Beziehung zu Google

Der Beitrag wurde am 6. Januar 2008 von Oliver veröffentlicht

Ist Google für SEOs ein Frauenersatz? Morgens, wenn ich aufstehe, dann setze ich mich mit einem frischge brühten Kaffe an den Schreibtisch und du lächelst mir schon von dem digitalen Fotorahmen entgegen, den du mir vorletztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hast. Ich mache meinen Rechner an, starte meinen Webbrowser und du überrascht mich mal wieder mit einer netten Botschaft und einem schönen Bild. Du bist so kreativ, das liebe ich an dir. Wir beide sind jetzt schon so lange zusammen und trotzdem wird es nie langweilig mit dir. Du bist so verständnisvoll und keiner dieser Tussis, die sich aufbrezeln müssen um überhaupt jemanden abzukriegen. Nein, du bist einfach ganz natürlich und hast so mein Herz im Sturm erobert. Du weißt ganz genau, wenn es mir schlecht geht, und ich bei dir nach Antworten für mein Leiden suche. Schnell präsentierst du mir die passende Kur und kümmerst dich aufopfernd um mich. Du bist so gut zu mir. Du sorgst für mich, schickst mir jeden Monat einen großzügigen Scheck, damit wir beide gut leben können. Verrückt, denn du machst das nur, weil ich deine Botschaften in die Welt hinaustrage. Okay, du kannst auch eine Zicke sein, du hast mich schließlich nicht nur einmal rausgeworfen und ab und an liebäugeltest du auch mit anderen Typen. Ich war in der Zeit nicht deine Nummer Eins, aber was solls, Kriesen gibt es ja in jeder Beziehung, warum dann nicht auch in unserer. Dir kann man aber auch nichts verheimlichen. Ich weiß ja nicht wie du es machst, aber immer, wenn ich in einem unbeobachteten Augenblick nach mehr oder weniger anzüglichen Dingen suchte, wusstest du das sofort. Deine Augen sind einfach überall. Ich weiß, so mancher Fehler lag auf meiner Seite und die kleine SEO-Therapie hat uns dann auch einander wieder näher gebracht. Auch den Vorfall, als du in einer waghalsigen Aktion mein bestes Stück um 1/3 beschneiden wolltest, habe ich längst vergessen. Du mochtest nicht, dass ich mich an andere verkaufe, was ich heute auch verstehen kann. Die Zeit heilt alle Wunden, du warst zu der Zeit einfach nicht Herr deiner Sinne. Trotz allen positiven Dingen, gibt es aber auch Sachen, die ich nicht an dir mag. Normalerweise heißt es doch immer, dass Männer nicht besonders gesprächig sind. Du zeigst, dass auch das Gegenteil der Fall sein kann. Manchmal, wenn ich dich etwas frage, dann antwortest du entweder gar nicht, oder es kommt die immer gleiche Standardantwort. Das finde ich nicht so gut, aber so ist dein Wesen eben. Trotz dem ganzen Auf und Ab in unserer Beziehung liebe ich dich so, wie du bist. Wenn ich dir am Abend eine gute Nacht wünsche, dann weiß ich, dass du morgen wieder auf mich wartest.

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The Good, the Bad and the Ugly

Der Beitrag wurde am 5. Januar 2008 von Oliver veröffentlicht

Ich verzichte in diesem Beitrag mal ganz bewusst auf die Nennung des Namens YouP., weil mir der Freeloader-Traffic so langsam aber sicher auf den Nerv geht und ich es bis jetzt absolut nicht nachvollziehen kann, wie man sich für diesen miesen Traffic prostituieren kann. Anscheinend haben das ja jetzt schon selbsternannte “ProBlogger” nötig (man achte auf den Titel des Blogs: “Blog Tipps bloggen Geld verdienen YouP.”). Für ein paar zusätzliche Besucher fallen anscheinend bei vielen “Profis” die letzten Kleider Hemmungen. Spaß bei Seite, mir gefällt die Diskussion um die illegalen Freeloader-Portale wie YouP., die sich so langsam aber sich im US-Adult-Business entwickelt. Während YouP. zu einem großen Teil mit geklautem, bzw. nicht lizensierten Content um die Gunst der Freeloader buhlt und dabei nicht zu verachtende Werbeeinnahmen auf Kosten der Rechteinhaber verbuchen kann, arbeiten andere Portale teils mit Zustimmung der Rechteinhaber und teils mit Revshare-Modellen. YouP. ist eine Bedrohung für das Business, ja, das muss man zugeben. Allerdings nicht direkt wegen der abwandernden User, sondern wegen des gestohlenen Contents, der den Rechteinhabern (zum Teil kleine Publisher) auf den eigenen Paysites keinen Gewinn mehr einbringt, weil er schon gratis im ganzen Netz verteilt ist. Wer zahlt denn noch für ein Brot, wenn er es beim Bäcker nebenan gratis bekommt? Natürlich entfernt YouP. wohl auf Druck hin geklaute Inhalte, aber da ist der Schaden ja meistens schon entstanden. Was macht man also mit einem so erfolgreichen Portal, bei dem der Inhaber nicht so leicht zu fassen ist? weiterlesen …

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Datenmissbrauch geht weiter

Der Beitrag wurde am 3. Januar 2008 von Oliver veröffentlicht

Ich schrieb ja schon, dass momentan irgendein Nichtsnutz mit meinen Daten hausieren geht und sich versucht auf meine Kosten Mitgliedschaften bei Anzeigenmärkten zu kaufen. Ich habe bereits Anzeige erstattet und ging auch wirklich davon, dass es bei dem einen Mal bleibt, weil ihm die Sache auf Dauer zu heiß wird. Bleibt es anscheinend nicht. Heute kamen gleich drei neue Buchungen von dem Betrüger rein: Ein Kontaktanzeigenmarkt, ein Shop (anscheinend hat er sich ein schickes TV bestellt) und eine Buchung einer Erotikseite. Besonders bei dem Shop sehe ich ob der Lieferanschrift eine gute Chance, den Kerl zu fassen (wenn er so dumm ist, die korrekte Anschrift anzugeben). Datenmissbrauch, Betrug, oh oh. Da kommt schon einiges zusammen und langsam aber sicher bekomme ich richtig Lust auf ein persönliches Treffen.

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NATS gehackt: Tausende Datensätze von Porno-Konsumenten gestohlen

Der Beitrag wurde am 2. Januar 2008 von Oliver veröffentlicht

Für die, die NATS nicht kennen: NATS ist eine sehr weit entwickelte Affiliate-Software von Too Much Media, die von einem Großteil der internationalen Adult-Webmaster Partnerprogramme zur Verwaltung von Affiliates, Mitgliedsbereichen und Kundendaten eingesetzt wird. Seit einiger Zeit gab es schon das Gerücht, dass die Server von Too Much Media gehackt und zahlreiche Admin-Logins von Kunden, die NATS auf ihren Servern einsetzen, gestohlen wurden. Lange Zeit wurde das Gerücht von TMM dementiert, jetzt ist es aber offiziell von John Albright, Inhaber von TMM, bestätigt worden. Der Vorfall ereignete sich im Oktober des vergangenen Jahres. Ein unbekannter Angreifer soll die Server von TMM gehackt haben und mit den gestohlenen Admin-Logins – mit denen TMM normalerweise Zugriff auf die Installationen der Partnerprogramme hat, um diese zu warten – komplette SQL-Dumps der Kunden gezogen haben. Bekannt wurde das Sicherheitsloch, als ein Webhoster bei einem Check eines Kunden, der NATS einsetzt, ungewöhnliche Zugriffe über den Admin feststellte und seinen Kunden darauf aufmerksam machte. Da einige der größten Adult-Partnerprogramme betroffen sind, dürfte die Zahl der betroffenen Datensätze in die Zehntausende gehen. Laut einigen inoffiziellen Berichten sollen aber nicht nur die Daten der Kunden, sondern auch die der Affiliates betroffen sein, inklusive der Daten für die Auszahlungen. In der Pressemitteilung von TMM wurde jedoch mitgeteilt, dass die Kreditkartendaten der Kunden nicht betroffen sind. Macht das einen Unterschied? weiterlesen …

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