Sperrungen bei Arcor: Es war JuGuard

Der Beitrag wurde am 11. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Wie die WELT ONLINE berichtet, handelt es sich bei dem “deutschen Unternehmen”, das Arcor zur Sperrung diverser Websites veranlasste, um die Firma Kirchberg Logistik GmbH (“Sexyfilms.de / Grebenstein“). Auch im Fall Arcor wurde wieder mit einer einstweiligen Verfügung gearbeitet. Damit sollten die Kunden von Arcor nun wissen, wem sie die Sperrung zu verdanken haben. Wie die Beobachter von WELT ONLINE, bin auch ich fest davon überzeugt, dass die Sperrung nicht lange Bestand haben wird.

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4 Kommentare »

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  1. Gravatar of RA Neuber

    Kommentar von RA Neuber vom 11.9.2007

    Ich glaube nicht, dass gegen Arcor eine einstw. Verfügung erwirkt worden ist.

    Da hat sich die WELT wohl mistverständlich ausgedrückt !

  2. Gravatar of Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus? – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus? - Adult Webmaster Blog vom 11.9.2007

    […] Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus? Der Beitrag wurde am 11. September 2007 von Oliver veröffentlicht Die Bevormundung von mündigen (und zahlenden) Netz-Usern hat nun einen Namen: ARCOR. Mittlerweile sind weitere Details zur ominösen Sperrung von unliebsamen Pornoseiten ans Licht gekommen. Es ist nicht so, dass Arcor eine einstweilige Verfügung erhalten hätte, auf dessen Basis die Sites hätten gesperrt werden müssen. Nein, Arcor hat gesperrt, weil A. Grebenstein (Kirchberg Logistik GmbH, sexyfilms.de) darum gebeten hat. Es wurden lediglich die einstweiligen Verfügungen vorgelegt, die gegen die gesperrten Websites erwirkt wurden. Der Vollständigkeit halber muss man aber wohl erwähnen, dass sich die Betreiber der Websites nicht gegen die einstweiligen Verfügungen gewehrt haben. Natürlich darf man auch nicht vergessen (und das vermisse ich ein wenig in der Berichterstattung in den Medien), dass die Kirchberg Logstik GmbH ebenfalls eine erhalten hat. Der Arcor-Vorstand begründet sein vorschnelles Handeln nun damit, dass die Sites ja “nach deutschem Recht illegal” wären und man “abwartet, bis die Angebote an deutsches Recht angepasst sind”. Komisch, oder? Schließlich hat man sich derzeit gegen die Sperrverfügungen vom Staat gewehrt, lässt sich aber jetzt von jedem Hinz und Kunz vor den Karren spannen. Genau das wird Arcor nun wohl zum Verhängnis werden: Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, dass bei Arcor bereits eine Sondersitzung des Vorstands zu diesem Thema stattgefunden hat. Grund dafür ist mit Sicherheit die gewaltige Resonanz in den Medien, tausende Anfragen von empörten Kunden an den Support und sicher zahlreiche Kündigungen. Das ist auch gut so. In der Chefetage von Arcor hat man mit Sicherheit nicht mit solch einer Welle gerechnet, als man wohl ohne groß nachzudenken damit begonnen hat, Websites zu sperren. Wie kommt ihr da jetzt wieder raus? Ich wünsche mir: gar nicht. Jedenfalls wird es sich der Nächste wahrscheinlich besser überlegen, ob er sich als Mittel zum Zweck vor der Karren spannen lassen wird. Hoffentlich. Anbei mal ein kleiner Überblick über die Medien, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben: Spiegel, Golem, Focus, Heise, ZDNet, Xonio, Express, Gulli und Die Welt. Abgelegt in Jugendschutz, Rechtliches | Tags: noneSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

  3. Gravatar of Helmeloh’s Blog » Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus?

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    […] Die Bevormundung von mündigen (und zahlenden) Netz-Usern hat nun einen Namen: ARCOR. Mittlerweile sind weitere Details zur ominösen Sperrung von unliebsamen Pornoseiten ans Licht gekommen. Es ist nicht so, dass Arcor eine einstweilige Verfügung erhalten hätte, auf dessen Basis die Sites hätten gesperrt werden müssen. Nein, Arcor hat gesperrt, weil A. Grebenstein (Kirchberg Logistik GmbH, sexyfilms.de) […] Social Bookmarking […]

  4. Gravatar of Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno aka JuGuard e.V. – Adult Webmaster Blog

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    […] Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno aka JuGuard e.V. Der Beitrag wurde am 1. Oktober 2007 von Oliver veröffentlicht Der selbsternannte Jugendschützer Andreas Grebenstein erleidet momentan einen Rückschlag nach dem anderen. Zuerst gab es vor Gericht eine sprichwörtliche “Klatsche” von der Cybermaxx GmbH, dann hob Arcor die von Grebenstein und seinem “Jugendschutzverein” JuGuard e.V. geforderte Sperre der Websites von YouPorn, Privatamateure und anderen internationalen Angeboten wieder auf und jetzt bekommt er offizielles Hausverbot auf der Venus, der größten Messe der Branche. Da Herr Grebenstein und Mario Brunow nun nicht auf der Messe erscheinen werden, sollte ein reinbungsloser Ablauf der Messe gewährleistet sein. Ein richtig mutiger Schritt von Messeleitung, die Grebenstein vorab ein Ultimatum zur Abgabe einer schriftlichen Erklärung geschickt hatte, in der er erklären sollte, dass der “Jugendschutzverein” nicht gegen die Teilnehmer der Messer – auf der Messe – unternimmt. Meiner Meinung nach geht das alles noch nicht weit genug. Man hätte auch die Mitglieder dieses Pseudo-Jugendschutzvereins ausladen sollen. Nur so kann man ein deutliches Zeichen gegen solche Praktiken senden, aber leider wissen manche Mitglieder noch nicht mal, was sie da mit ihrem Geld unterstützen. Na ja, ein Teilerfolg. Abgelegt in Jugendschutz, Rechtliches | Tags: noneSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

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