Telefonterror: Ich kaufe eure Keywords nicht!

Der Beitrag wurde am 27. Juli 2009 von Oliver veröffentlicht

Ich habe eine Telefonallergie und versuche deshalb – sofern möglich – alles per E-Mail zu erledigen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht gerne mal mit den Leuten quatsche, sondern liegt vielmehr darin begründet, dass ich Telefonieren generell für absolut ineffizient halte. Mal ganz davon abgesehen, dass ich lieber alle Korrespondenzen schwarz auf weiß habe und deshalb E-Mail das Optimum für mich ist. Einen aktuellen Fall kann man aber schon fast unter Telefonterror einordnen: Eine Firma, die ein Q ziemlich weit vorne in ihrem Namen trägt, bombardiert mich seit einigen Wochen förmlich mit Anrufen, weil wir einige AdWords-Anzeigen geschaltet haben. Man möchte mir ein alternatives Angebot für eine Anzeigenschaltung machen. Da will ich aber gar nichts von wissen und deswegen ignoriere ich weiterlesen …

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Bio Sekt

Der Beitrag wurde am 15. Dezember 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich weiß nicht, was sich dieser AdWords-Advertiser bei der Auswahl seiner Keywords gedacht hat, aber die Kombination aus Anzeigentext und gesuchtem Keyword lässt durchaus verschiedene Interpretationen zu. Ach so, die Anzeige erschien mir bei der Suche nach “Sex” auf dem ersten Ad-Platz, ganz oben auf der rechten Seite. Wie da wohl die Conversion ist? Durst auf Bio Sekt?

bio-sekt

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Google möchte mein Geld nicht

Der Beitrag wurde am 15. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich würde mich selbst ja nicht gerade als AdWords-Profi bezeichnen, aber irgendwie dachte ich immer, dass ich zumindest ein bisschen Ahnung vom Umgang mit dem System habe. Damals erschien mir das aber alles viel einfacher. Ich bekomme momentan eine Kampagne einfach nicht ans Laufen. Innerhalb der Kampagne habe ich mehrere Anzeigengruppen, die nach über einer Woche noch nicht kontrolliert und freigeschaltet wurden. Die anderen Anzeigengruppen laufen nur sehr schleppend vor sich hin und das trotz einer CTR von 2% und besser. Die durchschnittliche Anzeigenposition liegt bei Platz 5 bis 8. Eigentlich auch OK. Die einzelnen Anzeigengruppen sollten eigentlich mehrere Hundert Klicks pro Tag generieren (aus Erfahrung mit den Keys), momentan sind es 5 Klicks pro Tag (kumuliert!). Da hilft es auch nichts, wenn ich das Budget von 200 Euro auf 1.000 Euro pro Tag hoch setze. Es rührt sich nichts – gar nichts. Irgendwie ist das AdWords-System kaum noch zu gebrauchen, wenn man es nicht studiert hat. Google möchte mein Geld nicht.

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Google AdWords und Werbung für Erotik

Der Beitrag wurde am 13. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Wenn mich momentan etwas annervt, dann ist es Google AdWords. Damals, weit bevor Google meinte, dass Werbung für Erotik nichts für deutsche User ist, habe ich viel viel Geld für AdWords ausgegeben. Dann wurden irgendwann 2005 alle Kampagnen gekickt, selbst die für harmlose Erotikshops. Unter bestimmten Umständen ist die Werbung aber doch erlaubt. Man muss sich eben dem Diktat des Monopolisten unterwerfen an die Regeln von Google halten. Schaut man heute auf die Anzeigen in den SERPs, findet man dort noch genauso viele Erotikshops wie damals, nur mit einem Unterschied: Alle Shops sind zensiert! Nur für Google. Teilweise findet man in den Kategorien kein einziges Produkt mit Bild. Da frage ich mich doch: Wer kauft da die Katze im Sack und lohnt sich da noch die Werbung? Meiner Meinung nach hätte man dieses Vorgehen derzeit völlig boykottieren müssen, statt für viel Geld eigens für den Monopolisten Google zensierte Shops zu erstellen. In Österreich und der Schweiz ist es schließlich auch möglich die Anzeigen unzensiert zu schalten, was aus der Mail eines AdWords-Mitarbeiters hervorgeht: “Alternativ könnten Sie auch einfach Deutschland aus Ihrer Länder-Targeting-Liste entfernen.” Man könnte denken, dass man im Iran oder China wohnt, wenn man liest, dass “Frauen mit nacktem Oberkörper” ein absolutes No-Go sind. Na ja, jetzt ist es zu spät für einen Boykott und der hätte eh nie funktioniert. weiterlesen …

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Aufruf zum Betrug an AdWords-Kunden

Der Beitrag wurde am 10. November 2006 von Oliver veröffentlicht

Manchen muss es ja wirklich arg schlecht gehen. Gerade flattert bei mir die folgende E-Mail rein, in der zum Betrug an AdWords-Kunden aufgerufen wird: “Sehr geehrter Geschäftskollege, sehr geehrte Geschäftskollegin, bei stagnierenden oder gar sinkenden Umsätzen mitanschauen zu müssen, wie neu auftauchende Erotikshops mit enormem Google-Adwords-Werbebudget Kunden wegschnappen tut sicherlich auch Ihnen weh ! Woher das Geld für die Textanzeigen stammt, fragt man dabei besser nicht. Unser Vorschlag zur Abwehr: Klicken Sie die teuren Google-Anzeigen einfach tot. Wenn jeder mitmacht und mit den Top-Keywords nur ein oder zwei mal am Tag auf die obersten Anzeigen klickt, geht denen bald die Luft aus und Sie haben obendrein einen Heidenspaß. Beispiel: Rufen Sie google.de auf, geben Sie als Suchwort erotikshop, sexshop, erotikversand oder andere teure Keywords ein und klicken Sie auf die obersten Anzeigen (domain.de, domain.de etc.). Andere Keywörter fallen Ihnen sicherlich auch noch ein. Und nun: Viel Spaß” Hat der Typ noch alle Latten am Zaun? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es so viele frustrierte Kollegen gibt, die anderen schaden möchten, jedoch sollte das jeder ernstnehmen und seine Kampagnen genauestens überwachen.

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