Ätzender Spam von Partnerprogrammen

Der Beitrag wurde am 21. April 2008 von Oliver veröffentlicht

Ich bekomme für unsere Blogs täglich ein bis zwei Werbeanfragen. Mittlerweile bin ich bei solchen Anfragen recht vorsichtig geworden und spare mir meistens schon die Anfertigung eines Angebots. Ich weiß nicht, ob es an der Jahreszeit liegt oder der Markt für die Merchants immer schwieriger wird, aber vier von fünf Anfragen kristallisieren sich mittlerweile als billiger Spam für ein Partnerprogramm heraus. Darunter sind aber keinesfalls nur kleine Merchants. Im ersten Anschreiben wird nach den Mediadaten, Möglichkeiten zur Werbeplazierung und den Preisen gefragt. Da macht man dann ein auf den Adertiser zugeschnittenes Angebot fertig und erhält darauf als Antwort zurück, dass man doch auch eine noch “interessantere Möglichkeit” aufgetan hat. “Setzen Sie XYZ auf den Werbeplätzen ein, wir zahlen XY Prozent pro Sale!”, heißt es dann. Schreibt man daraufhin zurück um den Spammern mitzuteilen, dass es entweder pauschale Werbung gibt oder nix, hört man natürlich nie wieder was von denen. Die Methode dahinter ist logisch: Erstmal die Mediadaten holen, sehen ob es sich lohnt und dann zusehen, dass man gratis Werbung ohne Risiko bekommt. weiterlesen …

Abgelegt in Partnerprogramme | 2 Kommentare

Dies und das

Der Beitrag wurde am 21. April 2008 von Oliver veröffentlicht

Es war einige Tage ruhig hier im Blog. Ich war mal einige Tage im Urlaub und auch sonst gab es viel zu tun. Im Google-Index rumpelt es ja momentan ganz gehörig, wie einige von euch sicher ebenfalls festgestellt haben. Bei einigen Money-Keys geht es aktuell wie in einer Achterbahn rauf und runter. Da gab es also auch einiges zu tun. Wie es aussieht, wurden Backlinks aus Social-Bookmark-Portalen abgewertet. Zumindest wird diese These im Feierabend-SEO-Forum diskutiert. Hat Google das nächste Ziel nach den Artikelverzeichnissen ausgemacht? Mal abwarten. Ich kann jedenfalls sagen, dass einige Sites von Mitbewerbern auf die billigen Plätze gespült hat, die 50 oder mehr Accounts bei Wong & Co. haben. So, back to work.

Abgelegt in Webmaster Trash | 1 Kommentar

Umstellung auf UTF-8: Der Teufel liegt im Detail

Der Beitrag wurde am 7. April 2008 von Oliver veröffentlicht

Am vergangenen Wochenende habe ich sämtliche Blogs auf UTF-8 aktualisiert. Nach schwersten Problemen mit den Datenbanken und auch einigen verlorenen Daten, die durch ein Plugin verursacht wurden, dachte ich, die Updates wären durch und alles würde endlich korrekt laufen. Die Datenbanken waren umgestellt, in der WordPress-Config lief alles auf UTF-8 und die Umlaute wurden auch im Browser wieder richtig dargestellt. Dem war dann aber doch nicht so. Neue Beiträge, die schon unter der neuen Konfiguration geschrieben wurden, tauchten in den Google-SERPs und in Google News plötzlich mit demselben Umlautsalat auf, wie ich ihn vorher in den Datenbanken hatte. Die Beiträge selbst wurden jedoch im Browser völlig korrekt angezeigt. Auch in der Datenbank und in den Feeds stimmt alles. Ich überprüfte den Header, um zu sehen, ob UTF-8 auch korrekt mitgeschickt wird. Wurde es. Im nächsten Schritt validierte ich die Templates komplett neu, was einige neue Fehler an den Tag brachte. weiterlesen …

Abgelegt in Blogging, Suchmaschinen | 8 Kommentare

Warum man sich nie auf WordPress-Plugins verlassen sollte

Der Beitrag wurde am 3. April 2008 von Oliver veröffentlicht

Die vergangene Nacht war wirklich lang. Bis um 6 Uhr in der Früh musste ich eine komplett vermurkste Datenbank mit unzähligen, schnell in PHP geschriebenen Workarounds wieder lauffähig machen. Begonnen hat es damit, dass ich ein stark frequentiertes Blog in der Nacht von latin1 auf utf8 konvertieren wollte. Wer das schon einmal gemacht hat, der weiß, dass das nicht ganz so ohne Probleme funktioniert. In diesem Fall habe ich mich auf die Suche nach einem Script / Plugin gemacht, das mir die riskante Arbeit am Herzen des Blogs zuverlässig abnimmt. In mehreren Blogs fand ich die Empfehlung für den UTF-8 Database Converter. Das Plugin soll zwar nur für WordPress-Installationen bis 2.2.x geschrieben sein (das Blog ist 2.5), aber die empfehlenden Blogs berichteten, dass es auch damit bestens funktioniert, was ja auch relativ einleuchtend ist, denn an der Datenbank hat sich seit der Version nur wenig bis gar nichts verändert. Ich erstellte natürlich vorab genügend Backups der Datenbank, bevor ich mit der OP begann. Die WP-Tabellen haben den Prefix “ahz_”, denn in der Datenbank befanden sich auch noch einige andere Tabellen, die zum Beispiel rund 1000 Artikel unique Content und Einstellungen enthalten. Ich startete mit der OP. Das Script lief ohne Fehlermeldungen durch. Ein Blick in die Datenbank zeigte dann aber, dass alle Umlaute gegen sonderbare Zeichen (Ãœ, „’, “, etc.) ersetzt wurden. Den größten Schreck bekam ich aber als ich sah, dass das Plugin auch die nicht zu WordPress gehörenden Tabellen angetastet hat. Nicht nur das: Die kompletten Artikel waren ab dem ersten im Text vorkommenden Sonderzeichen einfach… gelöscht! weiterlesen …

Abgelegt in Blogging | 12 Kommentare

20.000 Klicks pro Monat für 0,06 Euro / Klick abzugeben

Der Beitrag wurde am 1. April 2008 von Oliver veröffentlicht

Wie viele ja sicher schon wissen, hat eBay die Konditionen für die Relevance Ads geändert. Was groß als Möglichkeit ab sofort 20 Prozent mehr zu verdienen angekündigt wurde, ergibt unter dem Strich für viele Webmaster eine Herabstufung auf wenige Cent pro Klick. Grund dafür ist der eQI, bzw. der eRA-Qualitätsindex, in den Gebote und Sofort-Käufe einfließen und so den Klickpreis ermitteln. Um das auf den Punkt zu bringen: Wer Traffic schickt, der nicht gut konvertiert, der bekommt nur einige Cent pro Klick. Im schlechtesten Fall sogar nur 1 Cent pro Klick. Wer jedoch Traffic schickt, der zu eBays Zufriedenheit konvertiert, der erhält bis zu 18 Cent pro Klick. Ich habe mir das nun einige Tage mit angesehen und eBay schließlich komplett rausgeworfen. Nicht zuletzt deshalb, weil ich nur noch 6 Cent erhalten soll. Eigentlich schade, denn das eBay-Programm hat sich gut mit anderen Programmen ergänzt. Die Umstellung ist für das kränkelnde eBay sicher ein großer Wurf, wenn denn genügend Webmaster weiterhin im Boot bleiben, schließlich minimiert eBay die Kosten und das eigene Risiko drastisch und zahlt quasi nur noch für generierte Leads. Das Geld, das man an die Affiliates mit dem “guten Traffic” mehr ausschüttet, das spart man bei denen, die den Traffic quasi für einen Cent gratis schicken, wieder rein. Ich denke mal, dass mindestens 90 Prozent der Affiliates eine geringere Vergütung erhalten werden, die die restlichen 10 Prozent subventionieren. Die Praktik kennt man ja bereits von Adultfriendfinder und ähnlichen CPC-Programmen und es gibt immer einen kleinen Teil von Webmastern, für die es sich rechnet und einen großen Teil, der seinen Traffic, den er quasi verschenkt, besser anderweitig verwerten würde. Letztlich ist es aber die Art, in der eBay versucht, die Webmaster / Affiliates für dumm zu verkaufen.

Abgelegt in Partnerprogramme | 10 Kommentare

Powered by WordPress - Valid XHTML and CSS. ^Top^