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Eltern-Umfrage:TV für Gewalt an Schulen verantwortlich
Der Beitrag wurde am 8. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtDas GEWIS-Institut befragte 1.086 Frauen und Männer mit Schulkindern, wen sie für Gewalt und Mobbing an deutschen Schulen für verantwortlich halten. Ziemlich erschreckend finde ich, dass 45 Prozent Fernsehen, Internet und Videospielen die Schuld geben. Das erinnert mich irgendwie ein bisschen an die Weltanschauung der KjM und den ganzen Jugendschutz, der den Eltern jegliche Verantwortung aus der Hand nimmt und sie den Anbietern aufbrummt. Ich kapiere das ehrlich auch nicht. Warum müssen 6 bis 13-jährigen überhaupt alleine vor dem PC sitzen? Sind die Eltern denn heute so verantwortungslos? Wahrscheinlich sieht es so in vielen deutschen Haushalten aus: Kind kommt um 13 Uhr aus der Schule. Mutti macht schnell eine Dosensuppe und setzt sich dann wieder vor den Fernseher und stellt dem Kiddie den PC an, damit es Ruhe gibt. Erschreckend. Kinder in dem Alter haben meiner Meinung nach NICHTS, aber auch gar nichts im Internet zu suchen - schon gar nicht alleine. Zumindest sehen 26 Prozent die Schuld bei sich selbst. Bravo! Ein erster Schritt.
Und mal ehrlich, wenn alle Eltern ihrer Verantwortung bewusst wären, dann bräuchten wir gar nicht solche JuSchu-Gesetze und die Firmen müssten nicht in Massen in das benachbarte Ausland abwandern. Kinder bis 13 Jahre haben nichts alleine im Netz zu suchen. Danach kann man geeignete (und kostenlose!) Filterprogramme wie ICRA installieren, die sehr sehr gut funktionieren und z.B. von der komplettem Erotikindustrie unterstützt werden (technisch und finanziell). Und natürlich ist es auch kein Akt, ein Auge darauf zu haben, was die Kids im TV gucken. Warum müssen Kinder heute überhaupt ein TV in ihren Zimmern haben? Ich meine, bis 12 oder 13 muss das auch nicht sein und danach kann man auch da kontrollieren. Aber das bleibt wohl ein Wunschtraum. Und wenn das Kiddie dann doch mal auf Gewalt oder Sexualität stößt, wird es in 99 % der Fälle totgeschwiegen, was die Sache für das Kind dann überhaupt erst interessant macht. Tja und statt dann mal die Ursachen bei sich zu suchen, wird nach Zensur geschrien. Falsche Welt…
Ich habe schon 1999 alle Websites mit einem Hinweis für Eltern gekennzeichnet, mit ICRA gelabelt und versucht aufzuklären. Hier mal der Text, den ich damals auf den Sites hatte: “Hinweise für Eltern: Darüber hinaus ist dieses Angebot mit einem ICRA-Filterlabel gekennzeichnet. Die Internet Content Rating Association (ICRA) ist eine internationale, unabhängige Organisation, die mittels einer öffentlichen und objektiven Inhalts-Kennzeichnung die Öffentlichkeit und insbesondere Eltern dazu ermächtigt, kundige Entscheidungen über elektronische Medien zu treffen. Über eine Filterregel in Ihrem Webbrowser haben Sie so die Möglichkeit, Ihre Kinder vor potentiell schädigenden Inhalten zu schützen.
Wir sind persönlich nicht der Auffassung, daß von der Betrachtung erotischer und pornografischer Abbildungen eine Gefahr für Kinder und Jugendliche ausgeht. Dies belegen auch viele wissenschaftliche Untersuchungen aus Ländern, in denen der Umgang mit Pornografie wesentlich weniger restriktiv gehandhabt wird als in Deutschland. - Allerdings ist die Konfrontation mit Pornografie im Internet für kleinere Kinder sicherlich auch nicht förderlich, denn es handelt sich nicht um kindgerecht gestaltete Seiten. Wenn Ihr Kind heranwächst und sich irgendwann bewußt auf die Suche nach pornografischen Abbildungen im Internet begibt, dann werden Sie Ihr Kind nicht davon nicht abhalten können. Auf jedem Schulhof werden massenhaft einschlägige Internetadressen getauscht, auf denen Pornografie den Usern ohne jegliche Einschränkung zugänglich gemacht wird. Das Internet ist und bleibt eben ein weltweites Medium, in dem nur in sehr geringen Bereichen deutsches Recht zur Anwendung kommt.
Bitte nutzen Sie Ihre Chance, erziehen Sie Ihr Kind im Umgang mit Sexualität offen und frei. Es liegt an Ihnen, welche moralischen Werte Sie Ihrem Kind mit auf den Lebensweg geben. Wenn bei Ihrem Kind Fragen aufkommen, weil es z.B. auf pornografische Internetseiten gestoßen ist, dann reden Sie mit Ihrem Kind darüber. Verbote nutzen wenig, reden hilft! Kinder erleiden keinen geistigen Schaden, sie werden auch nicht in der Entwicklung ihrer Sexualität beeinträchtigt oder werden gar zu Triebtätern, nur weil sie einmal ein pornografisches Bild zu sehen bekommen. Ganz im Gegenteil, Kriminal-Statistiken zeigen ganz eindeutig, daß Sexualdelikte überwiegend von Personen begangen werden, denen in ihrer Kindheit eingeimpft wurde, daß Sex etwas schmutziges ist und die für das Erwachen ihrer Sexualität betraft wurden.
Solange Ihr Kind noch kleiner ist, sollten Sie den Gang ins Internet - wenn überhaupt -mit ihm gemeinsam gestalten. Es gibt viele kindgerechte und sehr informative Internetangebote. Eine sehr gute Anlaufstelle ist z.B. die Blinde-Kuh.de, eine Suchmaschine speziell für Kinder.”
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3 Kommentare »
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Pingback von Gewalt an Schulen, woran liegt das? » Baby-Zeit Blog vom 2.3.2007
[...] Heutzutage ist Gewalt an Schulen schon Gang und Gebe. Neben der Angst, dass das Kind auf dem Schulweg oder beim Spielen von pädophilen kranken Männern entführt wird oder sogar vergewaltigt wird, müssen sich die Eltern heutzutage schon Sorgen machen, dass Sie von Mitschülern brutal zusammengeschlagen werden. Dies fängt in der heutigen Zeit schon in der ersten Klasse an. Die Kinder können sich nicht richtig benehmen, beschimpfen die Lehrerin und stören den Unterricht - und mit Gewalt bleibt die Grundschule auch nicht mehr verschont. Da stellt man sich die Frage: Woran kann das liegen. 45% der Befragten des GEWIS-Institutes machen TV, Computerspiele und Internet für die Gewalt an Schulen verantwortlich. In vielen Haushalten sieht es leider so aus, dass das Kind von der Schule nach Hause kommt, von der Mutter eine Dose Ravioli vor die Nase gestellt bekommt und sich dann vor den Fernseher knallt. Dann haben die Eltern Ihre Ruhe und können sich Ihren Lieblingstalkshows widmen, die scheinbar so wahnsinnig interessant sind, dass sie noch nicht mal mitbekommen, dass Ihr Kind den Platz auf der Couch schon verlassen hat und sich nun irgendwelchen idiotischen Ballerspielen am Computer hingibt oder sich gerade die Hardcore-Pornos des schon erwachsenen Bruders reinzieht. Und da wundert man sich, was mit der heutigen Gesellschaft los ist? Was ist mit Gemeinsamem Basteln, raus an die frische Luft gehen oder Vorlesen geworden? Haben die Eltern heutzutage so wenig Lust sich mit Ihren Kindern zu beschäftigen? Welche Vorstellungen haben diese Menschen? Denken sie, dass sich Ihr Kind durch Fernsehen und Internet von alleine entwickelt und sich Ihre Persönlichkeit prägt? Vor allem Frage ich mich, wie es sein kann, dass Kinder unter 10 Jahren meist schon einen Fernseher im Kinderzimmer haben und diesen nach Lust und Laune einschalten können, wann immer sie wollen. Und natürlich sind nicht NUR die gewaltvollen Killerspiele an der Aggression der Kinder Schuld. Das Kind zeigt Ihnen mit solchen Wutanfällen und Gewaltausbrüchen, dass es Aufmerksamkeit haben möchte. Schlimm genug, dass Kinder schon in jungen Jahren keine Zukunftsperspektive haben, weil Ihnen die hohe Arbeitslosenquote ja auch nicht entgeht. Teilweise bekommen Sie das Leben von Hartz IV ja schon in die Wiege gelegt und kennen es gar nicht anders. Eltern sind doch auch dazu da, ihr Kind zu ermutigen und es zu stärken in Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Selbstbewusstsein und Ihrem Mut, Dinge in Angriff zu nehmen. Eltern sollten Ihren Kindern das Gefühl vermitteln, dass sie alles schaffen können, wenn sie es wirklich wollen. Und wenn Kinder im Internet etwas zu suchen haben, dann sollten es Dinge sein, die nichts mit Pornografie oder Gewalt zu tun haben. Um den Umgang mit solchen Themen zu vermeiden gibt es geeignete Filterprogramme für Jugendschutz wie ICRA, das sie problemlos auf Ihrem PC installieren können. Damit können Sie diverse Seiten, die Ihr Kind nicht anschauen sollte, sperren und können wieder ruhiger schlafen. Sollte Ihr Kind doch mal auf eine pornografische Seite stoßen, sprechen Sie es darauf an. Ihr Kind bekommt keinen psychischen Schaden, nur weil es einmal ein pornografisches Bild zu Gesicht bekommen hat, aber es wird durch Ihre Aufklärung besser mit der Sexualität umgehen können. Sie können Ihr Kind eh nicht vor allem schützen, was nicht jugendfrei ist, weil auf dem Schulhof ganz selbstverständlich schon pornografische oder gewaltverherrlichende Bilder übers Handy getauscht werden. Solange Ihr Kind noch kleiner ist, sollten Sie den Gang ins Internet – wenn es denn unbedingt sein muss - doch mit ihm zusammen gestalten. Es gibt auch Seiten, die extra für Kinder sind, auf denen Sie keine Angst haben müssen, Ihr Kind könnte etwas sehen, was nicht seinem Alter entspricht. Alles in Allem ist die Gewalt an Schulen, mit denen heutzutage schon kleine Kinder konfrontiert werden wirklich erschreckend und leider fast nicht mehr zu vermeiden. Hoffen wir, dass unserer Regierung etwas einfällt, damit dies nicht der Alltag in Deutschlands Schulen bleibt und Ihr Kind wieder gerne in die Schule geht, ohne dass Sie als Eltern sich Sorgen machen müssen. [...]
Trackback von Free Hardcore Porn Videos vom 16.10.2007
Free Hardcore Porn Videos…
Sorry, it just sounds like a crazy idea for me :)…
Pingback von gutes-fernsehen » Blog Archive » Das Fernsehen… - Und Fernsehen macht - vielleicht - doch … vom 8.3.2008
[...] haben etwas wichtiges unterschlagen: > Wenn Kinder viel vor dem Fernseher (und damit auch vor mehr > “Gewaltfilmen” als ihre Altersgenossen) hocken heisst das meist das > sich die Eltern [...]