Das war’s mit dem Porno-Filter von Arcor

Der Beitrag wurde am 18. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich hätte nicht gedacht, dass die Selbstzensur von Arcor so hohe Wellen schlagen würde. Jetzt ist er wieder weg, der “Porno-Filter”, und die Arcor Kunden können wieder frei entscheiden, ob sie die betreffenden Websites besuchen oder nicht. Klasse, damit wären wir dem Iran und China wieder eins voraus! Es geht bergauf, oder? In Foren (u.a. beim Spiegel, Heise, Golem und anderen) haben sich unzählige Kunden von Arcor zusammengefunden, die sich bevormundet und für unmündig erklärt gefühlt haben. Viele haben sich direkt mit Arcor auseinandergesetzt, einige haben auch mit Sicherheit direkt gekündigt und so dem Telefonanbieter die Grenzen aufgezeigt. Warum die Sperre letztlich wirklich wieder aufgehoben wurde, wissen wohl nur die Verantwortlichen von Arcor selbst. Eine Vermutung wäre natürlich die, dass es ziemlich unglaubwürdig aussieht, wenn im Namen des Jugendschutz und auf Wunsch einer Firma aus dem Videotheken-Business, die selbst erst kürzlich wegen Verbreitung von Pornografie verurteilt wurde, gesperrt wird. Wer weiß das schon. Damit ist dieser Fall auch für mich – zunächst – erledigt.

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3 Kommentare »

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  1. Gravatar of Rehauge

    Kommentar von Rehauge vom 21.9.2007

    Soweit ich weiß wurde die Sperre wieder aufgehoben weil auch unzählige weitere Webseiten gesperrt wurden die gar nichts mit Erotik zu tun hatten.

  2. Gravatar of Arcor nahm Porno-Sperre zurueck! » Zensur, Links, Blog, Trackbacks, Kommentare

    Pingback von Arcor nahm Porno-Sperre zurueck! » Zensur, Links, Blog, Trackbacks, Kommentare vom 23.9.2007

    […] blog.awm-resource.de ff. (Das war’s mit dem Porno-Filter von Arcor) […]

  3. Gravatar of Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno – Adult Webmaster Blog

    Pingback von Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno - Adult Webmaster Blog vom 1.10.2007

    […] Venus 2007: Hausverbot für Grebenstein und Bruno Der Beitrag wurde am 1. Oktober 2007 von Oliver veröffentlicht Der selbsternannte Jugendschützer Andreas Grebenstein erleidet momentan einen Rückschlag nach dem anderen. Zuerst gab es vor Gericht eine sprichwörtliche “Klatsche” von der Cybermaxx GmbH, dann hob Arcor die von Grebenstein und seinem “Jugendschutzverein” JuGuard e.V. geforderte Sperre der Websites von YouPorn, Privatamateure und anderen internationalen Angeboten wieder auf und jetzt bekommt er offizielles Hausverbot auf der Venus, der größten Messe der Branche. Da Herr Grebenstein und Mario Brunow nun nicht auf der Messe erscheinen werden, sollte ein reinbungsloser Ablauf der Messe gewährleistet sein. Ein richtig mutiger Schritt von Messeleitung, die Grebenstein vorab ein Ultimatum zur Abgabe einer schriftlichen Erklärung geschickt hatte, in der er erklären sollte, dass der “Jugendschutzverein” nicht gegen die Teilnehmer der Messer – auf der Messe – unternimmt. Meiner Meinung nach geht das alles noch nicht weit genug. Man hätte auch die Mitglieder dieses Pseudo-Jugendschutzvereins ausladen sollen. Nur so kann man ein deutliches Zeichen gegen solche Praktiken senden, aber leider wissen manche Mitglieder noch nicht mal, was sie da mit ihrem Geld unterstützen. Na ja, ein Teilerfolg. Abgelegt in Jugendschutz, Rechtliches | Tags: Venus, Jugendschutz, Hausverbot, Grebenstein, JuguardSoziales: del.icio.us | Mister Wong | yigg.de | digg.com […]

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