PornoTube: Vivid verklagt AEBN wegen Urheberrechtsverletzungen

Der Beitrag wurde am 12. Dezember 2007 von Oliver veröffentlicht

Es war nur eine Frage der Zeit, bis mal einer auf den Tisch haut: Video-Gigant Vivid lässt sich die Urheberrechtsverletzungen auf den bei den Usern so beliebten Video-Portalen nicht länger gefallen und verklagt die AEBN Inc. (PornoTube) auf die maximal mögliche Summe von $150.000 Dollar pro Fall. Insgesamt möchte man $4,5 Millionen Dollar für den entstandenen Schaden haben. Bei einigen wird es im Zusammenhang mit Vivid und Video-Portalen klingeln. Vivid hatte kürzlich erst mit YouPorn über eine Übernahme verhandelt (bzw. YouPorn trat mit einem Angebot an Vivid heran), kam aber zu dem Schluss, dass es sowohl wirtschaftlich als auch rechtlich keine Option für das Unternehmen ist. Vivid greift AEBN aber nicht nur wegen des Urheberrechts an, sondern auch wegen der 2257-Regelung in den USA, die besagt, dass jedes Unternehmen, das Fotos und Videos anbietet, zu jeder Zeit nachweisen kann, dass die Darsteller zum Zeitpunkt des Shootings volljährig waren. Dazu gehören Verträge, Ausweiskopien, etc. Die kann ein Web 2.0-Portal, das Video-Uploads durch User zulässt, nicht vorweisen. Eigentlich sind solche Portale aber von der 2257-Regelung ausgenommen. Vivid beklagt jedoch, dass AEBN dadurch einen unfairen Wettbewerbsvorteil hätte. Was dabei rauskommt, wird man sehen. Es könnte aber auch Folgen in Richtung YouPorn & Co haben.

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