Adult Webmaster Blog
Blog von AWM-Resource - Themen wie SEO, Payment, Content, Programmierung, Jugendschutz und Marketing
Nur 199 Euro für ein Favicon
Der Beitrag wurde am 7. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtDie Spammer werden auch immer kreativer. Habe ich in der letzten Zeit etwas nicht mitbekommen, oder sind Cocktailsessel und Favicons jetzt lukrativer als Viagra und Cialis? Diese Mail schlug heute zigfach bei mir auf. Favicons für schlappe 199 Euro, der Error.log wird es uns danken: “Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben festgestellt, dass Ihre Internetseite einen Designfehler hat. (oh nein! Hoffentlich kann man da noch was machen??!) Ihre URL besitzt kein Favicon. (Ist das etwa ansteckend?) Ein Favicon (von Favorit und Icon) ist ein kleines, meist 16W16 oder 32W32 Pixel grosses Bildchen, welches in der Adresszeile eines Browsers links vom URL angezeigt wird und meist dazu dient, die zugehoerige Website auf wiedererkennbare Weise zu kennzeichnen. (Och, das ist aber klein! Sieht man das denn auch?) Es taucht auch in der Lesezeichenleiste (Favoriten) und unter Windows beim Speichern einer Seite auf dem Desktop auf. (Witzig!) Fehlt die Datei favicon.ico, so kann das Fehlerlog eines Webservers bis zur Unbrauchbarkeit mit Fehlermeldungen vollgeschrieben werden, da bei jedem Seitenaufruf versucht wird, sie zu laden. (Quelle: Wikipedia) (OMG! Sie haben wahrscheinlich meinem Webserver das Leben gerettet!) weiterlesen …
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Überlegung: Kleiner Schreibwettbewerb zum Thema Motivation
Der Beitrag wurde am 6. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtWenn man viele Jahre im Online-Business tätig ist, dann brennt man einfach zwangsläufig aus. Es fehlt die Motivation, die einen täglich zu neuen Ideen anspornt. Ich erinnere mich noch an meine Anfänge. Da konnte ich teilweise 72 Stunden am Stück durcharbeiten, habe eine Site nach der anderen gebaut, alles gelesen was ich lesen konnte und alles zu lernen versucht, was ich später mal gebrauchen könnte. Bei mir gab es vor 5 oder 6 Jahren einen heftigen Knick, da ging einfach nichts mehr. Ich hatte schon nach 2 Stunden im Büro keine richtige Lust mehr und irgendwie war mein Kopf auch wie zugemauert. Da ging absolut nichts mehr. Teilweise habe ich 12 Stunden vor dem Rechner gesessen und mich dann am Abend gefragt: “Was hast du eigentlich heute getan? Bist du in irgendeiner Form weitergekommen?” Die Antwort war natürlich “Nein!” Jetzt könnte man vom “Burnout” sprechen, bei mir war es aber wohl noch nicht ganz so weit. Ich musste damals nur eine Lösung finden, mich wieder zu motivieren und einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen. Wenn das Online-Business erst mal ein gutes, monatlich konstantes Einkommen einbringt, dann beginnt man manchmal nachlässig zu werden und irgendwie fehlt dann zwangsläufig auch die Motivation. Ich habe letztes Jahr schon mal einen Beitrag zum Thema Motivation geschrieben und eine Möglichkeit aufgezeigt, wie man das selbst mit einfachen Mitteln schaffen kann. weiterlesen …
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Google respektiert meine robots.txt nicht mehr
Der Beitrag wurde am 6. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtGoogle ist schon ein eigensinniges Biest! Da habe ich damals extra bei einer Domain ein Pop-up, das nur unnötigen Duplicate Content produzieren würde, in der robots.txt mit “Disallow: popup_pic.php” für die lieben Googlebots gesperrt. Natürlich habe ich das sowohl mit “User-agent: *”, als auch mit “User-agent: googlebot” getan. Doppelt hält ja für gewöhnlich und im speziellen bei Google besser. Pustekuchen. Trotzdem macht sich Google jetzt ans Werk und indexiert diese ganzen Pop-ups. Hunderte! Das Problem, was sich jetzt daraus ergeben hat: Die Pop-ups sind besser gelistet als die dazugehörige Seite, von der aus das Pop-up ja lediglich zur Bildvergrößerung geöffnet wird. Anstatt den Fehler einzusehen und die Seiten wieder aus dem Index zu blasen, aktualisiert sie der Bot jetzt auch noch täglich! Manchmal - und ganz besonders heute - verstehe ich Google gar nicht mehr.
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Google zeigt auch Links für unverifizierte Domains
Der Beitrag wurde am 6. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtGestern schrieb ich, dass Google wieder Backlinks anzeigt. Zwar nicht innerhalb der SERPs mit dem “link:”-Kommando, sondern im Google Webmaster Central. Eigentlich sollte man ausschließlich die Backlinks zu verifizierten Domains angezeigt bekommen, es gab aber anscheinend einen Bug im System, der es ermöglicht hat, die Backlinks von unverifizierten Domains anzusehen. Details dazu gibt es bei Google Blogoscoped. Mittlerweile scheint der Bug gefixt zu sein. Added man eine fremde Domain und klickt auf den Punkt “Links”, erhält man nur noch die Meldung: “Verify your site to see detailed statistics and errors for it.” Schade eigentlich.
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Backlink-Fever: Google Linkdaten sind wieder da
Der Beitrag wurde am 6. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtDie “link:”-Abfrage bei Google ist ja nun schon seit einiger Zeit eher unbrauchbar. Die Daten stimmen einfach nicht und es werden teilweise gerade mal 10 oder 20 Prozent der tatsächlichen Backlinks einer Domain angezeigt. Jetzt macht Google einen richtig guten Move und zeigt die Linkdaten der eigenen Domains wieder an. Voraussetzung ist ein Google-Account sowie Google Sitemaps. Wer das hat, der kann seine Backlinks im Google Webmaster Central unter dem neuen Punkt “Links” einsehen. Die Übersicht ist in “Externe Links” und in “Interne Links” aufgeschlüsselt. Bei den externen Link kann man sehen, welche Unterseiten von externen Seiten angelinkt werden. Bei den internen Links kann man die interne Linkstruktur der Domain gut nachvollziehen und bei einem möglichen Misstand (mangelnde Verlinkung) sofort reagieren. Sehr nützlich! Interessant ist auch, dass Google das Datum der letzten Indexierung des Links mit angibt. Unten habe ich mal einen Screenshot aus meinem Account für die externen Links angefügt. Dort bekommt man mit einem Klick auf die Zahl hinter der URL eine Liste der Backlinks angezeigt. via
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Heureka! Wir haben PageRank!
Der Beitrag wurde am 5. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtAb und zu lese ich mich mal durch die verschiedenen Presseportale. Dabei stolpert man eigentlich regelmäßig über mehr oder weniger erheiternde Pressemitteilungen. Heute war es eine zum beliebten Thema PageRank. Da gibt eine Website doch tatsächlich eine Pressemitteilung raus, nur weil die Website einen PageRank von 4 erreicht hat: “news.bitpalast.net erreicht in nur drei Monaten Google PageRank 4” Mal einige Auszüge: “Das vor erst drei Monaten gestartete Portal news.bitpalast.net ist schon heute bei Surfern und Website Betreibern beliebt und frequentiert und erhielt vor kurzem den Google PageRank 4.” … “Für kleine und mittlere Websites ist ein PageRank 4 sehr gut, vor allem, wenn er in so kurzer Zeit wie bei news.bitpalast.net erreicht wird.” … “Je höher der PageRank, desto bedeutender ist eine Website für die Suchmaschine Google.” Ach so, dabei möchte ich auch gleich noch auf unsere aktuelle Pressemitteilung hinweisen: “Pixelcut New Media arbeitet ab sofort mit dem preiswerten 99 Cent Druckerpapier - Sorgen der Kunden unbegründet, die Druckqualität der Rechnungen bleibt gleich!” Edit: Die ist auch schön: “Megaerfolg für DCRS: Schon Pagerank 3 nach 1,5 Monaten”
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Von der Hand in den Mund
Der Beitrag wurde am 5. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtIch bin immer wieder erstaunt, wie viele Webmaster - ganz egal ob Adult oder Non-Adult - quasi von der Hand in den Mund leben. Damit meine ich die Webmaster, die von Monat zu Monat oder von Scheck zu Scheck leben, ohne jemals finanzielle Rücklagen für ein mögliches Worst-Case-Szenario zu bilden. Diese Webmaster sind absolut abhängig von ihrem Traffic. Gibt es mal einen schlechten Monat, kann auch schon alles vorbei sein. Das ist nicht nur verantwortungslos, sondern auch nicht nötig. Jetzt werden sicher einige denken, dass es sich dabei nur um “Newbies” handeln kann. Nein. Auch Webmaster, die bereits viele Jahre im Business sind und von denen man eigentlich denkt, dass sie alles im Griff haben, leben so. Wie könnte so ein Worst-Case-Szenario aussehen? Ein kapitaler PC-Defekt (von welchem Geld schnell mal einen neuen kaufen?). Ein Schaden am Server (Techniker sind teuer. Sehr teuer!). Google kickt alle Websites (von welchem Geld sollen jetzt die Rechnungen gezahlt werden?). Die Liste kann man ja unendlich fortführen. Was diesen Webmastern fehlt, ist ein komfortabler Puffer, der auch mal einige schlechte Monate abfedern kann. Als komfortabel würde ich einen Puffer für 6 bis 8 Monate bezeichnen. Dazu rechnet man einfach mal alle (und damit meine ich wirklich ALLE) geschäftlichen und privaten Kosten eines Monats zusammen. Diese Summe sollte man dann mindestens für 6, bzw. 8 Monate als Rücklage auf einem separatem Konto ansparen. Tritt dann der Fall der Fälle wirklich ein, muss man nicht sofort die Segel streichen.
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Textbroker.de: You get what you pay for
Der Beitrag wurde am 4. Februar 2007 von Oliver veröffentlichtTextbroker.de hat ja einen furiosen Start hingelegt. Man kann kaum einen SEO-Blog lesen, ohne über einen Artikel oder eine Meinung zu dieser Studi-ABM zu stolpern. Ich habe überlegt, ob ich auch meine Erfahrung posten soll, werde es mir aber schenken, weil sie sich im Großen und Ganzen mit denen aus diversen anderen Blogs deckt. You get what you pay for. Natürlich kann man bei Textbroker verschiedene Qualitätsstufen auswählen, mich stört aber ein ganz anderer Umstand - der nicht vorhandene Kontakt zum Autor. Wenn ich einen Text in Auftrag gebe, dann möchte ich einfach gerne wissen, wer da für mich schreibt und welchen Background er hat. Ich möchte mittendrin auch mal kurzfristig was ändern oder dem Autor später seinen Text sprichwörtlich um die Ohren hauen können, wenn er mir gar nicht zusagt und voll am Thema vorbei ist. Das ist bei Textbroker nicht möglich. Dann muss ich auch noch erwähnen, dass mir diese “Geiz-ist-geil”-Mentalität auf den Nerv geht. Gute Arbeit kostet Geld. Ich verdiene Geld mit den Texten, also dürfen die auch gerne Geld kosten. Ich wette, die Leute, die sich für 6 Euro Texte kaufen um damit Geld zu verdienen, die meckern auf der anderen Seite lauthals über polnische Gastarbeiter, die für einen Billiglohn den deutschen Arbeitnehmern den Arbeitsplatz streitig machen. Gute Autoren werden trotzdem immer ihr Geld verdienen, keine Frage. Es gibt genügend Leute, die auch gerne höhere Preise für eine gehobene Qualität zahlen. Trotzdem sehe ich diese Entwicklung kritisch. Gerade im Bereich Webdesign und Programmierung kann man ja die Folgen dieser wahnwitzigen Preiskämpfe und des Dumpings sehen. Das geht teilweise schon in den Bereich Prostitution hinein. Sehen wir was kommt.
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