Lastschriftbetrug in Online-Shops: Wie vorbeugen?

Der Beitrag wurde am 26. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich habe über die letzten Jahre meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Lastschriftbetrug, bzw. Warenkreditbetrug gemacht. Mir kommt es vor, als wären die Fälle parallel zur Stimmung und Arbeitslosenquote in Deutschland angestiegen. Zeitweise hatten wir in unserem Shop knapp 90 Prozent Rücklastschriften. Das war einfach nicht mehr akzeptabel und so haben wir die Zahlungsoption ersatzlos gestrichen. Die Kunden sind heute einfach zu dreist geworden und schrecken vor nichts mehr zurück. Das Problem ist die typische “Mir ist eh alles egal”-Mentalität. Die Menschen haben sowieso schon die Finger gehoben und denen macht es nichts aus, wenn noch zwei oder drei Gläubiger oder eine Betrugsanzeige dazukommt. Da die Gesetzgebung lediglich den Kunden schützt und nicht den Händler, muss der sich eben selbst helfen und das ist oftmals gar nicht so billig. Bonitätsprüfung lautet das Zauberwort. Damit lässt sich das Risiko minimieren und man erkennt (unter Umständen) die faulen Eier direkt, bevor es zu einem Verlust für den Shop kommt. Eine Garantie sind die Auskünfte nämlich auch nicht, da oft auch bislang unauffällige Kunden zur Nichtzahlung neigen. Trotzdem ist es besser als ohne jegliche Prüfung. weiterlesen …

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Warum neigen Webmaster zu Übertreibung?

Der Beitrag wurde am 25. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie viele Millionäre es doch im Online-Business geben muss, wenn man mal einen Blick in die bekannten Foren und Blogs ansieht. Es gibt tatsächlich welche, der Fakt ist unbestritten, doch viele machen sich größer, als sie in Wahrheit sind. Heute lese ich zum Beispiel in einem SEO-Forum, dass man von 4.800 Euro Brutto nicht leben kann. Huh? Ich behaupte mal, dass man davon ganz gut leben kann. Natürlich immer vorausgesetzt, dass man statt eines Porsches einen Opel fährt und statt auf den Malediven einfach mal an der Nordsee Urlaub macht. Warum heben so viele Webmaster ab und machen mehr aus sich, als sie in Wirklichkeit sind? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die, die sich in den einschlägigen Foren mit astronomischen Umsätzen brüsten, in Wirklichkeit gerade mal ihre Miete zahlen können. Sind das Minderwertigkeitskomplexe? Ist das die Angst ausgelacht zu werden? Warum nicht ehrlich sein? Mir persönlich sind solche Keyboard-Heroes einfach unsympathisch und als Geschäftspartner inakzeptabel.

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Yahoo! nutzt MyBlogLog um AdSense auszuspionieren?

Der Beitrag wurde am 24. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Zumindest weiß Yahoo! wahrscheinlich über die Klicks auf die AdSense-Ads bescheid. Interessante Entdeckung von ShoeMoney. Wer MyBlogLog nutzt, der kennt ja die Klickstatistik, mit der man einen Überblick darüber bekommt, was die Top-Links auf der eigenen Site sind und worauf die User sonst noch so klicken. Was MyBlogLog aber außerdem trackt, ist schon sehr interessant: AdSense Klicks. Eine genaue Beschreibung wie MyBlogLog die Klicks auf AdSense- und Overture-Anzeigen trackt, gibt es bei ShoeMoney. Ich finde das schon ein bischen erschreckend. Jetzt macht der Zukauf aber wenigstens Sinn. Warum sollte Yahoo! sonst über 10 Millionen Dollar für ein Widget bezahlen, das nicht gerade zu den am besten programmierten gehört?

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PageRank 7 Link von Google für 10.000 Euro

Der Beitrag wurde am 24. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Gute Links sind eben teuer, besonders dann, wenn sie auch noch den PageRank von Google vererben und weit und breit kein “Nofollow” im Quelltext zu finden ist, den Google doch am liebsten bei jedem (gekauften) Link sehen würde. Der Link von Google.co.uk kostet quasi 10.000 Euro und ist mit etwas Aufwand verbunden (Training um Google Enterprise Professional zu werden). Hier gibt’s den Link und so wird man Google Enterprise Professional.

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Lokale Werbeaktion für Lovehome

Der Beitrag wurde am 23. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

In den letzten Tagen war ich damit beschäftigt, eine kleine lokale Werbeaktion für unseren Shop Lovehome zu starten. Normalerweise raten einem ja alle möglichen Werbefachleute von lokalen Werbeaktionen ab, wenn eine Website oder ein Online-Shop beworben werden soll, aber was soll’s, ich probiere es trotzdem mal. Grund für die Werbeaktion ist unser Lovehome-Taxi, mit dem wir nahezu alle Artikel versandkostenfrei in den Märkischen Kreis liefern – zur Not auch in der Nacht. Auch eine Abholung ab Lager ist möglich. Natürlich alles neutral und diskret. In einer Stadt mit gerade mal 13.000 Einwohnern, die seit jeher von der CDU regiert wird und die erzkatholisch ist, kann das unter Umständen schon eine spannende Geschichte werden, einen Erotikshop zu bewerben. Das Risiko gehe ich gerne ein. Die erste Phase beginnt mit einigen Tausend Hochglanz-Flyern (A6) inklusive Gutschein und einer kurzen und knackigen Präsentation des Services, die in Discos, Videotheken, Szene-Cafes und einigen Geschäften im Umkreis ausliegen werden. Mal sehen was dabei an Feedback kommt. Eine kleine Guerilla-Aktion ist auch schon in Planung. Ich bin schon gespannt.

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flickr ist ein Zensurschuppen

Der Beitrag wurde am 21. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich habe vor einiger Zeit mal über eine nette Möglichkeit geschrieben, wie sich mit flickr Traffic generieren lässt. Das natürlich nur innerhalb der Regeln / AGB von flickr. Irgendwie scheint Yahoo! da aber jetzt auch kräftig mit der Zensurkelle zu schwingen, mein Premium-Account wurde nämlich ohne Ankündigung oder Warnung gelöscht. Einfach weg, inklusive aller Fotos, Kommentare, etc. Auf die Nachfrage, was das denn bitteschön soll, erhielt ich natürlich keine Antwort. Der Thread im entsprechenden flickr-Forum ist ebenfalls verschwunden. Was soll man darüber denken? Ein Blick in den ehemaligen “Freundeskreis” auf flickr zeigte mir dann, dass noch mehr Accounts gelöscht wurden. Na ja, jetzt wird erst mal ein Chargeback für den Mitgliedsbeitrag gemacht. C’est la vie.

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WordPress Updates 2.1.1 und 2.0.9

Der Beitrag wurde am 21. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Yikes, ich war gerade mal mit dem letzten Update bei allen Blogs durch, da gibt es schon wieder 2 Updates, die zum einen XSS-Atacken verhindern und auch über 30 Bugs den Garaus machen sollen. Langsam kommt man ja mit den Updates gar nicht mehr nach. Besonders dann, wenn man mehr als 10 Blogs auf dem aktuellen Stand halten muss. Also, wieder alles auf Anfang und die nächste Runde Updates einläuten. Auf WordPress.org gibt es weitere Informationen zu den einzelnen Updates. via

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Google möchte mein Geld nicht

Der Beitrag wurde am 15. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich würde mich selbst ja nicht gerade als AdWords-Profi bezeichnen, aber irgendwie dachte ich immer, dass ich zumindest ein bisschen Ahnung vom Umgang mit dem System habe. Damals erschien mir das aber alles viel einfacher. Ich bekomme momentan eine Kampagne einfach nicht ans Laufen. Innerhalb der Kampagne habe ich mehrere Anzeigengruppen, die nach über einer Woche noch nicht kontrolliert und freigeschaltet wurden. Die anderen Anzeigengruppen laufen nur sehr schleppend vor sich hin und das trotz einer CTR von 2% und besser. Die durchschnittliche Anzeigenposition liegt bei Platz 5 bis 8. Eigentlich auch OK. Die einzelnen Anzeigengruppen sollten eigentlich mehrere Hundert Klicks pro Tag generieren (aus Erfahrung mit den Keys), momentan sind es 5 Klicks pro Tag (kumuliert!). Da hilft es auch nichts, wenn ich das Budget von 200 Euro auf 1.000 Euro pro Tag hoch setze. Es rührt sich nichts – gar nichts. Irgendwie ist das AdWords-System kaum noch zu gebrauchen, wenn man es nicht studiert hat. Google möchte mein Geld nicht.

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