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Awards als Linkbait: Wie hoch ist euer Preis?
Der Beitrag wurde am 18. Juli 2007 von Oliver veröffentlichtIch habe hier kürzlich mal über die Nominierung eines meiner Blogs zum Passionate Commerce Award von Ecato berichtet. Auch Hitflip hatte ja vor einiger Zeit mit der Blogitzeljagd einen richtig erfolgreichen “Linkbait-Award” veranstaltet. Zum Ausgang der Wahl zum Passionate Commerce Award sei noch kurz angemerkt: Das Blog hat zwar mit großem Abstand die Jury-Wahl gewonnen, ist aber bei den “Usern” nur auf Platz 3 gelandet. Das Resultat des Awards für mich: Der Backlink von Passionate Commerce, 80 Besucher von Passionate Commerce (etwa 1/11 des normalen Tagesdurchschnitts an Uniques des Blogs) und diese schmucke Grafik. Einen Preis gab es ja nicht zu gewinnen, ist ja auch nicht tragisch und ich möchte den eigentlich Sinn, der hinter diesem Award steckt, auch nicht angreifen. Es ist aber schon nicht zu bestreiten, dass der Award nur für Ecato etwas gebracht hat, nämlich einige Links und Aufmerksamkeit. Was ich mich aber grundsätzlich gefragt habe: Wie hoch muss der Preis sein, dass ihr an einem Award teilnehmt, darüber in eurem Blog berichtet und auch linkt? Ist die Skepsis gegenüber solchen Awards in Zeiten des großen Linkbaits generell gestiegen oder verfahrt ihr nach dem Motto: “Für Geld linke ich alles!!” Würde mich mal interessieren, denn ich untersuche gerade mal einige Awards der letzten Zeit auf den Nutzern für die teilnehmenden Blogs und die Veranstalter.
Soziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com
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5 Kommentare »
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Kommentar von Ecato. Christian Boris Schmidt vom 19.7.2007
Unseren und andere Awards auschließlich aus der “Linkbait” Sicht zu bewerten, nur weil manch anderes Unternehmen mit seinem Awards offenbar nur die Steigerung der Linkpopularität im Sinn hat, ist unfair und falsch. Natürlich hat der “Passionate Commerce Award” unserem Weblog einige neue Links und ein Klicks eingebracht. Aber wir haben mit der Veröffentlichung der oftmals wirklich interessanten Interviews und dem Feedback durch die Jury bzw. Leser auch einiges an die beteiligten Weblogs zurückgegeben. Mehrere Weblogs haben sogar daraufhin auch andere Teilnehmer verlinkt. Außerdem gab es sehr wohl etwas zu gewinnen, zumindest in der ersten Phase: Ein Notebook im Wert von mehreren Hundert Euro. Auf all das sind wir auch bei unserer Auswertung des Awards eingegangen. Und wenn man unseren Aufwand bei der Organisation gemessen an den Links bzw. Klicks gegenüberstellt wäre es wohl effektiver und günstiger gewesen Klicks bzw. Links bei Google oder Linklift zu kaufen. In diesem Sinne…
Kommentar von Conny vom 19.7.2007
Für ehrenhafte Awardmaster sind diese Art von Awards bzr Fakes. Man muss genau abwägen inwiefern man sich durch so eine Award-Aktion lächerlich macht. Für mich wäre sowas undenkbar.
Kommentar von Oliver Karthaus vom 19.7.2007
@Boris
Nicht beleidigt sein ;) Wenn man einen Award veranstaltet, dann muss man sich verschiedene Betrachtungen des Ergebnisses auch gefallen lassen. Ich sage nicht, dass der Award den Zweck hatte für euch Links zu sammeln, sondern habe nur auf das Ergebnis geschaut. Zum Verlinken: Na ja, da war ich wohl mit der Spendabelste, was das Verlinken von den anderen Blogs angeht. Also, es wird nicht alles so heiß gegessen …. etc.
Kommentar von Christian vom 25.7.2007
Ich finde auch das man es nicht als “reinen” Linkbait sehen sollte. Awards von größeren Seiten können durchaus auch enige interessante neue User auf die eigene Seite bringen und das ist wie ich finde eigentlich immer der Grund für mich irgendwo mitzumachen.
Aber zu einen netten Preis würde auch ich nicht nein sagen ;)
Kommentar von Goldarsch vom 27.7.2007
Also wenn die Idee nicht ganz so plump ist nehme ich gern an solchen Aktionen Teil. Grundsätzlich finde ich nichts verwerfliches daran auf diese weise Links zu sammeln. Das ganze muss nur einfach irgendwie sympatisch wirken.