Wann sollte man seinen Webhoster wechseln?

Der Beitrag wurde am 20. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Es gibt Situationen, bei denen sollte man die Geschäftsbeziehung zu seinem Webhoster mal ganz gründlich überdenken. Zum Beispiel dann, wenn der Webhoster die kundeneigenen Server ohne vorherige Anmeldung quer durch die Republik in ein anderes Rechenzentrum umzieht und das dem Kunden nur dadurch auffällt, weil die Server einfach nicht mehr erreichbar sind. Wem das noch nicht genug ist, der sollte spätestens dann reagieren, wenn der Webhoster 4-7 Tage Zeit für eine Antwort auf einen Support-Request benötigt, der mit hoher Priorität mitten in der Nacht um 4 Uhr von einem verzweifelten Kunden an alle E-Mail Accounts des Unternehmens geschickt wurde. Noch nicht genug? Ihr seid doch masochistisch! Okay, spätestens wenn der Webhoster einige Zeit später wieder alle Server umzieht ohne das vorab anzukündigen sollte Feierabend sein. Da muss man aber schon ein richtig Idiot sein, um sowas mitzumachen! Ups, ich Idiot…

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6 Kommentare »

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  1. Gravatar of mario

    Kommentar von mario vom 21.3.2007

    Wäre natürlich interessant zu wissen um welchen Webhoster es sich in Deinem Fall handelt.

  2. Gravatar of Thomas Fruetel

    Kommentar von Thomas Fruetel vom 27.3.2007

    Kommt mir bekannt vor, habe kürzlich ähnliches erlebt. Sitzt der Hoster in Berlin?

  3. Gravatar of Oliver Karthaus

    Kommentar von Oliver Karthaus vom 27.3.2007

    Was für ein Zufall, Thomas! Ja, rein zufällig sitzt er in Berlin… ;)

  4. Gravatar of Thomas Fruetel

    Kommentar von Thomas Fruetel vom 27.3.2007

    Wirklich ein erstaunlicher Zufall, ich dachte, ich wäre längst der letzte Kunde dort. Ich war (bisher) nur von dem ersten Umzug betroffen, zwei Wochen später gab es dann noch mal ein Wochenende nie erklärter Downtime.
    Der Umzug war allerdings brutal. Habe dort einen VServer und durfte die komplette Kiste hinterher mithilfe eines .tgz Backups wieder von einem nackten Debian rekonstruieren. Auch ich wurde erst auf Nachfrage, wieso meine Websites tot sind, über den Umzug informiert.

  5. Gravatar of Oliver Karthaus

    Kommentar von Oliver Karthaus vom 27.3.2007

    Das kenne ich nur zu gut! Ich habe 5 eigene Server im Housing. Derzeit erfolgte ja der Umzug von Düss. nach Berlin, natürlich ohne Ankündigung. Das fand ich noch ein bisschen verwerflicher, zumal es sich dabei um mein Eigentum handelt, was da von Düss nach Berlin verfrachtet wurde und ich ganz klar bei Level3 in Düss bleiben wollte. Tjo, aber irgendwie scheine ich da masochistisch veranlagt zu sein oder ich bin einfach zu faul gewesen, alles da wegzuholen, weil die dadurch entstehende Downtime und der Ip-Wechsel (sind zig Netze die ich da habe) ein großer Act ist. Tja und der Support? Egal wie viel man monatlich auf den Tisch legt (und das ist einiges!), man bekommt immer den gleichen, seeeeeeehr laaaaaangsamen Support mit 4-7 Tagen Zeitverzögerung. Bestes Beispiel: Eine Anfrage an die Technik wegen des Wechsels einer Hardware-Komponente. Donnerstag geschickt, bis heute keine AW. Dabei sollte der Name doch gerade suggerieren, dass 24 Stunden Support garantiert ist, oder? Na ja, was hilft das Aufregen..

  6. Gravatar of Und noch mehr Ärger mit dem Hoster – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Und noch mehr Ärger mit dem Hoster - Adult Webmaster Blog vom 2.4.2007

    […] Und noch mehr Ärger mit dem Hoster Der Beitrag wurde am 2. April 2007 von Oliver Karthaus veröffentlicht Wie einige von euch mit Sicherheit bemerkt haben, war das Blog von Samstag auf Sonntag nicht erreichbar. Grund dafür ist das Totalversagen meines Hosters. Ich weiß, es ist schon so eine Art Masochismus, dass ich noch immer meine Server dort stehen habe, schließlich ist es ja nicht das erste Mal. Man hat mit die Entscheidung umzuziehen mit dem letzten Vorfall aber viel einfacher gemacht. Am Samtag Abend gegen 22 Uhr meinte dieser Server plötzlich auststeigen zu müssen. Er schaltete sich in den Rescue Mode und reagierte auf nichts mehr. Warum? Das weiß er nur selbst. Hektisch versuchte ich den Hoster über die teure 0900-Nummer (1,99 Euro/Min. nach Ansage) zu erreichen. Die ersten Versuche scheiterten kläglich und der Gebührenzähler tickte trotzdem. Gegen 22:30 Uhr erreichte ich dann jemanden, der sich auch gleich kümmern wollte. “Es könnte aber 90 bis 120 Minuten dauern”, sagte man mir. Das bin ich nicht anders gewohnt. Ich saß ein wenig auf heißen Kohlen, denn jede Minute Downtime kostet mich Geld. 90 Minuten später: nichts! 120 Minuten später: auch nichts! Ich wieder ans Telefon: Mailbox! Da sabbelte ich bestimmt 20 Mal drauf, natürlich mit jedem Mal ein wenig deutlicher. Bis 5 Uhr habe ich gewartet, bestimmt 50 Euro vertelefoniert und 30 Mails geschrieben, leider ohne Erfolg. […]

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