Klaut Google zukünftig den Traffic von 404er Fehlerseiten?

Der Beitrag wurde am 12. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Anscheinend scheint es Google mit dem Motto “do no evil” nicht mehr ganz so ernst zu nehmen. Okay, damit erzähle ich ja nichts neues, aber das, was die neue Google Toolbar beta veranstaltet, schlägt dem Faß doch glatt den Boden aus (Bild). Anscheinend hijackt die Toolbar die 404er Errors und zeigt eine Site von Google an, die dem User zwar eine Hilfestellung bietet, aber dennoch auf die Google eigene Suche verlinkt und so Google Geld bringt. Besonders im Adult-Business ist mit 404ern einiges an Geld zu verdienen und wohl jeder Webmaster möchte selbst darüber entscheiden können, was mit seinem Traffic, egal ob 404 oder nicht, geschieht. Ich kann das gerade nicht nachvollziehen, weil es die Toolbar aktuell wohl nur für den IE gibt. Sollte sich das jedoch bestätigen, wäre das ein sehr starkes Stück und Google keinen Deut besser als andere Spy- und Malware Klitschen. via Seoker

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Partnerprogramm-Perlen für Adult Webmaster

Der Beitrag wurde am 10. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Seit langer Zeit predige ich in meinem Blog, auf Nischen zu setzen, statt mit der Herde zu laufen und sich das Gras zu teilen, von dem sich alle ernähren. Die schmackhaftesten Wiesen mit dem saftigsten Gras sind abseits der Herde zu finden. Das gilt natürlich nicht nur für das Aufziehen eigener Produkte oder Websites, sondern genauso für Partnerprogramme. Die Einfallslosigkeit der großen Mainstream-Programme, die versuchen jedes Thema, sei es auch noch so klein, zu bedienen, die irgendwie alles glitzernd verpacken aber nichts 100%ig machen, ermüdet mich (und den User) einfach nur. Ein Programm mit 100 Themen und Sites kann einfach nicht die inhaltliche Qualität bieten, wie es ein Programm mit nur einer oder zwei Sites kann. Wer seinen wertvollen Usern, die er zu einem Partnerprogramm schickt, Massenware vorsetzt, der erhält auch Masse zurück. Massenhaft Stornos. Ich habe in den knapp 10 Jahren, in denen ich mich mit der Thematik als Adult Webmaster auseinandersetze, viele Mitgliedsbereiche gesehen. 90 Prozent trieben mir Tränen in die Augen, 5 Prozent waren durchaus akzeptabel und 5 Prozent stachen aus der Masse hevor. Sie überzeugten mich durch einzigartigen Content und regelmäßige Updates und werden es auch bei den Usern tun. weiterlesen …

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Referrer-Spam: Microsoft ist draußen

Der Beitrag wurde am 7. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Die Problematik mit Microsofts Referrer-Spam ist ja nun schon seit einiger Zeit bekannt. Ich dachte, dass sich das irgendwann einmal wieder legen wird, wurde aber mittlerweile eines Besseren belehrt. Die Zugriffe des spammigen Microsoft-Bots haben mittlerweile sogar noch deutlich zugenommen. Auf vielen Websites habe ich den Live-Bot daher schon seit langer Zeit komplett gesperrt. Wie Sistrix ganz richtig schreibt, handelt es sich dabei um eine Cloaking-Prüfung, die zwar sinnvoll ist, um Cloaking auf die Schliche zu kommen, dafür jedoch die Logs komplett wertlos werden lässt. So wunderte ich mich anfangs auch noch, dass ich mit einem Mal so viele Zugriffe über MSN und Live.com habe. Ein Blick auf die verweisende Suchergebnisseite zeigte jedoch, dass ich zu dem Keyword überhaupt gar nicht gelistet wurde. Am vergangenen Wochenende erreichte das jedoch eine ganz neue Qualität und ich schaltete mal ein kleines Script auf ein Projekt auf, das unmittelbar nach einem Zugriff über MSN / Live.com checkt, ob die Site auch tatsächlich zu dem Key gelistet ist. Das Resultat: Alleine am Samstag kamen auf dem Projekt 1534 Zugriffe zusammen, zu deren Referer das Projekt gar nicht gelistet ist. Heute habe ich den Live-/MSN-Bot flächendeckend gesperrt. weiterlesen …

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So produziert man Kosten

Der Beitrag wurde am 5. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Ich habe mal wieder ein gutes Beispiel dafür, wie man möglichst unnötig Kosten produzieren kann, am eigenen Leib erfahren. Im vergangenen November bestellte ich mein neues Auto, einen Audi S3 2.0 quattro, über meine Leasinggesellschaft. Leasing sollte es bei diesem nicht mehr sein. Man machte mir ein gutes Angebot, das ich auch angenommen habe. Voraussichtlicher Liefertermin: Ferbuar 2008. Lange Wartezeit, aber was solls. Das Auto wird über einen Vertragshändler bestellt, mit der gewünschten Konfiguration gebaut und dann ausgeliefert. Ich ging natürlich davon aus, dass es sich bei dem Händler wahrscheinlich um einen aus der näheren Umgebung handelt (eventuell im Ruhrgebiet). Pustekuchen, wie ich jetzt bei der Auslieferung und an der Rechnung für die Lieferkosten erkennen musste. Für 1.600 Euro hat das Auto folgende Strecke zurückgelegt. Das Auto ging am 19.01.08 von Ingolstadt mit dem LKW nach Berlin (quasi hier vorbei und noch rund 500 km weiter). Dann ging es zurück in eine Niederlassung in Hannover. Von dort aus dann doch noch einmal nach Berlin für eine Nachrüstung. Von dort kommt es jetzt hoffentlich mit einem kleinen Transporter bis vor die Haustür. Ich Nachhinein wäre ich dann doch besser zum lokalen Händler gegangen.

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Investieren oder selbst probieren?

Der Beitrag wurde am 4. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Wenn man sich in den einschlägigen Foren im Affiliate- und Webmaster-Business sowie in den Blogs einzelner Personen aus diesem Umfeld umsieht, dann bekommt man immer den Eindruck, als seien alle im Online-Business wahre Multitalente. So mancher Webmaster ist Programmierer, Texter, Designer, SEO, Buchhalter und Server-Admin in einer Person. Ist das ein Fluch oder ein Segen, wirklich alles zu können und es auch tatsächlich machen zu wollen? Könnte man die Zeit nicht besser nutzen, wenn man bestimmte Bereiche auslagert, was natürlich Geld kostet, dafür aber Raum für die Weiterentwicklung des eigenen Geschäfts schafft? Es kommt nicht selten vor, dass mich E-Mails von Neueinsteigern erreichen, die fragen, warum sie mir einem Projekt oder einer Website auf der Stelle treten. Auf ein Beispiel möchte ich einmal ein wenig näher eingehen: Ein Webmaster, der eine kleine Nischen-Website gestartet hatte, bat mich um Rat. Der Traffic und damit auch die Verkäufe auf der Website waren so gut wie nicht existent. Auf Nachfrage teilte er mir mit, dass er sowohl den Content selbst produziert (Foto und Video), Modelle selbst castet, die Programmierung, das Billing, die Administration seines Servers und die Aktualisierung sowie die Suchmaschinenoptimierung der Website selbst übernehme. Der Mann saß von früh bis spät vor dem Rechner, in den Statistiken bewegte sich aber so gut wie nichts. weiterlesen …

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Webmaster-Öffnungszeiten: 18:00 bis 24:00 Uhr

Der Beitrag wurde am 4. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Wer um diese Uhrzeit versucht einen Webmaster telefonisch oder persönlich zu erreichen, der wird wohl nur in den wenigsten Fällen Erfolg haben. Zu dem Resultat komme ich jedenfalls mit meiner Umfrage zur Produktivität von Webmastern vom 8. Dezember, an der mittlerweile 96 Webmaster teilgenommen haben. Während die durchschnittliche Bevölkerung ihren Feierabend genießt, legen Webmaster erst richtig los. Immerhin 50 Webmaster – und damit auch fast 50 Prozent der Teilnehmer – gaben an, dass sie zwischen 18:00 und 24:00 Uhr am produktivsten arbeiten können. Das hängt sicher nicht zuletzt damit zusammen, dass langsam Ruhe in den Tag einkehrt, nur noch selten Telefonate eintrudeln und man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Ebenfalls sehr beliebt ist die Zeit zwischen 00:00 und 07:00 Uhr. Zu diesen späten Stunden haben immerhin 25 Webmaster ihre produktivste Zeit. Am unbeliebtesten ist die Zeit zwischen 12:00 und 18:00 Uhr. Gerade mal 6 Stimmen wurden hierfür abgegeben. Im unteren Mittelfeld, mit 15 abgegebenen Stimmen, positioniert sich die Zeit zwischen 07:00 und 12:00 Uhr. Nun ist die Produktivität ja subjektiv, daher wäre es schon ganz interessant zu wissen, wer tatsächlich mehr schafft. Sind es die Frühaufsteher oder doch die Nachteulen? Zumindest bei mir variiert das stark. Es gibt Nächte, in denen schaffe ich das, was ich sonst an fünf Tagen schaffe und es gibt den umgekehrten Fall.

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