Neue Blamage für Video Buster: Tochtergesellschaft wegen Verbreitung von Pornografie verurteilt

Der Beitrag wurde am 17. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Pulheim, den 17. September. Das Landgericht Hamburg (Az. 327 O 389/07) hat am 13.09.2007 die Kirchberg Logistik GmbH, Hannover, verurteilt, die Verbreitung von Pornografie im Internet an Minderjährige zu unterlassen. Damit bestätigte das Landgericht eine bereits im Juni auf Betreiben der Pulheimer CyberMaxx GmbH gegen Kirchberg ergangene einstweilige Verfügung. Das in Hannover ansässige Unternehmen hatte vor Gericht eingeräumt, in 21 Fällen ungeschützt an Minderjährige pornografische Inhalte verbreitet zu haben. Trotz dieser Tatsache hatte der Anwalt von Kirchberg eine „gerichtliche Entscheidung“ verlangt. Das Landgericht erteilte ihm diese ohne Umschweife. weiterlesen …

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Verschwenden Sie keine Zeit mit Blogs !

Der Beitrag wurde am 14. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Interessante und zugleich provozierende Fragestellung von Prof. Dr. Zielke (Link) über die ich da gerade in einem Xing-Forum gestolpert bin. Es geht um das Thema Blogs und die dadurch gewonnen Kundenkontakte: Verschwenden Sie keine Zeit mit Blogs !!! * Wer hat so viel Zeit, sich an all den Blogs zu beteiligen, die in der letzten Zeit wie Pilze aus den Boden schießen? * Warum sollte man sich gerade an Ihrem Blog beteiligen? * Wissen Sie, wie viel Zeit und Energie es braucht, ein Blog so attraktiv zu machen, dass man Ihren Blog kennt und sich dabei engagieren möchte? * Wußten Sie schon, dass die meisten Blogger reine Informationssuche sind, die keine Kaufinteressen haben? * Wer verdient daran, außer die Menschen, die Ihnen einreden wollen, dass Sie es unbedingt brauchen, um damit Neukunden zu gewinnen? Um Kunden zu gewinnen, gibt es andere, bessere, schnellere und preiswertere Wege – die Sie hier in diesem Forum wunderbar nachlesen können! – Kümmern Sie sich lieber um das, was wirklich wichtig ist: um Ihre einkommensproduzierenden Faktoren: Was können Sie heute noch tun, um in drei Monaten volle Auftragsbücher zu haben?

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NetDebit führt Micropayment-Lösung für Lastschrift und Kreditkarte ein

Der Beitrag wurde am 13. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Es gibt Neuigkeiten von Netdebit. Im Folgenden die Pressemitteilung zur neuen Micropayment-Lösung: Kostenpflichtige Adult-Internetangebote mit Inhalten wie Livecams, Bildergalerien oder Videos erfreuen sich nach wie vor wachsender Beliebtheit. Dem ständig steigenden Bedarf der Content-Anbieter, auch kleinere Beträge im Internet effizient abrechnen zu können, möchte die NetDebit GmbH mit der Erweiterung ihres Angebots an Zahlungsdienstleistungen Rechnung tragen. So hat das Unternehmen nunmehr eine Micropayment-Lösung in das bestehende Zahlungssystem NetDebit integriert. Ab dem 15.09.2007 haben Content-Anbieter die Möglichkeit, auch Kleinstbeträge für Bilder, Videos etc. über Kreditkarte und Lastschrift (Deutschland und Österreich) abzurechnen. Partner, die bereits das bewährte Zahlungssystem der NetDebit GmbH nutzen, müssen dazu nur ihre bestehende Tarifstruktur anpassen. Besonders interessant für Neukunden: Bei NetDebit wird keine Anmeldegebühr zur Einrichtung des Zahlungssystems und keine monatliche Grundgebühr erhoben. Mit Paymentkosten in Höhe von 25% verspricht das Unternehmen den Content-Anbietern einen klaren Preisvorteil gegenüber den am Markt etablierten Micropayment-Systemen. NetDebit bietet seinen Partnern zudem weitere entscheidende Vorzüge: Die Provision wird – anders als bei den meisten Mitbewerbern – nicht vom monatlichen Bruttoumsatz, sondern vom Umsatz abzüglich Stornos berechnet. Und es besteht die Möglichkeit einer stornofreien Auszahlung. D.h. für den Partner, dass keine Stornoreserve und keine Stornokosten mehr berechnet werden, und garantiert der monatliche Bruttoumsatz ausgezahlt wird. Mehr Informationen zu den Angebote und Preisen gibt es auf finden Interessierte auf Netdebit.de. Für Seitenbetreiber, die im Internet Non-Adult-Content abrechnen wollen, bietet die IPPS Media GmbH mit payOS (www.payOS.de) ein separates Online-Zahlungssystem an, für das analog zu NetDebit die Micropayment-Lösung ebenfalls eingeführt wird. weiterlesen …

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Liebe Jungs von Arcor, wie kommt ihr aus der Nummer nur wieder raus?

Der Beitrag wurde am 11. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Die Bevormundung von mündigen (und zahlenden) Netz-Usern hat nun einen Namen: ARCOR. Mittlerweile sind weitere Details zur ominösen Sperrung von unliebsamen Pornoseiten ans Licht gekommen. Es ist nicht so, dass Arcor eine einstweilige Verfügung erhalten hätte, auf dessen Basis die Sites hätten gesperrt werden müssen. Nein, Arcor hat gesperrt, weil A. Grebenstein (Kirchberg Logistik GmbH, sexyfilms.de) darum gebeten hat. Es wurden lediglich die einstweiligen Verfügungen vorgelegt, die gegen die gesperrten Websites erwirkt wurden. Der Vollständigkeit halber muss man aber wohl erwähnen, dass sich die Betreiber der Websites nicht gegen die einstweiligen Verfügungen gewehrt haben. Natürlich darf man auch nicht vergessen (und das vermisse ich ein wenig in der Berichterstattung in den Medien), dass die Kirchberg Logstik GmbH ebenfalls eine erhalten hat. Der Arcor-Vorstand begründet sein vorschnelles Handeln nun damit, dass die Sites ja “nach deutschem Recht illegal” wären und man “abwartet, bis die Angebote an deutsches Recht angepasst sind”. Komisch, oder? Schließlich hat man sich derzeit gegen die Sperrverfügungen vom Staat gewehrt, lässt sich aber jetzt von jedem Hinz und Kunz vor den Karren spannen. Genau das wird Arcor nun wohl zum Verhängnis werden: Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, dass bei Arcor bereits eine Sondersitzung des Vorstands zu diesem Thema stattgefunden hat. Grund dafür ist mit Sicherheit die gewaltige Resonanz in den Medien, tausende Anfragen von empörten Kunden an den Support und sicher zahlreiche Kündigungen. Das ist auch gut so. In der Chefetage von Arcor hat man mit Sicherheit nicht mit solch einer Welle gerechnet, als man wohl ohne groß nachzudenken damit begonnen hat, Websites zu sperren. Wie kommt ihr da jetzt wieder raus? Ich wünsche mir: gar nicht. Jedenfalls wird es sich der Nächste wahrscheinlich besser überlegen, ob er sich als Mittel zum Zweck vor der Karren spannen lassen wird. Hoffentlich. Anbei mal ein kleiner Überblick über die Medien, die sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben: Spiegel, Golem, Focus, Heise, ZDNet, Xonio, Express, Gulli und Die Welt.

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Graphsense: Schicke AdSense-Diagramme per Firefox-Plugin

Der Beitrag wurde am 11. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Über einen Artikel bei 45n5 bin ich auf das Firefox-Plugin Graphsense gestoßen. Software zum Auswerten von AdSense-Berichten gibt es ja bereits reichlich, jedoch finde ich die Methode per Plugin (gibt es auch als Greasemonkey) sehr elegant gelöst. Um Graphsense einzusetzen, geht man einfach in seinen Account und dort auf die Berichte. Nach wenigen Augenblicken erscheint Graphsense über den Berichten und man kann zwischen verschiedenen Diagrammtypen und Auswertungen wählen. Unten habe ich mal einen Screenshot angehängt, auf dem man das Plugin im Einsatz sehen kann. Graphsense speichert (laut eigenen Aussagen) keinerlei Daten auf Dauer. Eigentlich schade, dass es für solche grafischen Auswertungen ein Plugin geben muss und Google nicht selbst längst etwas entwickelt hat, um die schnöden Zahlen im Account ein bisschen übersichtlicher darzustellen. Wer es mal ausprobieren möchte: Graphsense Download. weiterlesen …

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Sperrungen bei Arcor: Es war JuGuard

Der Beitrag wurde am 11. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Wie die WELT ONLINE berichtet, handelt es sich bei dem “deutschen Unternehmen”, das Arcor zur Sperrung diverser Websites veranlasste, um die Firma Kirchberg Logistik GmbH (“Sexyfilms.de / Grebenstein“). Auch im Fall Arcor wurde wieder mit einer einstweiligen Verfügung gearbeitet. Damit sollten die Kunden von Arcor nun wissen, wem sie die Sperrung zu verdanken haben. Wie die Beobachter von WELT ONLINE, bin auch ich fest davon überzeugt, dass die Sperrung nicht lange Bestand haben wird.

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Sperrt Arcor Zugang zu Sexseiten?

Der Beitrag wurde am 10. September 2007 von Oliver veröffentlicht

So wie es aussieht, hat der Zugangsanbieter Arcor einige Seiten für seine Kunden zensiert gesperrt. Es gibt mehrere Berichte bei Heise, Gulli und auf anderen Blogs. Betroffen sind anscheinend die Websites von sex.com, youporn.com und privatamateure.com. Ich habe gerade mit mehreren Kollegen gesprochen, die das bestätigen können. Weder per Vodafone Handy, noch per Arcor DSL lassen sich die Sites aufrufen. Zwar löst der DNS auf, es geht jedoch nichts weiter. Auch betroffen sind wohl einige Foren im Usenet. Der Support von Arcor meint, dass es kein Problem gebe und natürlich auch keine Sperrungen. Ob wir das glauben sollen? Ich denke nicht. Ob das nun der erste Schritt in Richtung Zensur auf dem Providerlevel ist? Ich möchte es nicht glauben, zumal sich Arcor hier doch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil (im Bezug auf das UWG) verschaffen würde, schließlich ist auch Arcor “im Business“. Dazu müsste man natürlich wissen, warum es zu einer solchen Sperrung gekommen ist – wenn es so ist. Vorauseilender Gehorsam? Druck? Wer weiß das schon. Bislang ist nichts bestätigt, daher muss man erstmal abwarten, aber wenn das so ist, dann sollte man seine Kunden auf den eigenen Websites über diesen Umstand informieren um diese Zustände einer möglichst breiten Masse zu vermitteln.

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AdSense Optimierungstipps

Der Beitrag wurde am 7. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Seit einigen Monaten gibt es immer zu Anfang des Monats die freundlichen Optimierungstipps vom AdSense-Team. Bislang habe ich diese – eigentlich immer gleichen – Tipps ignoriert. Wie viele andere Publisher, habe auch ich sehr lange Filterlisten mit – meiner Meinung nach – schlechten Anzeigen, die einen zu geringen CPC bringen. Ich weiß nicht, ob es an der Penetranz lag, mit der Google mir jeden Monat den gleichen Tipp (“Sie könnten Anzeigen filtern, die auf Ihrer Website eine gute Leistung erzielen.”) schickte, aber ich habs einfach mal umgesetzt. Was soll ich sagen? Der CPC hat sich tatsächlich fast verdoppelt und ich bin überrascht. Trotzdem werde ich die Filterlisten weiter einsetzen, sie jedoch ab und an mal aktualisieren, was ich bislang nicht getan habe. Einige Advertiser werben zum Beispiel nicht mehr mit den gefilterten URLs oder haben mittlerweile eine bessere Qualität und höhere CPCs zu bieten. Vielleicht sollte man doch mal öfters auf Google hören, werde ich mir merken.

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