Versicherungsvergleiche

Der Beitrag wurde am 31. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Mit Versicherungsvergleichen lässt sich gutes Geld verdienen, das weiß jeder Affiliate. Ich habe das vor einigen Wochen mal von der anderen Seite aus probiert und selbst einen Vergleich beantragt. Dabei ging es um meine PKV, die tatsächlich zu den teuersten im ganzen Land gehört (wusste ich schon vorab). Natürlich bekommt man nie online eine Übersicht der preiswertesten Versicherungen angezeigt, sondern wird immer telefonisch kontaktiert. Ich machte den Vergleich bei einer eigentlich renommierten Firma, nicht bei einer der vielen Hinterhofklitschen. Ein paar Tage später klingelte dann das Telefon. Zuerst meinte der Herr, dass er mir direkt am Telefon einige Angebote machen kann. Er fragte nach meinem Beruf und Einkommen und dann war’s auch schon wieder vorbei mit der schnellen Auskunft. “Ich würde vorschlagen, wir setzen und einfach mal zusammen und ich mache Ihnen einige Angebote.” Aha. Na gut. Ich weiß, ich weiß, ich habe einen großen Fehler gemacht und zu viel erzählt. My fault. Na ja, jedenfalls erschien der nette Herr pünktlich auf die Minute zum vereinbarten Termin. Ich hatte eigentlich nur maximal eine Stunde Zeit. Es wurden knapp drei Stunden daraus. Mir bluteten die Ohren. Die PKV war nach 20 Minuten abgehandelt. Danach ging es an alle nur erdenklichen Versicherungen, Fonds, ja selbst Immoblienangebote kramte der Herr aus seiner Tasche. Er war auf alles vorbereitet und wollte mir ans Geld, warum sonst war er mit 3 Laptops und einer großen Reisetasche ausgerüstet? Aber ich blieb standhaft. Nicht eine Unterschrift konnte er mit entlocken. Dafür weiß ich jetzt, wer der größte Versicherer Kanadas ist, warum ich meine Fähigkeiten versichern sollte und wo es tolle Immobilien zum halben Preis aber voller Mietauslastung gibt. Kleiner Tipp: in Dortmund, klar! So und was ist jetzt aus der PKV geworden? Na nichts! Ich habe bis heute nichts mehr davon gehört, dafür habe ich jetzt aber immer schön viel “Infopost” von Immobilienmaklern, Fondsgesellschaften und allem anderen Zeugs im Briefkasten.

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AdSense und der US-Dollar Kurs

Der Beitrag wurde am 31. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Das leidige Thema AdSense und der US-Dollar Kurs. Der Dollar ist weiter auf dem Sinkflug, auch wenn er sich in den letzten Tagen kurzfristig erholt hat (nur im Rahmen von einem Cent). Wer aktuell 1.000 US-Dollar mit AdSense verdient (Kurs von heute), der erhält gerade noch 743 Euro ausgezahlt. Um 1.000 Euro ausgezahlt zu bekommen, muss man schon 1.344 US-Dollar verdienen. Vor genau einem Jahr gab es für die 1.000 US-Dollar noch um die 780 Euro ausgezahlt. Ich habe gerade mal nachgesehen, die erste Zahlung erhielt ich im Februar 2004. Derzeit gab es sogar noch knapp 800 Euro für 1.000 US-Dollar. Seit 2004 gibt es also knapp 60 Euro weniger für 1.000 verdiente US-Dollar. Bei 1.000 US-Dollar hört sich das vielleicht noch zu vernachlässigen an, bei 10.000 US-Dollar pro Monat macht der Kurs von damals zu dem von heute jedoch schon 600 Euro monatlich aus. Man könnte die Funktion “Zahlung aussetzen” von AdSense nutzen und abwarten, ob der Kurs im nächsten Monat besser ist. Die zweite Option wären US-Dollar Schecks, die man sich dann auf ein Fremdwährungskonto einzahlt (gibt es oft kostenlos bei den Banken) und bei einem besseren US-Dollar Kurs wieder in Euro umtauscht. Dabei entstehen natürlich Gebühren, die je nach Bank unterschiedlich hoch sind, daher sollte man schon einen großen Betrag angespart haben, damit sich eine solche Aktion auch wirklich lohnt.

dollarkurs

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Google Turbo

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Ist mir in der letzten Zeit schon öfters mal aufgefallen: Ich schreibe einen Beitrag im Blog und 2-3 Stunden später ist er schon über die Google Suche zu finden. Hat Google neuerdings einen Gang höher geschaltet oder ist das reiner Zufall? Bislang war das Maximum ein Tag bis neue Artikel im Index waren oder die Startseite aktualisiert (mit dem Freshdate) wurde. Teilweise sind die Startseiten meiner Blogs in Googles Index aber maximal 2-4 Stunden alt. Als Beispiel mal der Beitrag Paypal Käuferschutz, der schon nach 2 Stunden über die Startseite im Index zu finden ist. Auch die Suche nach meinem kleinen Zwischenbericht zu Linklift zeigt, dass die Startseite ständig aktualisiert wird (der Artikel ist ja noch aktueller). Dafür fehlt das Cache des Blogs. Na ja, vielleicht auch alles nur Zufall und ich bin einfach mal wieder nicht informiert.

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Wie macht man Freeloadern den Garaus

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Die sogenannten “Freeloader” sind nur eine Problemgruppe in unserem Business. “Freeloader” sind die User, die einfach nur auf der Suche nach kostenlosen Bildern sind und unter keinen Umständen bereit sind, Geld im Netz auszugeben. Vornehmlich passiert das mit spezieller Software (Grabber), die bestimmte Websites nach Bildern absucht und diese auf den Rechner des Users zieht. Diese Grabber kann man ziemlich einfach über den User-Agent per .htaccess sperren. Viele der “Freeloader” nutzen aber auch Google Bildersuche und sind schon nicht mehr ganz so einfach zu “erwischen”. Klar, natürlich kann man einfach den Referer sperren, aber das ist ja auch nicht die beste Lösung, schließlich ist es ja trotzdem Traffic, den man irgendwie noch verwerten kann. Das Hauptproblem ist der durch diese User verursachte Traffic. Auf meinen Servern haben User, die über die Google Bildersuche kamen, im April knapp 80 GB Traffic verbrannt. Was kann man tun und wie lassen sich diese User noch irgendwie verwerten? Hier mal ein kleiner Ansatz, mit dem man diese User ausfiltern und verhindern kann, dass sie überhaupt die gewünschten Bilder kostenlos angezeigt bekommen. weiterlesen …

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Linklift: Kleiner Zwischenbericht

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich teste jetzt seit 4 oder 5 Monaten die Vermarktung per Linklift. Als sich zu Anfang so gut wie gar nichts tat, wollte ich die Scripte eigentlich schon wieder entfernen. Dann kamen aber so nach und nach die ersten Buchungen rein und so langsam aber sicher mausert sich Linklift zu einer echten Alternative zu AdSense und Co. Ich habe momentan 5 Blogs bei Linklift eingetragen. Die Auslastung sieht aktuell wie folgt aus: Webmaster Blog (PR4, zur Zeit 1 von 6 zu 17 Euro p. Monat vermietet). Gadget Blog (PR6, zur Zeit 4 von 6 zu 75 Euro p. Monat vermietet). Erotik Blog (PR4, zur Zeit 6 von 6 zu 16 Euro p. Monat vermietet). Luxus Blog (PR4, zur Zeit 3 von 6 zu 25 Euro p. Monat vermietet). Bei dem ersten Blog ist die niedrige Auslastung schon seit Beginn an so. Alle anderen sind entweder seit mehreren Monaten voll oder annähernd ausgebucht. Aktuell macht das einen monatlichen Umsatz von 488 Euro Netto und so rund 340 Euro Verdienst (70 Prozent). Was mich noch ein bisschen stört, ist, dass die Preise sich noch immer so nach dem PageRank richten. Ich finde Platzierung und Traffic sowie das Themengebiet wichtiger. Fazit: Linklift kommt zwar mit dem erzielten Umsatz bei weitem nicht an die AdSense-Umsätze der Sites ran, ist aber eine lukrative Ergänzung, zumal man sich um nichts kümmern muss.

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Paypal Käuferschutz

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

In den letzten Monaten haben wir mal zum Test Paypal als Zahlungsoption für einen Online-Shop eingesetzt. Eigentlich war ich positiv überrascht, bis da ein Kunde meinte, dass er den “Paypal Käuferschutz” ungerechtfertigt in Anspruch nehmen muss. Der Kunde hatte Ware bestellt und per Paypal bezahlt. Wir lieferten aus und damit war die Angelegenheit eigentlich erledigt. Nach einigen Tagen kam dann eine Mail von Paypal, dass der Kunde den Käuferschutz in Anspruch nehmen möchte. Grund: Ware soll nicht geliefert worden sein. Man kann dann online darauf reagieren. Haben wir auch gemacht und dem Kunden mitgeteilt, dass die Ware schon vor knapp einer Woche versendet wurde und auf der Post liegt (er wurde benachrichtigt). Er bestand trotzdem auf den Käuferschutz. Paypal verlangte dann die Einlieferungsbelege und die Tracking-Codes. Alles kein Problem. Also alles an Paypal gefaxt und abgewartet. Einen Tag später kam dann nur eine Mail von Paypal, dass man dem Antrag des Kunden stattgegeben habe und das Geld von unserem Konto abgezogen wurde. WTF? Auf Nachfrage bei Paypal, warum man denn so entschieden habe (schließlich wurde die Ware geliefert, der Kunde war wohl nur zu bequem die Ware abzuholen), kam keine Antwort. Da die Ware noch 2 Tage auf der Post lagerte, hätte der Kunde die Ware jetzt einfach abholen können und wir hätten in die Röhre geguckt. Ich kontaktierte jedoch die Post und konnte das noch verhindern. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Einzelfall ist, erschreckend ist es aber auf jeden Fall. Wenn Paypal immer so lapidar entscheidet, kann man als Kunde ganz schön Unfug anstellen.

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Der perfekte Jugendschutz für alle

Der Beitrag wurde am 26. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Noch einmal das Thema Jugendschutz. Ich habe gestern noch einige E-Mails, die sich auf diesen Beitrag bezogen, erhalten. Darin ging es hauptsächlich darum, dass wir Anbieter am liebsten die Verantwortung ganz von uns abschütteln würden und das auch zum Teil durch Auswanderung tun. Das sehe ich natürlich anders. Wie sieht heute die Realität aus und was ist “Face 2 Face” überhaupt? Ich versuche es mal ganz einfach zu erklären. Der Gesetzgeber verlangt, dass der Anbieter durch “technische Maßnahmen sicherstellen muss, dass es nur einer geschlossenen Benutzergruppe möglich ist, auf jugendgefährdende Inhalte zuzugreifen”. Da steht also erstmal nichts von “Face 2 Face”. Diese Forderung kommt von der KJM. Die setzt voraus, dass man als Online-Anbieter seine User mit der gleichen Sorgfalt kontrolliert, wie es auch z.B. in einer Offline-Videothek der Fall wäre. Der Anbieter muss den Kunden also persönlich auf seine Volljährigkeit kontrollieren und danach bei jeder Nutzung durch weitere technische Maßnahmen sicherstellen, dass es sich auch immer um den geprüften Nutzer handelt, der da auf das Angebot zugreift. In der Praxis sieht das dann so aus, dass sich ein Kunde registriert und dann zunächst einige Tage warten muss, bis der Postbote zu ihm kommt. Mit dem wird dann ein Post-Ident durchgeführt (Kunde muss sich vor dem Postboten ausweisen, etc.). Dieses Post-Ident geht dann an den Anbieter zurück. Der Kunde ist damit verifiziert. Jetzt schickt man dem Kunden eine TAN-Liste, Username und Passwort als persönliches Einschreiben. Die Zugangsdaten muss er zukünftig bei jedem Nutzungsvorgang nutzen. Der Prozess ist also so wie beim Online-Banking. Impulskäufe sind damit so gut wie ausgeschlossen. Es gibt zwar mittlerweile auch andere Möglichkeiten (wie z.B. der Qbit der Schufa Holding, etc.), jedoch ist ein sofortiger Zugang wie damals nicht mehr möglich. Damals war der Persocheck mit zusätzlichen Merkmalen (Amtskennzahl, Postleitzahl und / oder Kontobewegung)akzeptiert, was ja heute nicht mehr der Fall ist. weiterlesen …

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Jugendschutz: Kreuzzug im Namen des Jugendschutzes

Der Beitrag wurde am 25. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich habe hier eine E-Mail von Herrn Wilhelm (Video Buster Dienstleistungsgesellschaft) erhalten, die ich einfach mal ohne große Umschweife in das Blog stellen werde. Es geht dabei – mal wieder – um das leidige Thema Jugendschutz und das sich jemand benachteiligt fühlt und deshalb allen, die nicht nach seinen Regeln spielen, per Gericht den Gar ausmachen lassen möchte. Den Fall haben wir im Business ja nicht das erste Mal. Ich erinnere mich da an einen belgischen Abmahner oder diverse andere Firmen, die es nicht ganz so gut mit ihren eigenen Webmastern meinten. Diese Mitteilung ist auch mal wieder ein klasse Beispiel dafür, dass es diese Branche nie wirklich zu etwas bringen kann. Statt gemeinsam für eine akzeptable Regelung in Deutschland zu kämpfen, mit der alle gut leben können und der Jugendschutz dabei nicht vernachlässigt wird, zerfleischt man sich lieber selbst. Besonders kurzsichtig finde ich dabei diese Aussage, die wohl der Hauptgrund für den Kreuzzug ist: “auf dem Panel der letzten emp-Tagung wurden diverse Gründe für den Umsatzverlust des DVD-Rental-Marktes diskutiert. Neben der Internetpiraterie wurde das zahlreiche Angebot von Erotikwebseiten im Internet ohne Einhaltung des Jugendschutzes genannt.” Denken wir doch mal ein kleines Stück in die Zukunft. Die Offline-Branche, die ja ihre Felle schwimmen sieht, löscht diese unlauteren Angebote per Gericht aus. Wunschdenken: Alle Kunden kaufen ab sofort nur noch per Face2Face bei deutschen Seiten und schauen gar nicht mehr über den großen Teich. Und das ist die Realität: Die Abwanderung zu komplett ausländischen Angeboten geht weiter. Das ist das Internet und nicht das Deutschnet. Ich will den rechtlichen Aspekt gar nicht unter den Tisch kehren, wobei der ja nur vorgeschoben ist (es geht allen doch nur um den Umsatz!), nur sieht die Realität anders aus. Fordern wir dann als nächstes die totale Sperrung ausländischer Angebote um überhaupt noch einen Kunden zu bekommen? Also, eure Kommentare und Meinungen dazu sind herzlich willkommen. Hier die Mail: weiterlesen …

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