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AdSense: Vorsicht! Ungewollte Klicks von Nutzern
Der Beitrag wurde am 4. Mai 2007 von Oliver veröffentlichtAdSense did it again! Wieder ist eine neue Richtlinie Vorschrift für Publisher veröffentlicht worden. Nachdem man ja vor kurzer Zeit die Bilder neben den Ads verboten hat, darf man nun die Ads nicht mehr neben “Navigations- oder anderen interaktiven Elementen” platzieren. Was bedeutet das genau? Dazu einfach mal die (schlecht übersetzte) Version im AdSense Forum lesen. Auszug: “in nächster Nähe zu Macromedia Flash-Spielen, unter Pop-ups oder Aufforderungen für Downloads, neben Elementen zur Website-Navigation auf Euren Websites, wie z.B. Drop-Downs oder Menü-Links. Generell sollen Anzeigen also nicht neben Features auf Eurer Website platziert werden, was dazu führen könnte, dass Nutzer bei der Interaktion damit ungewollt auf Eure Anzeigen klicken.” Man darf also keine Ads mehr in, unter oder neben Navigationen einbauen und man darf keine Ads neben, unter oder über irgendwelche Elementen platzieren, die den User ablenken und versehentlich auf die Ads klicken lassen könnten. Wann wird der Einbau innerhalb eines Artikels verboten? Also, um das mal zusammenzufassen: Man muss die Ads also am besten so einbauen, dass sie für den Nutzer absolut uninteressant aussehen und möglichst keine Klicks produzieren. Ganz interessant ist jedoch, dass selbst einige von Googles Fallstudien und Empfehlungen zum Einbau der Ads gegen diese Regel verstoßen.
Natürlich baut sich Google auch hier wieder eine Hintertür für den Rauswurf der Publisher ein: “Falls Eure Website solche Elemente enthält, die die Anzahl der Anzeigenklicks erhöhen, ohne einen Mehrwert für die Inserenten dazustellen, behalten wir uns die Option inne, diese Klicks als ungültig anzusehen. Dieser Mehrwert kann vom Online-Verkauf zu Seitenimpressionen reichen. Für den Fall, dass wir genug derartiger Klicks feststellen, und befinden, dass das Risiko für unsere Inserenten zu groß ist, kann es zur Schließung des AdSense-Kontos kommen.” Also: Verdient der Advertiser kein Geld, ist der AdSense-Account des Publishers in Gefahr. Hier erschließt sich eine ganz neue Dimension der möglichen, willkürlichen Sperrungen. Waren bislang ungültige Klicks der Supergau, können es jetzt auch die bescheidenen Conversions des Advertisers sein. Meiner Meinung nach hält Google die Publisher mit diesen Regeln in einem konstanten Angstzustand. Man hat undurchsichtige, schwammige Vorschriften und keinerlei Rechte. Sehen wir was kommt, noch ist die neue Regel ja zu sehr global gehalten.
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6 Kommentare »
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Kommentar von Elias vom 6.5.2007
Da haben Sie sich ja echt wieder was Einfallen lassen. Na mal sehen was als nächstes kommt…
Pingback von » Adsense: Bitte nicht klicken! Suchmaschinen News vom 6.5.2007
[...] Mal wieder was neues vom Google Adsense Expertenteam, zu dem ich nicht viel hinzufügen muss, denn was ich denke hat Oliver schon bestens beschrieben. Nur soviel es geht um folgenden Post aus dem Adsense Forum, hier mal das Highlight: [...]
Kommentar von Ron vom 8.5.2007
Das ist ja klasse, habe ich noch gar nicht mitbekommen. Dann bin ich ja gespannt, wann die ersten Stornos kommen.
Pingback von blog bei yigg » Blogs mit ohne Kommentarfunktion vom 8.5.2007
[...] Wie ich drauf komme? Im so genannten Blog, richtiger der Website des Googles Adsense Team gab es den viel diskutierten Beitrag Das Risiko ungewollter Klicks. [...]
Pingback von AdSense: Das Risiko ungewollter Klicks vom 8.5.2007
[...] Diskussionen dazu finden sich im Abakus-Forum und in den Google Groups und ein Blogbeitrag im Adult Webmaster Blog. [...]
Pingback von AdSense: Vorsicht! Ungewollte Klicks von Nutzern - Top-Weblog24 vom 14.7.2007
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