MySpace ist die Mutter des Web 2.0

Der Beitrag wurde am 13. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Und mich wundert, dass Peter Chernin, COO der News Corp., nicht auch für MySpace in Anspruch nimmt, dass man ja eigentlich auch das Internet erfunden hat. So könnte man es zumindest annehmen, wenn man die folgenden Zeilen des arroganten Herrn liest: “If you look at virtually any Web 2.0 application, whether its YouTube, whether it’s Flickr, whether it’s Photobucket or any of the next-generation Web applications, almost all of them are really driven off the back of MySpace.” Was YouTube angeht, könnte man ja noch sagen: Okay, da kommt einiges an Traffic durch Links von MySpace-Profilen. Trotzdem ist YouTube aktuell bereits so verwurzelt, dass es auch gut ohne MySpace auskommen könnte. Aber Flickr und Photobucket? Ich würde mich da sogar ein wenig weiter aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass ohne diese Web 2.0 Dienste, der Erfolg von MySpace gar nicht so groß wäre und das man durch diese Dienste mehr als nur profitiert hat. Denn mal ganz ehrlich: MySpace ist ein einziger Horror, wenn man sich mal die technische Seite betrachtet. Da macht diese Aussage von Peter Chernin nicht gerade Hoffnung auf Besserung: “Given that most of their traffic comes from us,” he said, “if we build adequate if not superior competitors, I think we ought to be able to match them if not exceed them.” Überlasst das doch einfach den Firmen, die sich darauf spezialisiert haben und sich mit der Materie auskennen. Mehr auf Techcrunch. Ein interessanten Artikel zum möglichen Wachstum von MySpace gibt es bei Robert Basic.

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