Wie US-Partnerprogramme die Webmaster blenden

Der Beitrag wurde am 11. April 2007 von Oliver veröffentlicht

Es gibt ja kaum noch Partnerprogramme, die einem nicht ausführliche Statistiken anbieten. Ist ja auch eine feine Sache – solange die Statistiken auch etwas aussagen. Besonders bei der Errechnung der tatsächlichen Conversion sollte man sich unter keinen Umständen auf die Statistiken der Partnerprogramme verlassen, denn jedes Programm zählt anders. Ein eigenes Tracking ist in jedem Fall empfehlenswert. Die einen tracken zum Beispiel “First Page Uniques”, die anderen “Second Page Uniques” und wieder andere “Qualified Uniques” und errechnen dann daraus die Conversion. Bei der ersten Option werden quasi alle Unique-Visitors gezählt, welche die erste Seite des Partnerprogramms erreichen. Schickt man also 1.000 Uniques und macht 2 Sales, sollte die Conversion bei 1:500 liegen. Bei den “Second Page Uniques” kann das schon anders (positiver für das Partnerprogramm) aussehen. Schickt man tatsächlich 1.000, erreichen davon nur 300 die zweite Seite. Machen die 2 Sales, dann liegt die geschönte Conversion schon bei 1:150. Ein bisschen zu schön um wahr zu sein, oder? Die meisten der Programme, die mit Conversions unter 1:100 werben, tracken “Qualified Uniques”. Bei dieser Option werden nur die Uniques gezählt, die auch die Kauf- oder Signup-Seite erreichen. Schickt man also 1.000 Uniques erreichen davon vielleicht 100 die Kauf- oder Signup-Seite. Bei einem Signup wäre das schon 1:100. Würde das gleiche Partnerprogramm die “First Page Uniques” zählen, würde sich das mit 1:1000 schon nicht mehr so schön anhören. Es gibt also viel Augenwischerei im schönen Land der unbegrenzten Freiheiten. Daher immer vorher checken, welches Tracking eingesetzt wird. Am besten immer selbst tracken und Augen auf.

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