Peinliche Schlappe für Tochtergesellschaft von Video Buster

Der Beitrag wurde am 29. Juni 2007 von Oliver veröffentlicht

Wer Wind sät wird Sturm ernten. Das alte Sprichwort findet mal wieder Anwendung. Gemeint ist der “Kreuzzug” der Kirchberg Logistik GmbH gegen “unseriöse Anbieter” im Adult-Business. Gemeint sind damit natürlich nicht die “unseriösen” Anbieter, sondern die, die sich ins benachbarte Ausland abgesetzt haben und so nicht den strengen deutschen Gesetzen unterliegen. Dadurch sieht sich die Kirchberg Logistik GmbH benachteiligt. Die Kirchberg Logistik GmbH hatte eine Einstweilige Verfügung gegen das Zahlungssystem Eurobill, welches derzeit von der Cybermaxx GmbH betrieben wurde, erwirkt. Vorwurf: Die Cybermaxx GmbH würde die Website Privatamateure nicht nur abrechnen, sondern auch betreiben und so gegen die deutschen Jugendschutzbestimmungen verstoßen. Die Cybermaxx GmbH hatte sich derzeit ein unnötiges Verfahren erspart und die Einstweilige Verfügung ohne weitere Verhandlung hingenommen. Gerade erreicht mich dann diese sehr erfreuliche Pressemitteilung, in der deutlich wird, dass die Kirchberg Logistik GmbH es selbst nicht so genau genommen hat, was den Jugendschutz angeht:

Pulheim, den 29. Juni 2007. Das Landgericht Hamburg hat am 18. Juni 2007 gegen die Kirchberg Logistik GmbH, Hannover, eine einstweilige Verfügung wegen des ungeschützten Verbreitens von Pornografie an Minderjährige erlassen (Aktenzeichen: 327 O 389/07). Bei Kirchberg Logistik handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der Video Buster Dienstleistungsgesellschaft mbH, Seesen. Diese wird geführt von dem Geschäftsführer Andreas Grebenstein. Das Landgericht sah es als glaubhaft gemacht an, dass die Kirchberg Logistik GmbH auf der von ihr betriebenen Webseite www.sexyfilms.de vollkommen ungeschützt und für Minderjährige jederzeit erreichbar Pornografie angeboten hatte. „Ich war geschockt: Es war buchstäblich kinderleicht, ohne Altersschutz auf www.sexyfilms.de pornografische Bilder abzurufen“, sagte ein Zeuge.

Antragstellerin in dem Hamburger Verfahren war die Pulheimer CyberMaxx GmbH. Diese war unlängst auf Betreiben der Kirchberg Logistik GmbH vom Landgericht Hannover ohne mündliche Verhandlung mit einer einstweiligen Verfügung belegt worden, weil sie angeblich pornografische Webseiten ohne Altersverifikation betrieben und abgerechnet hatte. Der Vortrag von Kirchberg Logistik war zwar in wesentlichen Teilen unzutreffend; jedoch hatte sich die CyberMaxx GmbH zur Vermeidung von Kosten dazu entschlossen, die einstweilige Verfügung anzuerkennen. Video Buster- Chef Grebenstein hatte daraufhin in einem Interview mit der Zeitschrift Web e-line mit der angeblich „gewonnenen Klage“ geprahlt. Diese sei ein „Präzedenzfall“. Die Video Buster GmbH bezeichnete er als „seriösen Anbieter“ von Pornografie. Mit der Seite sexyfilms.de habe sich sein Unternehmen „mit legalen Mitteln“ am Markt platziert. Online-Anbietern warf er vor, sich nicht um den Jugendschutz zu kümmern. Grebenstein selbst stellte sich als Hüter des Jugendschutzes dar. Gemeinsam mit der Mediatainment Publishing GmbH, Sehnde, lud Grebenstein für den 11. Juli zu einer Konferenz ein, angeblich um eine „Strategie“ anzubieten, wie „illegale“ Angebote zur Einhaltung des Jugendschutzes gezwungen werden könnten.

„Herr Grebenstein als Ober-Jugendschützer sollte wissen, dass die Verbreitung von Pornografie an Minderjährige strafbar ist“, sagte ein Sprecher der Cybermaxx GmbH in Pulheim. „Es ist erstaunlich, dass ein Unternehmen der Gruppe des Herrn Grebenstein ungeschützt Pornografie im Internet verbreitet, während Grebenstein gleichzeitig vollmundig „illegalen Online-Angeboten“ den Kampf ansagt. Wer sich mit Grebenstein einlässt, handelt buchstäblich auf eigenes Risiko.“ CyberMaxx erklärte weiter: „Der Schuss ist für Video Buster nach hinten losgegangen. Der Werberummel um den angeblichen Jugendschützer Grebenstein endet mit einer Blamage.“ CyberMaxx-Geschäftsführer Gapski forderte Online-Anbieter von Pornografie auf, eine Koalition gegen die zweifelhaften Bestrebungen von Video Buster zu bilden.

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15 Kommentare »

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  1. Gravatar of awm-central

    Kommentar von awm-central vom 6.7.2007

    …wer anderen eine Grebe grebt… Ähh, “Grube gräbt”. Schelm wer hier Böses denkt :)

    Wann lernen die Deutschen endlich mal von den Amis (das ist eines der Dinge, die sie wirklich besser können: Fairness)? Ich verstehe gar nicht was so eine Aktion soll, jeder halbwegs gescheite AWM zieht doch seinen Traffic sofort vom Angebot solcher Leute ab. Schade, sexyfilms fand ich nämlich gar nicht mal schlecht.

  2. Gravatar of JuGuard e.V.: Die “Offline-Jugendschützer” blasen zum Kampf gegen die Onliner – Adult Webmaster Blog

    Pingback von JuGuard e.V.: Die “Offline-Jugendschützer” blasen zum Kampf gegen die Onliner - Adult Webmaster Blog vom 20.8.2007

    […] JuGuard e.V.: Die “Offline-Jugendschützer” blasen zum Kampf gegen die Onliner Der Beitrag wurde am 20. August 2007 von Oliver Karthaus veröffentlicht Was tut der Deutsche, wenn er selbst nicht weiterkommt? Genau, er gründet einen Verein. Die Offliner um den mittlerweile bekannten Herrn Grebenstein haben mit JuGuard e.V. einen “Verein zur Förderung des Jugendschutzes im Internet” gegründet. Damit bekommt der alte Kampf (der eigentlich keiner sein müsste) zwischen den Onlinern und Offlinern, der Old- und der New Economy, eine ganz neue Qualität. Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes möchten sich die Offline-Unternehmen um Herrn Grebenstein und seiner Kirchberg Logistik GmbH um einen fairen Wettbewerb bemühen und für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen kämpfen (natürlich mit der rechtlichen Keule). Der eine oder andere Webmaster wird sich nun zurecht fragen: “Herr Grebenstein und ein Verein für Jugendschutz im Internet?” Der Grund für die Verwunderung liegt sicher in der einstweiligen Verfügung gegen die Kirchberg Logistik GmbH wegen des ungeschützten Verbreitens von Pornografie an Minderjährige (Aktenzeichen: 327 O 389/07) vom Juni 2007. Natürlich – davon kann man ausgehen – geht es den Offlinern weniger um die Einhaltung des Jugendschutzes, sondern vielmehr um die eigenen, stark bröckelnden Umsätze im stationären Handel. Das Internet tut dem unbeweglichen Handel weh. Das zeigt auch ein Auszug aus der Satzung des Vereins, den man im vergrößerten Ausschnitt des linken Bildes nachlesen kann. Die Gründung dieses Vereins demonstriert eindrucksvoll die Unbeweglichkeit der Offline-Branche. Statt sich mit den Onlinern zusammenzuschließen um gegen die überzogenen Jugendschutzgesetzte zu kämpfen, möchte man sich wenigstens noch das eine oder andere schwimmende Fell sichern, indem man die Keule auspackt und Geld verbrennt. Natürlich wird das nicht funktionieren, dass werden die Leute um Herrn Grebenstein auch irgendwann merken. Hoffentlich früh genug, es wäre ihnen zu wünschen. Was wird diese Aktion unter dem Deckmantel des Jugendschutzes bringen? Man erwischt vielleicht einige Unternehmen, die bislang aus Deutschland gearbeitet haben und danach – wie viele vor ihnen – ins Ausland abwandern. Letztlich wird sich online gar nichts ändern, auch nicht durch 1000 Prozesse. Die verfolgten Onliner sind irgendwann alle im Ausland (ob real, über Maildrops oder andere Firmenkonstrukte) und der Verein hat seine Daseinsberechtigung mangels zu verfolgenden Klienten verloren. Die Offliner müssen jedoch in Deutschland bleiben. Was dann? Abgelegt in Jugendschutz, Rechtliches | Tags: noneSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

  3. Gravatar of Anton Web

    Kommentar von Anton Web vom 25.8.2007

    Ich bin nun 12 Jahre im Geschäft! Sehr viele Firmen, die mit mir zusammen angefangen haben, in etwa der gleichen Zeit oder auch später, habe ich noch als deutsche Unternehmen kennengelernt.
    Heute telefoniere ich mit diesen Firmen in Holland, Spanien, Tschechien und in den USA.
    Nun wird auch meine Firma gehen, damit wir nicht das “Licht” ausmachen müssen und um uns vor G*****stein und Co zu schützen !

  4. Gravatar of Zensur – Arcor spielt mit der “Freiheit” | noncon:firm

    Pingback von Zensur - Arcor spielt mit der “Freiheit” | noncon:firm vom 10.9.2007

    […] Mit im Boot der zwielichtige Verein JuGuard e.V. vom ebenfalls im Business vertretenen Andreas Grebenstein. Der Vorstandvorsitzende hat sich zum Ziel gemacht, Internetseiten auf denen PrOnoinhalte ohne Alterverifizierung aus dem “deutschen Netz” zu verbannen und stolpert dabei doch gleich mal über seine eigenen Stolpersteine. Und auch Arcor spielt fröhlich mit im Geschäft des Vertriebs von Wichsvorlagen. So taucht doch die Arcor Seite im Impressum folgender Seite auf. Das es also nur ums Geschäft geht, beim Zensieren von youpo*n.com und der teuersten Domain der Geschichte des Domainhandels sex.com ist also offensichtlich. Abgesehen davon, dass auch jeder Vertragskunde von Arcor mindestens 18 Jahre alt sein muss, ist diese Zensur ein weiterer Schritt im Zeitalter von Stasi-WEB 2.0 und Ex-Innenmininster in spe Wolfgang Schäuble. […]

  5. Gravatar of Arschkatze funblog » Arcor zensur – Willige Gehilfen von sexyfilms.de grebenstein und Konsorten

    Pingback von Arschkatze funblog » Arcor zensur - Willige Gehilfen von sexyfilms.de grebenstein und Konsorten vom 11.9.2007

    […] Grebenstein und Konsorten gründeten seinerzeit den Verein “JuGuard e.V.” (”Verein zur Förderung des Jugendschutzes im Internet“). Was nicht so bekannt ist – die selbsternannten Jugendschützer rund um sexyfilms.de Grebenstein und Co. wurden selbst wegen Verstoßes gegen den in Deutschland geltenden Jugenschutz abgemahnt! […]

  6. Gravatar of Arcor Zensur willige Gehilfen der Videotheken Mafia

    Pingback von Arcor Zensur willige Gehilfen der Videotheken Mafia vom 11.9.2007

    […] Welt Online schreibt: Nach WELT ONLINE-Informationen handelt es sich bei dem deutschen Anbieter um die Hannoveraner Firma Kirchberg Logistik GmbH („Sexyfilms.de“). Nach meinen Recherchen ist Sexyfilms genau wie Netleih eine Tcohter der Video Buster Videotheken Kette, die mit Juguard einen Verein gegründet haben um den Wettbewerb im Internet zu bekämpfen.  Der Vereinsvorsitzende nahm es mit der Einhaltung der Gesetze selbst nicht sehr genau: Peinliche Schlappe für Tochtergesellschaft von Video Buster […]

  7. Gravatar of Sperrungen bei Arcor: Es war JuGuard – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Sperrungen bei Arcor: Es war JuGuard - Adult Webmaster Blog vom 11.9.2007

    […] Sperrungen bei Arcor: Es war JuGuard Der Beitrag wurde am 11. September 2007 von Oliver veröffentlicht Wie die WELT ONLINE berichtet, handelt es sich bei dem “deutschen Unternehmen”, dass Arcor zur Sperrung diverser Websites veranlasste, um die Firma Kirchberg Logistik GmbH (”Sexyfilms.de / Grebenstein“). Auch im Fall Arcor wurde wieder mit einer einstweiligen Verfügung gearbeitet. Damit sollten die Kunden von Arcor nun wissen, wem sie die Sperrung zu verdanken haben. Wie die Beobachter von WELT ONLINE, bin auch ich fest davon überzeugt, dass die Sperrung nicht lange Bestand haben wird. Abgelegt in Jugendschutz, Rechtliches | Tags: noneSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

  8. Gravatar of Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus? – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus? - Adult Webmaster Blog vom 11.9.2007

    […] Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus? Der Beitrag wurde am 11. September 2007 von Oliver veröffentlicht Die Bevormundung von mündigen (und zahlenden) Netz-Usern hat nun einen Namen: ARCOR. Mittlerweile sind weitere Details zur ominösen Sperrung von unliebsamen Pornoseiten ans Licht gekommen. Es ist nicht so, dass Arcor eine einstweilige Verfügung erhalten hätte, auf dessen Basis die Sites hätten gesperrt werden müssen. Nein, Arcor hat gesperrt, weil A. Grebenstein (Kirchberg Logistik GmbH, sexyfilms.de) darum gebeten hat. Es wurden lediglich die einstweiligen Verfügungen vorgelegt, die gegen die gesperrten Websites erwirkt wurden. Der Vollständigkeit halber muss man aber wohl erwähnen, dass sich die Betreiber der Websites nicht gegen die einstweiligen Verfügungen gewehrt haben. Natürlich darf man auch nicht vergessen (und das vermisse ich ein wenig in der Berichterstattung in den Medien), dass die Kirchberg Logstik GmbH ebenfalls eine erhalten hat. Der Arcor-Vorstand begründet sein vorschnelles Handeln nun damit, dass die Sites ja “nach deutschem Recht illegal” wären und man “abwartet, bis die Angebote an deutsches Recht angepasst sind”. Komisch, oder? Schließlich hat man sich derzeit gegen die Sperrverfügungen vom Staat gewehrt, lässt sich aber jetzt von jedem Hinz und Kunz vor den Karren spannen. Genau das wird Arcor nun wohl zum Verhängnis werden: Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, dass bei Arcor bereits eine Sondersitzung des Vorstands zu diesem Thema stattgefunden hat. Grund dafür ist mit Sicherheit die gewaltige Resonanz in den Medien, tausende Anfragen von empörten Kunden an den Support und sicher zahlreiche Kündigungen. Das ist auch gut so. In der Chefetage von Arcor hat man mit Sicherheit nicht mit solch einer Welle gerechnet, als man wohl ohne groß nachzudenken damit begonnen hat, Websites zu sperren. Wie kommt ihr da jetzt wieder raus? Ich wünsche mir: gar nicht. Jedenfalls wird es sich der Nächste wahrscheinlich besser überlegen, ob er sich als Mittel zum Zweck vor der Karren spannen lassen wird. Hoffentlich. Anbei mal ein kleiner Überblick über die Medien, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben: Spiegel, Golem, Focus, Heise, ZDNet, Xonio, Express, Gulli und Die Welt. Abgelegt in Jugendschutz, Rechtliches | Tags: noneSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

  9. Gravatar of robbyugo

    Kommentar von robbyugo vom 18.9.2007

    Piratenpartei vs. Arcor, 14.September 2007
    Provider-Zensur per Porn-Proxy unterlaufen
    Arcor hat für seine User den Zugang zu den drei Sites youporn.com, privatamateure.com und sex.com gesperrt. Nun, nur ein wenig gesperrt, denn per Proxy ist die Maßnahme leicht zu unterlaufen. Weswegen die Piratenpartei einen solchen Youporn-Proxy aufgesetzt hat. Arcor wird ein “erschreckendes Maß an vorauseilendem Gehorsam und rückgratslosem Handeln” attestiert. Zurecht?

    Seitens dem Gesetzgeber ist jedenfalls klargestellt, dass Provider für weiter geleitete Inhalte keinerlei Verantwortung tragen. Verantwortlich für den Inhalt einer Website ist stets nur deren Anbieter. So die Argumentation der Piraten, und weiter:
    Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) entlarvt ab sofort die Unsinnigkeit dieses Vorgehens der Firma ARCOR, indem sie allen ARCOR-Kunden exemplarisch die oben genannte Website über einen eigenen Server wieder verfügbar macht. Gleichzeitig ist diese Aktion eine Demonstration gegen das inakzeptable Verhalten des Internet-Providers ARCOR. Um die Weiterleitung nutzen zu können, muss im Browser als Proxy porn.piratenpartei.de auf Port 3128 eingestellt werden. Mit diesen Einstellungen können lediglich ARCOR-Kunden ausschließlich auf die Domains youporn.com und sex.com zugreifen. Alle anderen Anfragen werden geblockt.”

    Die Unsinnigkeit von Arcors Sperre wäre damit einmal mehr bewiesen. Arcor gab an, auf den Wunsch des deutschen Erotikanbieters sexyfilms.de gehandelt zu haben – völlig freiwillig, denn ein entsprechender Rechtsanspruch existiert tatsächlich nicht.

    Faktisch ist dieser Akt der Selbstzensur – natürlich im Interesse des Jugendschutzes – allenfalls ein Feigenblatt. Die entsprechenden Inhalte sind – auch via Arcor – an zahllosen anderen Stellen im Netz problemlos zugänglich. Insofern stellt sich die Frage, was die Maßnahme bezwecken soll.

    Und hier kann sich Arcor natürlich einige Punkte auf der Haben-Seite verbuchen – man stellt sich gut mit einem potentiellen Werbepartner, man stellt sich gut mit dem deutschen Jugendschutz, und möglicherweise kriegt man durch die Publicity noch ein paar technisch wenig versierte Kunden dazu, die denken, mit einem Arcor-Zugang ein kindgerechtes Internet ins Haus geliefert zu bekommen.
    Quelle: http://www.gulli.com/news/piratenpartei-vs-arcor-2007-09-14/
    update:
    ARCOR-Kunden wollen selbst entscheiden (update)
    Mon, 09/17/2007 – 09:47 —
    Nachdem die ARCOR AG ihren Kunden den Zugang zu den Websites sex.com und youporn.com gesperrt hatte, schalteten die PIRATEN einen Proxy frei, über den der Zugang zu obigen Seiten wieder möglich wurde. Seitdem sind drei Tage vergangen und eine erste Bilanz zeigt, dass ARCOR-Kunden mit dem Akt der Zensur nicht einverstanden sind. Bis heute Morgen, 09:00 Uhr, wurden ca. 55.000 Filme an der ARCOR-Zensur vorbei gestreamt.

    Mon, 09/17/2007 – 13:08 —
    Zensur aufgehoben
    Laut dieser Meldung von Heise-Online: http://www.heise.de/newsticker/meldung/96100 ist die Sperrung welche auch noch viele andere Seiten betroffen hat wieder aufgehoben.
    Mon, 09/17/2007 – 19:02 — )
    Aufheben der Arcor-Provider-Sperre
    Das Aufheben der Sperre war die einzig richtige Entscheidung. Webseiten zu sperren ist immer noch Aufgabe der dafür zuständigen Behörden. Alles andere schafft nur noch ein Fortschreiten der Zensur und lässt das Vertrauen in die Meinungsfreiheit verlieren.
    Quelle: http://www.piratenpartei.de

  10. Gravatar of Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno aka JuGuard e.V. – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno aka JuGuard e.V. - Adult Webmaster Blog vom 1.10.2007

    […] Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno aka JuGuard e.V. Der Beitrag wurde am 1. Oktober 2007 von Oliver veröffentlicht Der selbsternannte Jugendschützer Andreas Grebenstein erleidet momentan einen Rückschlag nach dem anderen. Zuerst gab es vor Gericht eine sprichwörtliche “Klatsche” von der Cybermaxx GmbH, dann hob Arcor die von Grebenstein und seinem “Jugendschutzverein” JuGuard e.V. geforderte Sperre der Websites von YouPorn, Privatamateure und anderen internationalen Angeboten wieder auf und jetzt bekommt er offizielles Hausverbot auf der Venus, der größten Messe der Branche. Da Herr Grebenstein und Mario Brunow nun nicht auf der Messe erscheinen werden, sollte ein reinbungsloser Ablauf der Messe gewährleistet sein. Ein richtig mutiger Schritt von Messeleitung, die Grebenstein vorab ein Ultimatum zur Abgabe einer schriftlichen Erklärung geschickt hatte, in der er erklären sollte, dass der “Jugendschutzverein” nicht gegen die Teilnehmer der Messer – auf der Messe – unternimmt. Meiner Meinung nach geht das alles noch nicht weit genug. Man hätte auch die Mitglieder dieses Pseudo-Jugendschutzvereins ausladen sollen. Nur so kann man ein deutliches Zeichen gegen solche Praktiken senden, aber leider wissen manche Mitglieder noch nicht mal, was sie da mit ihrem Geld unterstützen. Na ja, ein Teilerfolg. Abgelegt in Jugendschutz, Rechtliches | Tags: noneSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

  11. Gravatar of Und wieder eine Schlappe für die Kirchberg Logistik GmbH – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Und wieder eine Schlappe für die Kirchberg Logistik GmbH - Adult Webmaster Blog vom 16.11.2007

    […] die u.a. für die Sperrung von YouPorn bei Arcor & Co. verantwortlich ist, hat wieder eine Schlappe vor Gericht erlitten. Einmal mehr hat Thomas Gapski (Cybermaxx GmbH) die Firma hinter JuGuard e.V. in ihre […]

  12. Gravatar of Arcor legt gegen YouPorn-Sperre Widerspruch ein – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Arcor legt gegen YouPorn-Sperre Widerspruch ein - Adult Webmaster Blog vom 25.11.2007

    […] dass das alles überhaupt vollkommen unsinnig ist. Ich tippe ob meiner guten Laune auf eine weitere Niederlage für […]

  13. Gravatar of sybgro

    Kommentar von sybgro vom 5.7.2008

    ich glaub das nicht das sich a.g. mit absicht über das jugendschutzgesetz hinwegsetzt. dafür ist er viel zu klever. sowas würde er nie tun! oder doch??

  14. Gravatar of Peter

    Kommentar von Peter vom 3.9.2008

    Da fällt einem nun wirklich nicht mehr viel zu ein, tz, tz, tz

  15. Gravatar of Go Jugendschutz

    Kommentar von Go Jugendschutz vom 29.9.2010

    Nun stellt sexyfilms die Webseite zum 30.09.2010 den Dienst ein. Nun wenn sich die Konkurrenten beißen verläuft eben vieles im Winde. Grüße Markus

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