Mist gebaut: Verfluchte Passwort-Trader

Der Beitrag wurde am 4. Oktober 2006 von Oliver veröffentlicht

So, jetzt habe ich mal wieder Mist gebaut. Ich musste heute mal wieder am eigenen Leib erfahren, wie wichtig es ist, den Mitgliedsbereich richtig abzusichern. Ganz besonders gegen Brute-Force-Attacken und diese miesen Passwort-Trader. Das sind die “Menschen”, die sich einen Zugang zu einer Site kaufen, die Buchung dann frech stornieren und in der Zwischenzeit die Zugangsdaten in irgendwelchen Foren, in denen sich mehrere dieser Subjekte aufhalten, posten. Das Resultat: Tausende Zugriffe auf den Mitgliedsbereich und hohe Kosten für den Content. Richtig hohe. Bei einer Site, bei der ich sonst rund 100 Euro für Mietcontent bezahle, sind es jetzt binnen 3 Tagen geschlagene 1500 Euro. Das aber auch nur, weil ich keinen Pauschal-Content hatte, sondern zum einen auf Traffic basierenden und zum anderen Content, der pro Zugriff abgerechnet wird. Hätte ich doch einfach Pennywize installiert, wie bei anderen Sites auch. Sehr ärgerlich. Und mein Payment-Dienstleister? Der lässt den Account des Stornierers schön offen, statt ihn zu deaktivieren. Dann wäre das gar nicht passiert. Ich könnte mir in den Hintern …

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  1. Gravatar of Von komischen Hackern und Google dem Helfer - Adult Webmaster Blog

    Pingback von Von komischen Hackern und Google dem Helfer - Adult Webmaster Blog vom 14.10.2006

    [...] Von komischen Hackern und Google dem Helfer Der Beitrag wurde am 14. Oktober 2006 von Oliver Karthaus veröffentlicht Als ich früher den Film “Hackers” sah, da fand ich die Leute, die darin mitspielten, irgendwie cool. Die konnten irgendwie alles und kamen ja auch fast immer ungeschoren davon. Die trugen coole Klamotten, hatten irre Frisuren und T-Shirts mit lustigen Sprüchen drauf an. Als ob das noch nicht genug des Coolen wäre, hatten die auch noch so geile Namen wie “Zero Cool”, “Crash Override” oder “Acid Burn”. Wahnsinn! Irgendwann, es war so ziemlich zu der Zeit, als ich mich selbständig machte, begann ich eine leichte Antipathie gegen “Hacker” zu entwickeln, schließlich wollten die ja das kaputt machen, was ich da mühsam aufbaue. Den Spruch: “Alles nur zum Aufspüren von Sicherheitslücken”, nahm ich denen auch irgendwie nicht mehr ab. Spätestens bei dem ersten gehackten Server (muss so um 2000 gewesen sein), war es ganz vorbei. Vor einigen Wochen beehrten sie mich wieder, was ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wusste. Derzeit ging ich eher von einem “harmlosen” Passwort-Trader aus. Sie hatten sich eine Mitgliedschaft für einen Mitgliedsbereich gekauft, selbstverständlich mit falschen Daten und über ein Proxy. Bis dahin sehr schlau gemacht. Dann fielen die Massen an Usern wie die Fliegen über den Mitgliedsbereich her, natürlich alle mit diesem gleichen Zugang, der ja noch offen war, weil die Forderung ins Inkasso geht (eine andere Geschichte). Es dauerte 2 Tage, bis das hier aufgefallen ist (was wiederum eine andere Geschichte ist). Der Schaden: eine 4-stellige Summe für Contentkosten, die in den 2 Tagen verursacht wurden. [...]

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