AdSense und der US-Dollar Kurs

Der Beitrag wurde am 31. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Das leidige Thema AdSense und der US-Dollar Kurs. Der Dollar ist weiter auf dem Sinkflug, auch wenn er sich in den letzten Tagen kurzfristig erholt hat (nur im Rahmen von einem Cent). Wer aktuell 1.000 US-Dollar mit AdSense verdient (Kurs von heute), der erhält gerade noch 743 Euro ausgezahlt. Um 1.000 Euro ausgezahlt zu bekommen, muss man schon 1.344 US-Dollar verdienen. Vor genau einem Jahr gab es für die 1.000 US-Dollar noch um die 780 Euro ausgezahlt. Ich habe gerade mal nachgesehen, die erste Zahlung erhielt ich im Februar 2004. Derzeit gab es sogar noch knapp 800 Euro für 1.000 US-Dollar. Seit 2004 gibt es also knapp 60 Euro weniger für 1.000 verdiente US-Dollar. Bei 1.000 US-Dollar hört sich das vielleicht noch zu vernachlässigen an, bei 10.000 US-Dollar pro Monat macht der Kurs von damals zu dem von heute jedoch schon 600 Euro monatlich aus. Man könnte die Funktion “Zahlung aussetzen” von AdSense nutzen und abwarten, ob der Kurs im nächsten Monat besser ist. Die zweite Option wären US-Dollar Schecks, die man sich dann auf ein Fremdwährungskonto einzahlt (gibt es oft kostenlos bei den Banken) und bei einem besseren US-Dollar Kurs wieder in Euro umtauscht. Dabei entstehen natürlich Gebühren, die je nach Bank unterschiedlich hoch sind, daher sollte man schon einen großen Betrag angespart haben, damit sich eine solche Aktion auch wirklich lohnt.

dollarkurs

Abgelegt in Adsense & Co., Business | Tags: none

14 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

  1. Gravatar of Uwe

    Kommentar von Uwe vom 31.5.2007

    Ich hab ja AdSense schon lange rausgeschmissen, aber gab es seinerzeit nicht die Möglichkeit sein AdSense-Konto auf Euro umzustellen bzw. zu führen??

  2. Gravatar of Max

    Kommentar von Max vom 31.5.2007

    Nope gab’s / gibt’s nicht.

  3. Gravatar of Herb

    Kommentar von Herb vom 31.5.2007

    Dafür kann man auf dem US-Markt günstig einkaufen. Vorallem bei digitalen Gütern, Domains, Software, Pics, Content aller Art hat der Dollar-Kurs auch positive Seiten :)

    cu

  4. Gravatar of Oliver Karthaus

    Kommentar von Oliver Karthaus vom 31.5.2007

    @Uwe, wie Max gibt es die leider nicht

    @Herb, da hast du natürlich vollkommen Recht. Positive Seiten hat der US-Dollar Kurs auch. Leider ist aber nicht jeder der AdSense einsetzt auch auf dem US-Markt tätig :) Daher kommen nicht alle in den Genuss des günstigen Dollars.

  5. Gravatar of Johannes

    Kommentar von Johannes vom 31.5.2007

    Wer AdSense in Euro ausgezahlt bekommt wird sehr wahrscheinlich auch AdWords-Anzeigen haben, die in Euro bezahlt werden (Dublin). So beschränkt das Währungsriskio sich auf die Zeit zwischen Einzahlung durch den Merchand und Überweisung an den Publisher durch Google – durchaus überschaubar.

  6. Gravatar of Oliver Karthaus

    Kommentar von Oliver Karthaus vom 1.6.2007

    @Johannes, so ganz habe ich das jetzt nicht verstanden. Eine AdSense-Auszahlung in Euro ist also bei Nutzung von AdWords möglich? Oder habe ich das jetzt doch falsch verstanden?

  7. Gravatar of Johannes

    Kommentar von Johannes vom 1.6.2007

    Beispiel: Du hast eine Webseite zum Thema Krankenversicherung. Ein deutscher AdWords-Kunde bietet bei AdWords 1 Euro pro Klick. Ein Besucher bei dir klickt jetzt am ersten des Monats. Die 1 Euro werden dem Konto des AdWords-Kunden abgezogen, in US-Dollar umgerechnet und deinem AdSense-Account gutgeschrieben. Da steht jetzt bei einem fiktiven Dollarkurs am 1. des Monats ein Guthaben von 1.30. Am Ende des Monats wird das dann von US-Dollar wieder in Euro umgerechnet und dir überwiesen. Das Risiko besteht also allerhöchtens in Währungsschwankungen innerhalb des Monats, da ab dem nächsten Monat die Euro-Einnahmen ja zum aktuellen Kurs erneut umgerechnet werden.

  8. Gravatar of yankee

    Kommentar von yankee vom 1.6.2007

    Jeder der Adsense einbindet weiss doch um das Problem mit dem Dollar. Aber egal. Bei Googlebigt es wenigsten sicher das Geld. Hab schon viele Affis gehabt die hinterher garnicht ausgezahlt haben. Adsense ist doch sowieso die Secure-Variante

  9. Gravatar of DimidoBlog » Bloglinks der Woche 28.05.-03.06.2007

    Pingback von DimidoBlog » Bloglinks der Woche 28.05.-03.06.2007 vom 3.6.2007

    […] AdSense und der US-Dollar Kurs ist so eine Sache, warum einige den starken Euro hassen, weil weniger am Ende gibt -> Adult Webmaster Blog […]

  10. Gravatar of Discount Dollar – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Discount Dollar - Adult Webmaster Blog vom 22.9.2007

    […] Discount Dollar Der Beitrag wurde am 22. September 2007 von Oliver veröffentlicht Der aktuell miserable Kurs des US-Dollar (heute: 0,7097) hat ja durchaus auch seine Vorzüge in punkto Shopping in den USA, aber dass man jetzt schon (als Beispiel) 1.409 US-Dollar bei AdSense verdienen muss, um glatte 1.000 Euro auf das eigene Konto überwiesen zu bekommen, stimmt so manchen Webmaster bestimmt nicht unbedingt glücklich. Mal zum Vergleich: Vor genau einem Jahr gab es für 1.409 US-Dollar noch fast 1.100 Euro, also knapp 100 Euro mehr für die gleiche Arbeit. Bei dem kanadischen Dollar sieht das momentan nicht anders aus: 1.00 USD = 1.0055 CAD. Wann hat die Talfahrt endlich ein Ende? Abgelegt in Adsense & Co. | Tags: noneSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

  11. Gravatar of Klaus

    Kommentar von Klaus vom 26.9.2007

    Wie lange kann man Zahlungen bei Google-Adsense aussetzen? Gibt es irgendwann eine Art “Zwangsauszahlung”?

  12. Gravatar of Oliver

    Kommentar von Oliver vom 26.9.2007

    Keine Ahnung, aber “Zwangsauszahlung” hört sich gut an, so wie “Gewinnvollstreckung” oder “Glücksvollzieher” :) Einfach mal beim AdSense-Support melden.

  13. Gravatar of Bloglinks der Woche 28.05.-03.06.2007 | DimidoBlog

    Pingback von Bloglinks der Woche 28.05.-03.06.2007 | DimidoBlog vom 18.7.2009

    […] AdSense und der US-Dollar Kurs ist so eine Sache, warum einige den starken Euro hassen, weil es am Ende weniger gibt -> Adult Webmaster Blog […]

Einen Kommentar schreiben

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Powered by WordPress - Valid XHTML and CSS. ^Top^