of his home including closets and kitchen cupboards and a basement, for nearly four and one-half hours. Ruch said that they even looked through his video camera viewfinder in their search for images of underage models. “They took photos of all of the model releases and also imputed data into a small electronic device,” said Ruch, who noted that he has had 136 models working for his company in its 1-year existence.

Abgelegt in Content & Payment, Rechtliches | 0 Kommentare

Probeabos sind unter Umständen Betrug

Der Beitrag wurde am 31. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Probeabos (oder Schnupper-Abos) sind ein (nicht nur) in unserem Business ein oft verwendetes Mittel, um Abschlüsse zu steigern und dem Kunden einen Einblick in das Angebot zu ermöglichen, bevor er sich für ein Monatsabo entscheidet. Manche Anbieter übertreiben das jedoch seit langem und informieren nicht genügend über den Fakt, dass sich die Probeabos nach Ablauf der Probezeit und ohne Kündigung in ein vollständiges Abonnement verlängert. Diese Info wird oft ganz tief in den AGB versteckt. Ein großer deutscher Paymentanbieter hat jetzt seine Händler darüber informiert, dass die Staatsanwaltschaft in diesen Fällen nun von vorsätzlichem Betrug ausgeht und diese Fälle auch entsprechend verfolgt:

“Nach erneuter, intensiver Prüfung der Sach- und Rechtslage ist die Staatsanwaltschaft München allerdings mittlerweile zu dem Ergebnis gelangt, dass diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen unzweifelhaft gegen das Verbot überraschender Klauseln verstoßen und daher nichtig seien. Sollten in Zukunft weiterhin Forderungen aufgrund derartiger Allgemeiner Geschäftsbedingungen geltend gemacht werden, würde die Staatsanwaltschaft München I in Zukunft von Betrugsvorsatz ausgehen.” Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass sich bereits aus dem Anmelde- bzw. Eingabeformular klar ergeben muss, dass der Kunde einen Abonnement-Vertrag abschließt, der sich nach Ablauf der vereinbarten Probezeit (z.B. 3 Tage) automatisch zu einem dauerhaften, kostenpflichtigen Abonnement verändert, wenn dieser Vertrag nicht innerhalb des Probezeitraums durch Kündigung beendet wird.

Meiner Meinung nach der richtige Schritt, nur so kann man diese Krebsgeschwüre aus dem Netz entfernen. Wer seine Kunden nicht informieren möchte, der muss fühlen. Und wer seine Kunden nicht auf dem legalen Weg von seinem Produkt überzeugen kann und zu Monatskunden macht, der sollte eventuell überlegen ob dies das richtige Business für ihn ist. So einfach ist das. Ich frage mich allerdings, ob auch gegen die Pseudo-Abo-Dienste wie “Gratis SMS”, “Warenproben” und was es da noch so gibt, entsprechend hart durchgegriffen wird. Dort hört man ja immer wieder von den Staatsanwaltschaften, dass sich diese “noch am Rande der Legalität” bewegen. Kann ich nicht verstehen. Wer in 7 Punkt Schrift am Ende der Seite die Kosten von oft mehreren hundert Euro kommuniziert und mit “Gratis” wirbt, ist meiner Meinung nach ebenfalls ein Betrüger und kann nicht mit normalen Mitteln sein Produkt an den Mann / die Frau bringen.

Abgelegt in Content & Payment | 1 Kommentar

SERPs wieder normal nach Google Update am 27.06.

Der Beitrag wurde am 29. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Vor fast genau einem Monat, hat das unerwartete und bislang (zumindest für mich) nicht nachvollziehbare Google-Update einige wirklich gute Contentseiten mit in die Tiefe gerissen. Heute, etwas über einen Monat später, scheinen die Positionen wieder nahezu so zu sein, wie sie vor dem Update am 27.06. waren. Seiten, die durch das Update profitiert haben, sind nun auch wieder massiv abgefallen (~80% Trafficverlust). Welchen Sinn das Update hatte bleibt mir zumindest verschlossen. Was Googleguy zu den Veränderungen sagt, hat Jojo übersetzt. Mehr im Thread bei Webmasterworld.

Abgelegt in Suchmaschinen | 1 Kommentar

AWM24-Meeting in Hannover war ein Erfolg

Der Beitrag wurde am 27. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Am vergangenen Wochenende fand das erste AWM24 Meeting in Hannover (Suderbruch) statt. Organisiert wurde das Meeting von Matthias (Sexgeizkragen). Ich bin nun wirklich kein Fan von den zahlreichen Meetings, bei denen es eigentlich immer hauptsächlich um Autos zeigen, rumschnacken und einen auf gut Freund zu machen. Sicherlich kann man immer das eine oder andere Geschäft machen, keine Frage, jedoch geht das auch gut ohne dieses anstrengende Schaulaufen. Die einzige Messe / Meeting, die daher für mich immer in Frage kommt, ist die Venus in Berlin. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Meeting von Matthias schaut wirklich gemütlich aus und die Leute haben sich dem Anschein nach sehr wohl gefühlt. Gut gemacht. Und was es für mich noch sympathischer macht, ist der absolut fehlende Glamourfaktor. Keine Champus-Orgien oder Edelschuppen, einfach nett beieinander sitzen und kennenlernen. Weiter so und viel Glück für das kommende Jahr, Matthias!

Abgelegt in Business | 0 Kommentare

Was machen mit US-Dollar Schecks? Gebühren

Der Beitrag wurde am 27. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich habe vorhin im PH-Forum einen Post zur Problematik mit dem einlösen von US-Dollar Schecks und den dadurch entstehenden Gehühren gelesen. Ich möchte in diesem Fall gerne den Tipp aus dem Forum auch hier im Blog weitergeben. Die Scheckgebühren sind eine Seuche, gerade bei Schecks, die nicht gerade im hohen 3-stelligen oder 4-stelligen Bereich liegen. Würde man jeden Scheck, der sich im Bereich von 50 oder 100 Dollar bewegt, immer direkt einlösen gehen, bliebe wohl kaum etwas über nach den Scheckgebühren. Die belaufen sich nach meinen Erfahrungen je nach Bank auf 8-34 Euro pro Scheck. Ich kann jedem nur empfehlen, mit seiner Bank zu sprechen und sich ein Fremdwährungskonto einrichten zu lassen. Das geht i.d.R. kostenlos und ohne großartigen Gebühren (benötigt ja weder Dispo noch sonstwas und gibt z.T. auch gute Guthabenszinsen).

Das Konto sollte in USD geführt werden (je nach dem welche Währung man erhält, in diesem Fall jetzt mal USD). Jetzt zahlt man seine Schecks (besonders auch die kleineren) auf das Fremdwährungskonto ein und wartet dann auf einen anständigen Wechselkurs (der ist ja nicht immer optimal EUR/USD). So läuft man auch nicht Gefahr, dass man einen Scheck zu lange in der Ablage liegen lässt. Ich habe mir einen Turnus von ca. 3 Monaten angewöhnt, in dem ich das Geld umtausche und dabei entstehen dann auch nicht diese hohen Gebühren, als wenn ich jeden Scheck einzeln einzahlen würde. Über die Kosten für die Konvertierung sollte man sich aber im Vorfeld informieren. Die bewegen sich von 0,10% des Geldkurses bis 20 oder 30 Euro pro Auftrag, um von denen zu sprechen, die mir bekannt sind. Der Vorteil ist außerdem der, dass man bei gutem USD-Kurs die Gebühren quasi amortisiert hat.

Abgelegt in Webmaster Work | 1 Kommentar

Bekanntheitsgrad von Privatamateure

Der Beitrag wurde am 27. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich schrieb vor einigen Tagen einen kurzen Artikel über das Partnerprogramm Privatamateure. Wie ich immer so das Pech habe, lande ich direkt im Fokus der suchenden User, die mir hier heute kräftig die Hütte eingerannt haben. Okay, es waren nur 102 Uniques für die Suche nach “Privatamateure” bis Mitternacht aber immerhin. Ich habe mich allerdings jetzt gefragt, ob es sich dabei hauptsächlich um User-Traffic handelt oder um Webmaster, die täglich 3-4 Mal ihre Positionen checken ;-) Spaß bei Seite, ich finde die Entwicklung des Portals wunderprächtig und die Umsätze geben der ganzen Sache durchaus ihre Berechtigung. 600.000 registrierte Nutzer sind schon was feines. Bei dem Tempo werden wir wohl in 2-3 Monaten die 1.000.000 sehen.

Abgelegt in Partnerprogramme, Suchmaschinen | 3 Kommentare
Nächste Seite »

Powered by WordPress - Valid XHTML and CSS. ^Top^