Was machen mit US-Dollar Schecks? Gebühren

Der Beitrag wurde am 27. Juli 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich habe vorhin im PH-Forum einen Post zur Problematik mit dem einlösen von US-Dollar Schecks und den dadurch entstehenden Gehühren gelesen. Ich möchte in diesem Fall gerne den Tipp aus dem Forum auch hier im Blog weitergeben. Die Scheckgebühren sind eine Seuche, gerade bei Schecks, die nicht gerade im hohen 3-stelligen oder 4-stelligen Bereich liegen. Würde man jeden Scheck, der sich im Bereich von 50 oder 100 Dollar bewegt, immer direkt einlösen gehen, bliebe wohl kaum etwas über nach den Scheckgebühren. Die belaufen sich nach meinen Erfahrungen je nach Bank auf 8-34 Euro pro Scheck. Ich kann jedem nur empfehlen, mit seiner Bank zu sprechen und sich ein Fremdwährungskonto einrichten zu lassen. Das geht i.d.R. kostenlos und ohne großartigen Gebühren (benötigt ja weder Dispo noch sonstwas und gibt z.T. auch gute Guthabenszinsen).

Das Konto sollte in USD geführt werden (je nach dem welche Währung man erhält, in diesem Fall jetzt mal USD). Jetzt zahlt man seine Schecks (besonders auch die kleineren) auf das Fremdwährungskonto ein und wartet dann auf einen anständigen Wechselkurs (der ist ja nicht immer optimal EUR/USD). So läuft man auch nicht Gefahr, dass man einen Scheck zu lange in der Ablage liegen lässt. Ich habe mir einen Turnus von ca. 3 Monaten angewöhnt, in dem ich das Geld umtausche und dabei entstehen dann auch nicht diese hohen Gebühren, als wenn ich jeden Scheck einzeln einzahlen würde. Über die Kosten für die Konvertierung sollte man sich aber im Vorfeld informieren. Die bewegen sich von 0,10% des Geldkurses bis 20 oder 30 Euro pro Auftrag, um von denen zu sprechen, die mir bekannt sind. Der Vorteil ist außerdem der, dass man bei gutem USD-Kurs die Gebühren quasi amortisiert hat.

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  1. Gravatar of AdSense und der US-Dollar Kurs – Adult Webmaster Blog

    Pingback von AdSense und der US-Dollar Kurs - Adult Webmaster Blog vom 31.5.2007

    […] Der Beitrag wurde am 31. Mai 2007 von Oliver Karthaus veröffentlicht Das leidige Thema AdSense und der US-Dollar Kurs. Der Dollar ist weiter auf dem Sinkflug, auch wenn er sich in den letzten Tagen kurzfristig erholthat (nur im Rahmen von einem Cent). Wer aktuell 1.000 US-Dollar mit AdSense verdient (Kurs von heute), der erhält gerade noch 743 Euro ausgezahlt. Um 1.000 Euro ausgezahlt zu bekommen, muss man schon 1.344 US-Dollar verdienen. Vor genau einem Jahr gab es für die 1.000 US-Dollar noch um die 780 Euro ausgezahlt. Ich habe gerade mal nachgesehen, die erste Zahlung erhielt ich im Februar 2004. Derzeit gab es sogar noch knapp 800 Euro für 1.000 US-Dollar. Seit 2004 gibt es also knapp 60 Euro weniger für 1.000 verdiente US-Dollar. Bei 1.000 US-Dollar hört sich das vielleicht noch zu vernachlässigen an, bei 10.000 US-Dollar pro Monat macht der Kurs von damals zu dem von heute jedoch schon 600 Euro monatlich aus. Man könnte die Funktion “Zahlung aussetzen” von AdSense nutzen und abwarten, ob der Kurs im nächsten Monat besser ist. Die zweite Option wären US-Dollar Schecks, die man sich dann auf ein Fremdwährungskonto einzahlt (gibt es oft kostenlos bei den Banken) und bei einem besseren US-Dollar Kurs in Euro umtauscht. Dabei entstehen natürlich Gebühren (je nach Bank unterschiedlich), daher sollte man schon einen großen Betrag angespart haben, damit sich das lohnt. […]

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