Eurobill.com schließt die Pforten

Der Beitrag wurde am 16. Juli 2012 von Oliver veröffentlicht

Dass sich das Adult-Business in Deutschland auf dem absteigenden Ast befindet, ist nichts Neues. Die Schließungen von Projekten übersteigen die Neustarts um ein Vielfaches, viele Webmaster arbeiten heute anonym aus dem Ausland und ehemalige “Größen” aus dem Business versuchen ihre Brötchen heute in Bereichen zu verdienen, die nichts mehr mit nackter Haut zu tun haben. Einen weiteren “Exit” gibt es jetzt mit dem Aus für Eurobill.com zu vermelden. Vor etwas über einer Woche trudelte eine E-Mail ein, in der es hieß, dass man den Payment-Service aufgrund “höherer Gewalt” innerhalb von 10 Tagen einstellen und die noch fällige weiterlesen …

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Netdebit frischt Webmaster-Bereich auf

Der Beitrag wurde am 24. August 2008 von Oliver veröffentlicht

Wenn ich mir einen Zahlungsdienstleister ansehe, dann werfe ich meistens zuerst einen Blick auf die Statistiken. Zwar kann man sich heute bei fast jedem Abrechner so gut wie alle Daten über eine API ziehen, dennoch muss es eine brauchbare Statistik geben, die alle Daten auf einen Blick liefert. Nichts ist schlimmer, als verwirrende Statistiken, die man sich erst auf einem später nicht mehr nachvollziehbaren Weg unter Zuhilfenahme eines 30-seitigen Handbuchs zusammenklicken muss. Auch bei Netdebit hat man sich ein Herz genommen und den kompletten Webmaster-Bereich einem Relaunch unterzogen und damit die Usability stark verbessert. Vor allem das Design wurde stark gegenüber der alten Version verbessert. In der Hauptübersicht gibt es jetzt alle relevanten Daten wie Umsätze, Stornos und Gutschriften auf einen Blick. Besonders interessant finde ich die Sortierungsmöglichkeit nach Kostenstellen und Ländern (Bild unten). Für dieses Jahr wurden aber noch weitere Statistik-Features wie z.B. grafische weiterlesen …

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Sinkende Conversions? High Definition könnte die Lösung sein

Der Beitrag wurde am 4. März 2008 von Oliver veröffentlicht

In Zeiten, in denen die Conversions langsam aber sicher dank der Gratisverteiler wie YouP. & Co. die Kurve nach unten beschreiten, sehnt man sich nach einem Produkt oder einer Idee, mit dem / der sich wieder Geld verdienen lässt. Die Lösung gibt es schon, sie trägt den Namen “High Definition”, kurz “HD”. Ganz nach dem Motto “Bekämpfe deine Feinde an ihren schwächsten Stellen” macht man sich einen großen Nachteil der kostenlosen Videoportale zu nutze: Die grottenschlechte Qualität ihrer Videos, die durch die niedrige Qualität der Originale, die oft aus Mitgliedsbereichen von Paysites stammen, auch nach der (oft schlechten und auf Ladezeit sowie Dateigröße optimierten) Konvertierung in FLV nicht besser werden. Ein weiterer Grund für die schlechte Qualität ist die Beschränkung der Uploadgröße bei machen “Tube-Sites”, die einfach kein gutes Material zulässt.

HD ist den Usern kein Fremdwort mehr

Über die letzten eineinhalb Jahre habe ich mit einigen Kollegen ausführliche Tests zum Thema “HD” gefahren. Derzeit war die Bedrohung durch die Gratisportale noch nicht so groß wie das heute der Fall ist. Derzeit konnte man die verfügbaren HD-Sites im Adult noch gut an den Fingern abzählen, auch heute entwickelt sich das Thema noch nicht so, wie es eigentlich sein könnte / müsste. In unserem Test bauten wir zwei Nischen-Sites auf, die ausschließlich mit HD-Content (exklusiv) gefüllt sind. Langsam optimierten wir die Sites auf Keywords, von denen wir meinten, dass sie in Zukunft gesucht werden. Als Vorschau gab es einige HD-Clips mit einer Länge von maximal zwei Minuten. In den ersten Monaten konnte man den Besuchern noch persönlich einen guten Tag wünschen, so wenige waren es. Die Promo sollte ja auch zunächst ausschließlich über die HD-Keywords laufen. Gegen Juli letzten Jahres stiegen die Suchen dann drastisch an. Warum? Das weiß ich auch nicht, ich habe kein Event gefunden, das zu diesem Anstieg geführt haben könnte. Im September waren die Suchen dann auf einem Niveau angekommen, bei dem man sich erlauben kann, Aussagen über die Conversion zu machen. Kurz gesagt: Die Quoten sind vergleichbar mit den Conversions im Adult von vor 6 oder 7 Jahren. Mittlerweile entwickelt sich die Nachfrage / Suche nach HD-Content prächtig. Konkurrenz gibt es kaum, was sich bei den Top-Keys leicht an einer Google-Ergebniszahl von unter 50.000 ableiten lässt. HD ist den Usern kein Fremdwort mehr! weiterlesen …

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Wenn dein Geld über Nacht den Besitzer wechselt

Der Beitrag wurde am 22. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

So in der Art könnte man das Kind nennen, wenn der Abrechner, bei dem man eine nicht unerhebliche Summe an Umsatz erwirtschaftet hat quasi über Nacht und ohne die Vertragspartner zu informieren verkauft wird. Ich spreche von der Afendis AG, die wohl am 13.02. nach Niederkassel verkauft wurde und sich nun concept payment AG nennt. Neues Management, neue Adresse, neue Probleme? In der Vergangenheit gab es ja immer wieder Klagen von Händlern in den Foren, die mit dem Service des Abrechners ganz und gar nicht zufrieden waren. Mir stößt die Aktion sehr, sehr, sehr sauer auf. Nicht etwa, weil der Laden verkauft wurde, sondern weil es vorab keine Info gab. Wer ist überhaupt die concept payment AG? Nie was von gehört, wenn ich ehrlich bin. Auch der Sitz der neuen Gesellschaft in Niederkassel in einer normalen Doppelhaushälfte (?) gibt mir kein besseres Gefühl bei der Sache. weiterlesen …

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Audio-Storys bei Nischenthemen

Der Beitrag wurde am 27. Januar 2008 von Oliver veröffentlicht

Wie einige meiner Leser bestimmt schon bemerkt haben, konzentriere ich mich sehr gerne auf Ultra-Micro-Nischen (im Adult- und Non-Adult-Business), in denen ich so gut wie keine Mitbewerber vorfinde und die sich nicht immer auf den ersten Blick so einfach monetarisieren lassen. Gerade bei diesen schwierigen Themen wird mein Ehrgeiz so richtig geweckt. So auch bei einem Adult-Thema, das ich vor gut drei Jahren für mich entdeckte und sofort damit begann, es ausgiebig “zu bearbeiten”. Natürlich kann und will ich das Thema nicht nennen, aber zu dem Hauptkeyword finden sich gerade mal 30.000 Ergebnisse in der internationalen Suche von Google. Ich baute zu dem Thema eine komplette Community mit allem Drum und Dran auf, packte alles an Informationen und Content zu dem Thema in die Site, die ich nur bekommen konnte. Nachdem sie schließlich online ging, pendelten sich die täglichen Registrierungen zunächst bei rund 40 ein. Ich begann damit, so gut wie alles an Werbung auszuprobieren, was es nur gab, aber nicht funktionierte so richtig bei dem Traffic. Es gab auch nichts, was wirklich 100%ig zu dem Thema passen könnte. Expliziten Content zu dem Thema gab es einfach (noch) nicht. weiterlesen …

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Den passenden Abrechner für den eigenen Content finden – #1

Der Beitrag wurde am 29. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Wer auf der Suche nach einem passenden Abrechner für seine Inhalte ist, der kann sich oft dumm und dusselig suchen. Werden Einrichtungsgebühren fällig? Ist der Abrechner auch international nutzbar? Wie ist der Support, wenn es mal zu Problemen kommt? Brauche ich extra Software oder sogar Hardware um mit ihm abzurechnen? Welcher Abrechner ist für meine Inhalte der richtige? Fragen über Fragen. Ich versuche mal mit meinen Erfahrungen (ich habe mir fast allen in der Vergangenheit abgerechnet oder rechne noch immer damit ab) ein wenig Licht in den Dschungel der Dienstleister zu bringen und gebe auch mal meine persönliche Meinung vollkommen kostenlos mit dazu. Die Serie ist in 5 Teile gesplittet, damit das nicht zu unübersichtlich wird. Los gehts. weiterlesen …

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NetDebit führt Micropayment-Lösung für Lastschrift und Kreditkarte ein

Der Beitrag wurde am 13. September 2007 von Oliver veröffentlicht

Es gibt Neuigkeiten von Netdebit. Im Folgenden die Pressemitteilung zur neuen Micropayment-Lösung: Kostenpflichtige Adult-Internetangebote mit Inhalten wie Livecams, Bildergalerien oder Videos erfreuen sich nach wie vor wachsender Beliebtheit. Dem ständig steigenden Bedarf der Content-Anbieter, auch kleinere Beträge im Internet effizient abrechnen zu können, möchte die NetDebit GmbH mit der Erweiterung ihres Angebots an Zahlungsdienstleistungen Rechnung tragen. So hat das Unternehmen nunmehr eine Micropayment-Lösung in das bestehende Zahlungssystem NetDebit integriert. Ab dem 15.09.2007 haben Content-Anbieter die Möglichkeit, auch Kleinstbeträge für Bilder, Videos etc. über Kreditkarte und Lastschrift (Deutschland und Österreich) abzurechnen. Partner, die bereits das bewährte Zahlungssystem der NetDebit GmbH nutzen, müssen dazu nur ihre bestehende Tarifstruktur anpassen. Besonders interessant für Neukunden: Bei NetDebit wird keine Anmeldegebühr zur Einrichtung des Zahlungssystems und keine monatliche Grundgebühr erhoben. Mit Paymentkosten in Höhe von 25% verspricht das Unternehmen den Content-Anbietern einen klaren Preisvorteil gegenüber den am Markt etablierten Micropayment-Systemen. NetDebit bietet seinen Partnern zudem weitere entscheidende Vorzüge: Die Provision wird – anders als bei den meisten Mitbewerbern – nicht vom monatlichen Bruttoumsatz, sondern vom Umsatz abzüglich Stornos berechnet. Und es besteht die Möglichkeit einer stornofreien Auszahlung. D.h. für den Partner, dass keine Stornoreserve und keine Stornokosten mehr berechnet werden, und garantiert der monatliche Bruttoumsatz ausgezahlt wird. Mehr Informationen zu den Angebote und Preisen gibt es auf finden Interessierte auf Netdebit.de. Für Seitenbetreiber, die im Internet Non-Adult-Content abrechnen wollen, bietet die IPPS Media GmbH mit payOS (www.payOS.de) ein separates Online-Zahlungssystem an, für das analog zu NetDebit die Micropayment-Lösung ebenfalls eingeführt wird. weiterlesen …

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Textbroker.de: You get what you pay for

Der Beitrag wurde am 4. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Textbroker.de hat ja einen furiosen Start hingelegt. Man kann kaum einen SEO-Blog lesen, ohne über einen Artikel oder eine Meinung zu dieser Studi-ABM zu stolpern. Ich habe überlegt, ob ich auch meine Erfahrung posten soll, werde es mir aber schenken, weil sie sich im Großen und Ganzen mit denen aus diversen anderen Blogs deckt. You get what you pay for. Natürlich kann man bei Textbroker verschiedene Qualitätsstufen auswählen, mich stört aber ein ganz anderer Umstand – der nicht vorhandene Kontakt zum Autor. Wenn ich einen Text in Auftrag gebe, dann möchte ich einfach gerne wissen, wer da für mich schreibt und welchen Background er hat. Ich möchte mittendrin auch mal kurzfristig was ändern oder dem Autor später seinen Text sprichwörtlich um die Ohren hauen können, wenn er mir gar nicht zusagt und voll am Thema vorbei ist. Das ist bei Textbroker nicht möglich. Dann muss ich auch noch erwähnen, dass mir diese “Geiz-ist-geil”-Mentalität auf den Nerv geht. Gute Arbeit kostet Geld. Ich verdiene Geld mit den Texten, also dürfen die auch gerne Geld kosten. Ich wette, die Leute, die sich für 6 Euro Texte kaufen um damit Geld zu verdienen, die meckern auf der anderen Seite lauthals über polnische Gastarbeiter, die für einen Billiglohn den deutschen Arbeitnehmern den Arbeitsplatz streitig machen. Gute Autoren werden trotzdem immer ihr Geld verdienen, keine Frage. Es gibt genügend Leute, die auch gerne höhere Preise für eine gehobene Qualität zahlen. Trotzdem sehe ich diese Entwicklung kritisch. Gerade im Bereich Webdesign und Programmierung kann man ja die Folgen dieser wahnwitzigen Preiskämpfe und des Dumpings sehen. Das geht teilweise schon in den Bereich Prostitution hinein. Sehen wir was kommt.

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