Der Playboy macht Schluss mit dem DVD-Business

Der Beitrag wurde am 16. Oktober 2008 von Oliver veröffentlicht

Christie Hefner, die aktuell die Zügel des Playboy-Imperiums fest in ihren Händen hält, während der Vater seinen wohlverdienten Ruhestand mit den zahlreichen Bunnys im Playboy-Mansion genießt, hat mitgeteilt, dass Playboy das DVD-Geschäft aufgibt. Wer jetzt denkt, dass man beim Playboy in Zukunft auf hochauflösende Blu-ray Discs setzen wird, der liegt falsch. Die Produktion und Distribution von Discs aller Art wird eingestellt, nicht nur die DVD. In Zukunft möchte man sich nur noch auf die Produktion und den Vertrieb von Online-Inhalten konzentrieren. Zwar spart man durch das Einstampfen des DVD-Geschäfts pro Jahr rund 10 Millionen US-Dollar, dafür halte ich es aber für fraglich, ob der ausschließliche Online-Vertrieb auf Dauer den gewünschten Erfolg bringt, bzw. ob es bei dem aktuellen Erfolg bleibt. In Zeiten von YouP*rn & Co. klagen ja immer mehr große Unternehmen über Umsatzrückgänge (auch im Online-Vertrieb). Neben den DVDs müssen auch 80 Angestellte das Feld räumen. Mal sehen, ob Christie Hefner das Ruder noch herumreißen kann.

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Googles Chrome mag Googles Webanwendungen gar nicht

Der Beitrag wurde am 5. September 2008 von Oliver veröffentlicht

Es wurd ja mittlerweile so viel über Googles Browser Chrome geschrieben, sodass ich mir einen eigenen Beitrag dazu gespart habe. Der Browser sieht schlank aus, er ist verdammt schnell und stürzt ebenso schnell ab. Für mich ist es absolut unmöglich mit Chrome zu arbeiten. Nach dem Motto “Bilder sagen mehr als Worte” gibt es unten einen Screenshot, der die Absturzmeldung zeigt, die mich jedes Mal erwartet, wenn ich Gmail aufrufe. Miserabler Datenschutz hin oder her, bei mir spielt das sowieso keine Rolle, da der Browser unter Vista absolut instabil ist und gar nicht erst dazu kommt, etwas an Google zu senden. Das schafft Chrome aber nicht nur auf einem, sondern auf allen meinen Rechnern. Fazit: Chrome ist schon wieder deinstalliert. Firefox ist unersetzbar. weiterlesen …

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Der Linkgeiz wird immer schlimmer

Der Beitrag wurde am 12. August 2008 von Oliver veröffentlicht

Stell dir vor, du spürst eine News auf, recherchierst einige Stunden dafür und verfasst einen bombigen Artikel dazu. Dann, einige Wochen später, nachdem sich niemand großartig für deine News interessiert hat, kommt ein kleines, relativ unbekanntes Blog aus dem Ausland daher, schnappt sich deine recherchierten Infos und kommt damit groß raus, weil DPA, AFP & Co. die Story aufgreifen und das Blog namentlich erwähnen. Kein Link für dich, zig für ihn. Frustrierend. Dann kommen die deutschen Zeitungen und Online-Magazine auf das Thema, recherchieren da, wo du natürlich mit der News seit langem schon auf P1 in Google gelistet bist. Sie recherchieren auf deiner Site, holen sich deine News. Spiegel, Welt, Bild & Co., alle tummeln sich auf deiner Site, aber einen Link gibt es dafür nicht. Kein Link-Dank für die stundenlange Recherche der Infos, an die sie ohne dich gar nicht so einfach gekommen wären. Das ist frustrierend. Kann man die Frustration noch steigern? Na klar, denn wenige Stunden später, wo das Thema “die Runde” gemacht hat, stürmen sie mit deinen News an die Spitze der Serps und nehmen die auch noch das bisschen Traffic weg. Pfui!

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Das Ende der Sexheftchen

Der Beitrag wurde am 17. Juli 2008 von Oliver veröffentlicht

“Praline”, “Coupé”, “Neue Revue” – bald sind sie alle Geschichte. “Sex verkauft sich am Kiosk nicht mehr“, schreibt die “Welt”. Die “Coupé” vom Bauer-Verlag schafft es gerade noch auf eine mickrige Auflage von 44.406 Exemplaren. Die “Praline” ist schon lange beerdigt und die “Neue Revue” wurde auch erst vor Kurzem zu Grabe getragen. So manche Website hat mehr Besucher am Tag, als die “Heftchen” an Auflage haben. Die Sexheft-Industrie steckt knietief in der Krise. Das Aus für das Geschäft mit den “Homestorys” und Berichten à la “Peter S. arbeitet tagsüber als Callboy und nachts als Soldat in einer der geheimsten Spezialeinheiten Deutschlands” scheint ausgeträumt. Warum? Trägt das Internet die Schuld an dem langsamen Tod der Sexheftchen? Klar, zum Teil schon. Das “Format” hat einfach ausgedient. Heute wird nicht mehr heimlich auf der Toilette… sondern heimlich vor dem PC… Keine verklebten Seiten, sondern eine dreckige Tastatur… Keine heimliche Sammlung unter dem Bett, sondern eine allabendlich zu löschende Browser-History… Heute muss man(n) nicht mehr erklären, warum man ein Heft unter dem Kopfkissen hat, sondern was die Abbuchung auf dem Konto soll. Aber nicht nur die Verlage stöhnen, sondern auch die Onliner kommen langsam in ernste Bedrängnis. “Kaum noch Umsatz”, hört man. “So gut wie keine Neuabschlüsse mehr” liest man. Wer hat daran Schuld? Die “Tuben”? Diese Sexvideo-Datenkraken, die alles klauen, stehlen und verwursten und sich auf Kosten der Produzenten ein schönes Leben machen? Sind die Schuld? Wie wird die Zukunft? Wann steht in der “Welt”: “Sex verkauft sich im Internet nicht mehr”? Warten wir es einfach ab…

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Magma springt auf den Gina-Lisa Lohfink-Zug auf und möchte eigenes Sextape mit der Blondine drehen

Der Beitrag wurde am 26. Juni 2008 von Oliver veröffentlicht

Im Normalfall vermeide ich diese Traffic-Bettelaktionen, wie es viele Webmaster im Fall von You*orn oder auch Gina-Lisa Lohfink, der “Granate von einer Frau” aus Germanys Next Top Model, tun. Der Grund dafür ist einfach: Der Traffic produziert nichts außer … Traffic. In diesem Fall musste ich aber das Kind beim Namen nennen. Gina-Lisa Lohfink, eine Blondine nach Maß, möchte sich – wie aus der “Bild” bekannt ist – auf eine Treppe mit Super-Blondinen wie Paris Hilton oder auch Pam Anderson stellen. Alle haben gemeinsam, dass ganz zufällig ein privates “Sextape” seinen Weg ins Internet fand, das dann im Nachhinein die Karriere der Berufsblondinen kräftig ankurbelte. Nach “One Night In Paris” könnte es bald “Zack die Bohne!” heißen – wenn es nach Magma geht. Die schickten mir heute eine Mitteilung, dass sie Gina Lisa ein unmoralisches Angebot unterbreiten möchten: Magma, eine erfolgreiche, deutsche Erotikproduktion, bietet der Blondine 25.000 Euro für ein echtes und gut produziertes “Sextape”. Gute Marketingidee, aber ich glaube kaum, dass die junge Dame das Angebot annehmen wird, obwohl es Frau Wild ja auch nicht geschadet hat, in dieser Branche gewesen zu sein. Vom Filmset in den Dschungel. “Bei der Wahl des männlichen Partners würden wir uns natürlich nach ihren Wünschen richten.”, meint Peter Preissle, Art-Director von Magmafilm. Ich bin gespannt.

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Sinkende Conversions? High Definition könnte die Lösung sein

Der Beitrag wurde am 4. März 2008 von Oliver veröffentlicht

In Zeiten, in denen die Conversions langsam aber sicher dank der Gratisverteiler wie YouP. & Co. die Kurve nach unten beschreiten, sehnt man sich nach einem Produkt oder einer Idee, mit dem / der sich wieder Geld verdienen lässt. Die Lösung gibt es schon, sie trägt den Namen “High Definition”, kurz “HD”. Ganz nach dem Motto “Bekämpfe deine Feinde an ihren schwächsten Stellen” macht man sich einen großen Nachteil der kostenlosen Videoportale zu nutze: Die grottenschlechte Qualität ihrer Videos, die durch die niedrige Qualität der Originale, die oft aus Mitgliedsbereichen von Paysites stammen, auch nach der (oft schlechten und auf Ladezeit sowie Dateigröße optimierten) Konvertierung in FLV nicht besser werden. Ein weiterer Grund für die schlechte Qualität ist die Beschränkung der Uploadgröße bei machen “Tube-Sites”, die einfach kein gutes Material zulässt.

HD ist den Usern kein Fremdwort mehr

Über die letzten eineinhalb Jahre habe ich mit einigen Kollegen ausführliche Tests zum Thema “HD” gefahren. Derzeit war die Bedrohung durch die Gratisportale noch nicht so groß wie das heute der Fall ist. Derzeit konnte man die verfügbaren HD-Sites im Adult noch gut an den Fingern abzählen, auch heute entwickelt sich das Thema noch nicht so, wie es eigentlich sein könnte / müsste. In unserem Test bauten wir zwei Nischen-Sites auf, die ausschließlich mit HD-Content (exklusiv) gefüllt sind. Langsam optimierten wir die Sites auf Keywords, von denen wir meinten, dass sie in Zukunft gesucht werden. Als Vorschau gab es einige HD-Clips mit einer Länge von maximal zwei Minuten. In den ersten Monaten konnte man den Besuchern noch persönlich einen guten Tag wünschen, so wenige waren es. Die Promo sollte ja auch zunächst ausschließlich über die HD-Keywords laufen. Gegen Juli letzten Jahres stiegen die Suchen dann drastisch an. Warum? Das weiß ich auch nicht, ich habe kein Event gefunden, das zu diesem Anstieg geführt haben könnte. Im September waren die Suchen dann auf einem Niveau angekommen, bei dem man sich erlauben kann, Aussagen über die Conversion zu machen. Kurz gesagt: Die Quoten sind vergleichbar mit den Conversions im Adult von vor 6 oder 7 Jahren. Mittlerweile entwickelt sich die Nachfrage / Suche nach HD-Content prächtig. Konkurrenz gibt es kaum, was sich bei den Top-Keys leicht an einer Google-Ergebniszahl von unter 50.000 ableiten lässt. HD ist den Usern kein Fremdwort mehr! weiterlesen …

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Datenleck die Dritte: Kreditkarten gesperrt

Der Beitrag wurde am 27. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Heute ein Anruf meiner Hausbank: “Herr Karthaus, wir mussten ihre beiden Mastercards leider sperren.” Ich: “Oh, habe ich etwa wieder zu viel geshoppt?” Mitarbeiterin der Bank (lacht): “Nein, aber es wurden bei einer Firma, die regelmäßig bei Ihnen abbucht, zahlreiche Kreditkartendaten gestohlen / abgefangen. Die Karten, die davon betroffen sind, wurden daher zur Sicherheit durch Mastercard gesperrt. Morgen bekommen Sie neue Karten per Express.” Das ist jetzt das dritte Mal, dass mir die Karten wegen gestohlener Kartendaten gesperrt wurden. Ich finde es zwar klasse, dass da so schnell reagiert wird, allerdings nervt es langsam, ständig neue Kreditkartendaten bei den Firmen, die regelmäßig abbuchen (insbesondere die Amis), hinterlegen zu müssen. Und dann immer diese Verifizierungsprozesse mit den 1 Cent-Buchungen. Damals der IBill-Datengau, dann 2Checkout und wer jetzt? Das weiß ich noch nicht einmal, wer diesmal seine Datenbank als frei verfügbaren SQL-Dump ins Netz gestellt hat. Was für Pfeifen.

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Droht den Tube-Sites richtiger Ärger?

Der Beitrag wurde am 20. Januar 2008 von Oliver veröffentlicht

Momentan prasselt allerlei Hagel auf Tube-Sites wie XTube, YouPorn & Co ein. Wie ich ja schon vor einigen Tagen schrieb, hat Vivid bereits Klage gegen Pornotube, einem Ableger der AEBN Inc., die selbst kommerzieller Anbieter im Business ist, eingereicht. Vivid klagt aber überraschenderweise nicht nur wegen des verletzten Urheberrechts, sondern auch wegen der 2257-Regelung, den Record keeping requirements. Im US Code: 18 USC 2257 geht es vereinfacht ausgedrückt darum, dass jeder Anbieter von pornografischen Websites die entsprechenden Dokumente, die das Alter der Models und die Herkunft der Fotos belegen, aufbewahren und für eventuelle Überprüfungen durch das FBI bereithalten muss. Aktuell ist es allerdings noch ein wenig umstritten, ob Portale wie YouPorn überhaupt unter diese Regelung fallen, da sie voraussetzt, dass man Kenntnis über jedes hochgeladene Bild oder Video hat und dies manuell freischaltet oder ablehnt. Ist dies nicht gegeben, und alles läuft völlig automatisiert ab (Vergleich Suchmaschinen und deren Haftung), müsste eventuell erst gehandelt werden, sobald man als Admin Kenntnis von Verstößen hat. Allerdings ist die Regelung so gut wie unmöglich für die Amateur-Portale zu erfüllen. Aber wie gesagt, ob die Tube-Sites überhaupt unter diese Regelung fallen, wird wohl erst der Prozess zwischen Vivid und Pornotube oder folgende Verfahren klären können. weiterlesen …

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