Datenleck die Dritte: Kreditkarten gesperrt

Der Beitrag wurde am 27. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Heute ein Anruf meiner Hausbank: “Herr Karthaus, wir mussten ihre beiden Mastercards leider sperren.” Ich: “Oh, habe ich etwa wieder zu viel geshoppt?” Mitarbeiterin der Bank (lacht): “Nein, aber es wurden bei einer Firma, die regelmäßig bei Ihnen abbucht, zahlreiche Kreditkartendaten gestohlen / abgefangen. Die Karten, die davon betroffen sind, wurden daher zur Sicherheit durch Mastercard gesperrt. Morgen bekommen Sie neue Karten per Express.” Das ist jetzt das dritte Mal, dass mir die Karten wegen gestohlener Kartendaten gesperrt wurden. Ich finde es zwar klasse, dass da so schnell reagiert wird, allerdings nervt es langsam, ständig neue Kreditkartendaten bei den Firmen, die regelmäßig abbuchen (insbesondere die Amis), hinterlegen zu müssen. Und dann immer diese Verifizierungsprozesse mit den 1 Cent-Buchungen. Damals der IBill-Datengau, dann 2Checkout und wer jetzt? Das weiß ich noch nicht einmal, wer diesmal seine Datenbank als frei verfügbaren SQL-Dump ins Netz gestellt hat. Was für Pfeifen.

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Duplicate Content: And the Ship goes down

Der Beitrag wurde am 26. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Ein kleines Update zu meinem DC-Experiment: Aktuell dreht sich die Spirale leider weiter nach unten und beim Traffic kann das Blog täglich neue Negativrekorde einfahren. Aktuell die schlechtesten Zahlen seit etwas über drei Jahren. Nachdem sich Google strikt geweigert hat die Startseite zu aktualisieren, sind jetzt aber wenigstens die per “Noindex, Follow” gekennzeichneten Kategorien und Archive aus den Serps verschwunden. Jetzt heißt es wohl abwarten, bis Google die einzelnen Posts neu bewertet und erkennt, dass diese nicht mehr doppelt und dreifach auf der Site vorkommen. Langsam aber sicher glaube ich gar nicht mehr, dass das Problem ausschließlich durch DC verursacht wurde, sondern dass außerdem auch ein Algo-Update oder irgendeine Neubewertung mit dafür verantwortlich ist. Dafür sprechen so zahlreiche Veränderungen in den Top-Platzierungen für viele Adult-Keywords, die teilweise über ein bis drei Jahre wie zementiert schienen. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Top-Key, bei dem ich eine andere Site über zwei Jahre auf Platz 1 hatte (vor Wikipedia mit einem Schmalspurartikel der Extraklasse). Auf dem ersten Platz ist jetzt auf einmal ein Userprofil von Sevenload, in dem ein einziges Bild mit dem Keyword als Beschreibung auftaucht. Platz 2 ist jetzt eine Tag-Seite von Clipfish und Platz 3 eine durch GB-Einträge gepushte Site. Auf 4 findet sich ein Forenbeitrag von 2003 auf dem Brigitte.de-Forum (?). Ich pendel so zwischen 8 und 4 hin und her.

Ein weiteres Beispiel, ebenfalls ein Top-Single-Keyword, bei dem ich über Jahre auf der Pole war: Bei der deutschsprachigen Suche setzt Google nun zwei rein englischsprachige Sites vor meine Site, die über absolut keine deutschsprachigen Links verfügen und auch nicht in DE gehostet werden. Da sich das Bild seit knapp zwei Wochen nicht mehr ändert, gehe ich davon aus, dass das zumindest eine längerfristige Änderung im Index ist. Besonders bei meinem ersten Beispiel wird es schwer werden, an Domains wie Sevenload und Clipfish, die zumindest für diese Themen / Keyword absolut gar keine Relevanz haben, wieder vorbei zu ziehen. Na ja, abwarten, die Ruhe behalten und Tee trinken, die Tugenden eines guten SEOs.

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Kleines Experiment zum Thema WordPress und Duplicate Content

Der Beitrag wurde am 22. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Vor einigen Tagen schrieb ich über meine jüngste Erfahrung mit DC (duplicate Content) bei WordPress-Blogs. In den Kommentaren wurde schon spekuliert, ob der Absturz der doch relativ alten Blogs (fast 5 Jahre) nicht einen anderen Grund haben könnte. Ich vermute, dass dem nicht so ist und der Hund bei dem DC vergraben ist. Ich werde daraus jetzt einfach mal ein Experiment zu internerm DC machen und versuchen, ihn so gut es geht zu beseitigen und die Ergebnisse hier veröffentlichen. Zur aktuellen Sympthomatik, bzw. der Ausgangslange eines der beiden Blogs: Bei rund 1000 geschriebenen Artikeln hat Google etwa 1750 Einzelseiten indexiert. Dazu gehören Kategorien, Datumsarchive, Folgeseiten der Startseite und der Kategorien sowie einige statische Seiten. Bei einer Suche nach dem Titel oder Textausschnitt eines Beitrags in Google erscheint zuerst die Kategorie- oder Datumsseite, auf der der Beitrag auch zu finden ist, erst danach wird in manchen Fällen eingerückt der eigentliche Beitrag als Ergebnis angezeigt. Die Site verfügt über Sitelinks und wird bei vielen Hauptkeywords auch entsprechend auf Platz 1 gelistet (inkl. der Sitelinks). In den letzten Monaten wurde nichts an der On-Page Optimierung gemacht, auch wurden kaum neue Links gesetzt. Die Uniques bewegten sich seit über zwei Jahren konstant im 4-stelligen Bereich (lediglich Abweichungen +/- 100 pro Tag). Seit zwei Wochen ist die Site im Sinkflug und hat heute einen Negativrekord in den Besucherzahlen weiterlesen …

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Wenn dein Geld über Nacht den Besitzer wechselt

Der Beitrag wurde am 22. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

So in der Art könnte man das Kind nennen, wenn der Abrechner, bei dem man eine nicht unerhebliche Summe an Umsatz erwirtschaftet hat quasi über Nacht und ohne die Vertragspartner zu informieren verkauft wird. Ich spreche von der Afendis AG, die wohl am 13.02. nach Niederkassel verkauft wurde und sich nun concept payment AG nennt. Neues Management, neue Adresse, neue Probleme? In der Vergangenheit gab es ja immer wieder Klagen von Händlern in den Foren, die mit dem Service des Abrechners ganz und gar nicht zufrieden waren. Mir stößt die Aktion sehr, sehr, sehr sauer auf. Nicht etwa, weil der Laden verkauft wurde, sondern weil es vorab keine Info gab. Wer ist überhaupt die concept payment AG? Nie was von gehört, wenn ich ehrlich bin. Auch der Sitz der neuen Gesellschaft in Niederkassel in einer normalen Doppelhaushälfte (?) gibt mir kein besseres Gefühl bei der Sache. weiterlesen …

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Verschiedene Sprachen = verschiedene Domains?

Der Beitrag wurde am 20. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Wer seine Website – ich meine insbesondere Paysites – in der heutigen Zeit nicht internationalisiert, dem geht jeden Tag bares Geld verloren. Rein von der Übersetzung her ist so eine mehrsprachige Website relativ schnell und kostengünstig zu realisieren: Ein Übersetzungsbüro suchen (möglichst mit Muttersprachlern) und die Texte in die gewünschte(n) Sprache(n) übersetzen lassen. Eigentlich sollte die Website doch so für den internationalen Verkehr bereit sein, oder? Nein, denn was nützt eine in Spanisch, Italienisch, Holländisch, Englisch oder Portugiesisch übersetzte Site, wenn die Besucher, die die Sprache sprechen, fehlen? Suchmaschinenoptimierung ist angesagt! Das größte Problem dabei ist aber nicht etwa die Suche nach geeigneten Links, die Recherche von Keywords oder die Erstellung von gutem Content, sondern die Struktur der Website. Ein planloses Vorgehen kann da fatale Folgen haben, wir ich in der Vergangenheit schon am eigenen Leib erfahren musste. weiterlesen …

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Und wieder wird der Balken kürzer

Der Beitrag wurde am 19. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

So wie es aussieht, hat Google die nächste Runde im Kampf gegen den PageRank-Linkverkauf eingeläutet. Aus verlässlicher Quelle weiß ich, dass es diesmal wohl die Sites getroffen hat, die diese schicken Linkboxen bekannter Preisvergleiche wie “Tschüss” und “Tust du?” eingebunden haben. Auch bei mir ging es heute mit einer Site von PR6 auf PR3 runter. Noch eine andere von 4 auf 0. Ja, auch ich habe damals, als es die Abstrafungen noch gar nicht gab, meine Seele teuer verkauft und bereue es kein Stück ;) Wer mal nach den entsprechenden Textschnipseln aus den kleinen, feinen Boxen sucht, der wird eine echte PR0-Wüste vorfinden. Ist ja nichts neues und schockt nicht wirklich, die Rankings bleiben ja i.d.R. stabil und das es auch ohne langen Balken bestens funktioniert, wissen wir ja auch. Auch in Zukunft pfeife ich auf Nofollow, my Website is my Castle. Schön, wenn man nicht au G angewiesen ist :)

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Mehr doppelter Content gleich mehr Probleme?

Der Beitrag wurde am 13. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Bislang stand ich der ganzen Diskussion um duplicate Content eher gelassen gegenüber, man wird ja schließlich gelassener mit den Jahren, was SEO-Themen und Theorien angeht. Wenn das Ranking mal total daneben ist, wartet man eben ab und alles renkt sich irgendwie schon wieder ein. Dumm nur, wenn es das nicht mehr macht. Was Blogs angeht, habe ich bislang eigentlich auch die gängige Meinung vertreten, dass doppelter Content, der durch Archive, Tags und Kategorien verursacht wird, nicht sonderlich schädlich für das Ranking ist. Google hat sich – was den doppelten Content angeht – in den letzten Monaten angepasst und filtert selbst so gut es geht aus. Natürlich ist es besser, wenn man erst gar keinen doppelten Content produziert, aber was ist, wenn man einen so gut laufenden Blog hat, der viele Jahre auf dem Buckel hat und einfach so gut rankt? Never touch a running System! weiterlesen …

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SexShop.com zu verkaufen?

Der Beitrag wurde am 13. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Die Domain gehört aktuell der AdultShop.com Ltd aus Australien, die ja auch in Deutschland mit ihrem Online-Shop vertreten ist. Diese durchaus attraktive Premium-Domain hat man anscheinend noch herumliegen und möchte sie nun loswerden. Zumindest sucht man nach Interessenten, optimal nach einem “Global Player” im Markt für Erwachsenenspielzeug, um die Kauf- und Zahlungsbereitschaft auszuloten. Angeboten wurde die Domain im amerikanischen Adult Webmaster Forum GFY. So ganz kann ich das allerdings nicht verstehen: Warum verkauft man – wo man sich ja selbst zu den “Global Playern” zählt – so eine Top-Domain an die Konkurrenz und macht sich selbst das Leben unnötig schwerer? Das ist mir unverständlich. Ganz interessant sind die Zahlen, die in dem Thread von AdultShop genannt wurden: Die Domain hat ohne Werbemaßnahmen 17000 Uniques pro Monat. Ein Haufen Type-Ins, trotzdem weniger, als ich vermutet habe. weiterlesen …

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