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Nach Kanada auswandern
Der Beitrag wurde am 21. September 2006 von Oliver veröffentlichtIch beschäftige mich aktuell intensiv mit dem Thema und bin dabei auf das Punktesystem, mit dem sich Kanada seine Einwanderer vorsortiert und aussucht, gestoßen. Das ist ja wirklich eine interessante Sache: “Je nach Lage des kanadischen Arbeitsmarkts wird eine Mindestpunktzahl (z.B. im April 2006: 67 Punkte) festgelegt, die ein Einwanderungsinteressierter erreichen muss. Die persönliche Punktzahl setzt sich zusammen aus Punkten für den aktuellen Bildungsstand und Berufserfahrung, aus Punkten für die vorhandenen Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch sowie aus Punkten für das Alter, für Verwandte und frühere Aufenthalte in Kanada. Außerdem werden polizeiliche Führungszeugnisse aus allen Ländern benötigt, in denen der Kandidat nach dem 18. Geburtstag für sechs Monate oder länger gelebt hat.” Für Selbständige gibt es 30 Bonuspunkte. Das Punktesystem wäre doch auch mal was für Deutschland. Na ja, der erste Urlaub in CA ist mal für 2007 geplant (gibts ja direkt Punkte für angeschrieben). Dann kann man auch ganz in Ruhe vor Ort an den Unis nach einer Postdoc-Stelle für meine Frau schauen (wir haben da seit kleine Differenzen, weil sie Toronto mag und ich Montreal).
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2 Kommentare »
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Kommentar von gaycastle vom 21.9.2006
ich hatte mir mal vor jahren von der dortigen behörde die unterlagen zur einwanderung zuleiten lassen, da kam ein 100seiten katalog. die beste variante ist wohl, einfach hinfliegen, eine firma eröffnen und mit kompetenten leuten vor ort die einwanderung formal umsetzen. bei meinen reisen um die welt habe ich immer wieder erfahren, zwischen theorie und der praxis dann vor ort gibt es schon große diskrepanzen. also hinfliegen und einfach da sein, auch wenn das für deutsche denke nicht so leicht nachvollziehbar ist.
Kommentar von Oliver Karthaus vom 21.9.2006
Hi Matthias, ja, die Unterlagen vom “Migrationsbüro” habe ich schon da. Die Kanadier sind bei Unternehmern auch sehr hilfsbereit. Ich habe schon ein Büro, welches im Fall der Fälle die Sachen erledigen würde. Aber nun geht es ja zuerst mal um die Postdoc-Stelle meiner Frau. Die sucht man sich ja eh üblicherweise im Ausland und warum dann nicht gleich dort bleiben ;) Grüße