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Text Link Ads: Meine Erfahrung
Der Beitrag wurde am 17. Oktober 2006 von Oliver veröffentlichtIch habe in den vergangenen Wochen Text Link Ads sowohl als Publisher, als auch als Käufer von diversen Links getestet. Begonnen habe ich mit dem Gutschein über $100, den es bei TLA für neue Advertiser gibt. Man muss in dem Fall für mindestens $125 Links kaufen und erhält dann eine Gutschrift. Das funktionierte zunächst auch ganz gut. Zunächst. Ich buchte 3 Links auf verschiedenen deutschen Blogs, mit denen ich einige neue Angebote bewerben wollte. Dabei handelte es sich um einen Shop, um ein Blog zum Thema Geschenke und einen Technik-Blog. Die Links mussten zuerst von den Advertisern freigeschaltet werden. Zwei taten das auch relativ fix. Der Dritte, ein Blog eines Tauschservices, lehnte den Link aus mir unbekannten Gründen ab. Dafür wurden irgendwelche englischen Angebote akzeptiert. Na ja, anderes Thema. Jedenfalls kam ich durch die Ablehnung unter die geforderten $125 und der Gutschein kam so nicht mehr zum Tragen. Ich habe dann mehrfach mit TLA gemailt und es ließ sich irgendwie annähernd zufriedenstellend regeln.
Dann wollte ich die ganze Geschichte natürlich auch mal als Publisher testen. Bislang habe ich Links nur selbst auf monatlicher Basis verkauft. Zuerst wollte ich mich mit diesem Blog bewerben. Die Bewerbung wurde automatisch abgelehnt, zunächst ohne Begründung. Ich habe dann nachgefragt und man wollte sich die Sache erneut anschauen. Wenige Augenblicke später erhielt ich dann eine Mail, dass man das Blog nicht aufnehmen könne, weil es “pornografischer Natur” ist. Aha, echt? Okay, vom Namen her kann man vorschnelle Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen, jedoch geht es hier meiner Meinung nach um Marketing, Blogging und Co. und nicht um nackte Tatsachen. Nun ja, jede weitere Diskussion wäre da verschwendete Zeit, denn es verstößt gegen ihre TOS und fertig. Aber Moment mal? Ich habe doch auf einer eher “erotischen” Website einen Link gebucht? Gibt’s da etwa doch “Ausnahmeregelungen”? Ich habe blauäugig nachgefragt, was ich besser nicht getan hätte, denn wenige Minuten später erhielt ich eine Info, dass der Link auf der Site storniert und die Site aus dem System entfernt wurde. Uff, so schnell kann es bei TLA gehen. Im Nachhinein hätte ich mir die Nachfrage wohl besser verkniffen. So werde ich den Webmaster nun selbst anschreiben und für den vollen Preis direkt bei ihm buchen, da zieht auch TLA keine 50% mehr ab und ich war eh der einzige Werbekunde.
Bei anderen Sites, die ich als Publisher einstellte, ging die Bewerbung problemlos durch, nur kamen keine Buchungen. Die veranschlagten Preise waren auch wirklich beschämend. Zwischen $15 und $25 wollte TLA für die Links nehmen. Man muss dabei auch noch bedenken, dass TLA hier 50% einbehält. Das kam bei mir aber nicht zum Tragen, weil kein einziger Link verkauft wurde. Wenn ich die Links selbst verkaufe, erziele ich einen 3 bis 4 Mal so hohen Preis pro Monat. Ich verkaufe Links aber auch wegen des Traffics und nicht wegen der Linkpop oder dem PR, wie es mir bei TLA der Fall zu sein scheint. Das sieht man schon bei dem Bewerbungsprozess, wo Sites ab PR4 anscheinend automatisch akzeptiert werden (egal ob Qualität und Traffic vorhanden sind) und alles darunter erstmal abgelehnt wird. Schade.
Mein Fazit: Wer preiswert Links einkaufen möchte, der kann das sicher gut bei TLA tun. Als Publisher sehe ich da aber keinen großen Sinn drin. Die Preise scheint zunächst der Pagerank zu machen und nicht die Qualität oder der Traffic der Site. Die Provision i.H.v. 50% für TLA finde ich auch ein wenig zu happig. Man kann mehr Geld mit seinen Links verdienen, wenn man sie selbst an den Mann bringt. Das ist zwar mit ein wenig mehr Arbeit verbunden, bringt dafür aber auch mehr Geld. Wer sich aber um nicht kümmern will und dem es auch nicht auf den Verdienst ankommt, der kann TLA mal antesten.
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3 Kommentare »
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Kommentar von Mario vom 17.10.2006
same procedure auch bei mir,Auslöser auch der Tauschdienst
Kommentar von Oliver Karthaus vom 17.10.2006
Hi Mario, ja, man scheint sehr wählerisch zu sein. Nicht dabei, von wo man selbst Links bekommt, sondern dabei, worauf man linkt ;) Na ja, abgehakt.
Pingback von Textlinks kaufen und verkaufen mit LinkLift - Adult Webmaster Blog vom 21.10.2006
[...] Textlinks kaufen und verkaufen mit LinkLift Der Beitrag wurde am 21. Oktober 2006 von Oliver Karthaus veröffentlicht Nach meinem Versuch mit Text Link Ads, habe ich dem neuen Dienst von LinkLift, der eigentlich noch gar nicht für die breite Masse bestimmt war, eine Chance gegeben und ihn mal angetestet. Eine komplette Beschreibung von LinkLift spare ich mir jetzt mal, da haben viele andere Blogs bereits ausführlich drüber berichtet. Aus Sicht des Publishers funktioniert der Service ähnlich wie TLA. Einfach mit einer Site bewerben und ein Script einbauen, mit dem die Links auf der eigenen Site verwaltet werden und dann warten, dass man von LinkLift freigeschaltet wird (oder nicht). Bei diesem Review seitens LinkLift wird dann auch der Preis pro Link und Monat festgelegt. Die Faktoren für die Preisbestimmung sind mir allerdings noch nicht ganz klar. Wir ein Link verkauft, erhält man eine E-Mail und hat dann die Möglichkeit ihn anzunehmen oder auch abzulehnen. Ausgezahlt wird ab 25 Euro Guthaben. Aus Sicht des Advertisers ähnelt LinkLift ebenfalls TLA. Einziger Unterschied: Die Bezahlung erfolgt ausschließlich per PayPal. Der Support antwortet auch recht zügig bei aufkommenden Fragen. Ich warte jetzt mal ab, wie sich das entwickelt. Einige Sites sind in der Vermarktung und die ersten Links sind verkauft, was ja schon mal positiv ist. Abgelegt in Linkbuilding | Tags: none [...]