SexShop.com zu verkaufen?

Der Beitrag wurde am 13. Februar 2008 von Oliver veröffentlicht

Die Domain gehört aktuell der AdultShop.com Ltd aus Australien, die ja auch in Deutschland mit ihrem Online-Shop vertreten ist. Diese durchaus attraktive Premium-Domain hat man anscheinend noch herumliegen und möchte sie nun loswerden. Zumindest sucht man nach Interessenten, optimal nach einem “Global Player” im Markt für Erwachsenenspielzeug, um die Kauf- und Zahlungsbereitschaft auszuloten. Angeboten wurde die Domain im amerikanischen Adult Webmaster Forum GFY. So ganz kann ich das allerdings nicht verstehen: Warum verkauft man – wo man sich ja selbst zu den “Global Playern” zählt – so eine Top-Domain an die Konkurrenz und macht sich selbst das Leben unnötig schwerer? Das ist mir unverständlich. Ganz interessant sind die Zahlen, die in dem Thread von AdultShop genannt wurden: Die Domain hat ohne Werbemaßnahmen 17000 Uniques pro Monat. Ein Haufen Type-Ins, trotzdem weniger, als ich vermutet habe. weiterlesen …

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Domain-Schnäppchen

Der Beitrag wurde am 25. Januar 2008 von Oliver veröffentlicht

Auf dem Domain Fest im Renaissance Hotel Hollywood hat es wieder einige Schnäppchen gegeben. Mit im Topf war diesmal auch die Domain porn.net, die für $400.000 den Besitzer wechselte. Den Preis finde ich absolut okay für eine Net-Domain. Der Kaufpreis sollte sich eigentlich innerhalb von ein bis zwei Jahren wieder einspielen lassen, vorausgesetzt, man ist nicht nur an einem schnellen Weiterverkauf interessiert (meine E-Mail ist im Impressum!). Bookmarks.com hätte mir auch ganz gut gefallen, allerdings ist die doch eher schwer zu monetarisieren, was nicht bedeuten soll, dass es nicht möglich ist. Kommt halt sehr auf die Anzahl der Type-Ins an. Die Domain ging jedenfalls für $300.000 über den virtuellen Ladentisch. Ansonsten waren noch Butcher.com ($50.000) und SatinPanties.com ($10.000, Ultra-Nische?) nennenswert. Komplette Liste der Domains bei Snapnames.

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Pro und Contra Domainwechsel

Der Beitrag wurde am 21. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Seit einiger Zeit plage ich mich jetzt schon mit der Frage rum, ob ich die Domain unseres Gadget Blogs wechseln soll oder nicht. Die jetzige Domain erscheint halt ein wenig lang und es war damals auch mal alles anders geplant. Ich wollte die Domain eigentlich längst dem Rest des Netzwerks (luxusblogger.de, pspblogger.de, etc.) anpassen und auf Gadgetblogger.de umstellen. Ich hab’s verpennt und jetzt ist das Blog so erfolgreich, dass ich ein wenig Bammel vor einem Wechsel habe. Klar, ein sauberer Redirect und alles sollte glatt gehen, aber das ist auch nur in der Theorie so einfach gemacht. Was ist aber mit den Deeplinks? Über 600 Artikel per htaccess redirecten? Uff. Auf der einen Seite lässt sich die neue Domain viel einfacher merken, auf der anderen Seite haben sich schon viele User an die “alte” Domain gewöhnt. Im Worst Case wäre der Traffic von Google (immerhin so 500-600 Uniques / Tag) zunächst futsch und meine engagierten Schreiberlinge würden nur noch für die Stammleser schreiben, jedoch keine neuen User erreichen. Was ist also wichtiger: Branding oder Searchtraffic? Hmm, eine schwere Entscheidung, besonders für so einen Angsthasen wie mich.

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Porn.com: Fast bei der Moniker Domain Auction verkauft

Der Beitrag wurde am 14. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Vor einigen Tagen fand die Moniker T.R.A.F.F.I.C. Domain Auction in Las Vegas statt. Da kamen einige sehr nette Namen unter den Hammer, unter anderem auch Porn.com. Neben Sex.com wohl einer der besseren Adressen wenn es um Spiele für Erwachsene geht. Der Mindestpreis war auf $7.500.000 USD festgelegt. Leider fand sich kein Käufer, obwohl der Raum picke packe voll mit Interessenten war. Es fehlten wohl nur einige hunderttausend Dollar. Startpreis war $5.000.000. Das der Inhaber darunter nicht verkaufen wollte, kann ich gut nachvollziehen. Man muss sich nur mal einige Zahlen der Domain ansehen: Pro Tag generiert die Domain 26.000 Klicks auf bezahlte Werbeplätze. 50.000 Uniques finden sich täglich auf Porn.com ein. Die Domain generiert pro Tag zwischen $2.000 USD und $4.000 USD – natürlich ohne Arbeit. Das macht im Optimalfall $1.460.000 USD pro Jahr. Das wären 5 Jahre bis zur Gewinnzone. Vorausgesetzt, man macht nichts an der Domain und die Anzahl der Besucher wächst nicht von alleine an. Trotzdem glaube ich, dass die Domain eine mehr als gute Investition wäre. Ob die Domain nach der Auktion in einem privaten Deal den Besitzer gewechselt hat, ist unbekannt.

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Godaddy: FamilyAlbum.com enteignet

Der Beitrag wurde am 1. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich habe selber über 100 Domains bei Godaddy registriert und jedes Mal, wenn ich eines der zahlreichen (negativen) Kommentare über den Registrar lese, wird es mir ganz anders. Ich muss aber auch sagen, dass ich bislang keine negativen Erfahrungen gemacht habe und hoffentlich auch in Zukunft nicht machen muss. Mit dieser Aktion scheint Godaddy aber wirklich mal den Vogel abgeschossen zu haben. Bei Godaddy ging eine Beschwerde über die Domain FamilyAlbum.com ein. Die E-Mail aus dem Whois sollte nicht mehr funktionieren. Godaddy schrieb den Kunden an und bat um Korrektur binnen eines vorgegebenen Zeitraums. Leider funktionierte die Adresse nicht mehr. Was dann passiert ist, ist eigentlich schon ein Skandal. Godaddy riss sich die Domain unter den Nagel. Einige spekulieren, dass Godaddy die Domain verkauft hat oder aber zumindest von den zahlreichen Type-Ins und den daraus resultierenden Klicks auf der Parkingseite profitiert. Godaddy beruft sich bei der Aktion auf die Richtlinien der ICANN. Ziemlich dünn und gut zu wissen, dass Godaddy nicht auf die Idee kommt, seine Kunden auf einem zweiten Weg zu kontaktieren, schließlich ist auch die Adresse und i.d.R. auch die Telefonnummer hinterlegt. Mittlerweile hat sich Godaddy auch zu den Vorwürfen geäußert.

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Google.de und Google.com hijacked

Der Beitrag wurde am 23. Januar 2007 von Oliver veröffentlicht

Da möchte ich gerade etwas über google.de suchen und was sehe ich? Goneo.de! Bei Danny Sullivan gibt es einen Screenshot davon. Anscheinend hat jemand wie im Fall von eBay.de die Domain ge-hijacked. Die Denic bestätigt diese Annahme. Im Whois steht nicht etwa Google, sondern ein gewisser Martin R. aus Frankfurt. Update: Jetzt steht ein Mario M. aus Wiesbaden im Whois. Gleiches gilt für Google.com. Auch hier gibt es ziemlich merkwürdige Whois-Daten. Ganz ehrlich, ich möchte nicht in der Haut der Denic oder Goneo.de stecken. Die Daten aus dem Whois sind mit Sicherheit falsch, so dumm kann ja eigentlich niemand sein. Sollte also der Traffic in den Morgenstunden nachlassen, jetzt wisst ihr warum.

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Totgeborene Domains

Der Beitrag wurde am 17. Januar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich bin seit knapp zwei Jahren zu der Praxis übergegangen, Domains immer direkt für 10 Jahre zu registrieren. Das ist bei größeren Bestellungen zwar immer ein wenig teurer, zahlt sich im Großen und Ganzen aber immer aus, da ich einen positiven Effekt was die Sandbox angeht beobachte (kann aber auch Zufall sein). In der Regel checke ich jede Domain im Voraus ausführlich ab, um keinen Rohrkrepierer zu kaufen. Vor zwei Jahren habe ich eine Domain registriert, vorher gecheckt (Archive.org, etc. pp) und schließlich veröffentlicht. Bis heute ist nur die Startseite im Index mit einem Cache aus der Steinzeit! Ganz egal, wie viele Links auch auf die Domains gelegt werden, es gibt keine Chance, die Unterseiten von Google indexiert zu kriegen. Selbst Yahoo! packt die Domain nicht mit der Kneifzange an. Penalty? Unwahrscheinlich. Selbst ein Reinclusion Request blieb ohne Erfolg, weil es keine Strafe für die Domain gibt. Seit 3 Monaten habe ich wieder so einen Fall. Auch nur die Startseite indexiert, altes Cache und gar keine Aktivität der Bots. Natürliche Selektion?

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Google kauft AdSense.com

Der Beitrag wurde am 6. November 2006 von Oliver veröffentlicht

Die Story ähnelt stark der von YouTube und UTube. AdSense.com wurde bereits 1996 von der US-Firma AdSense Consulting ins Netz gestellt, noch bevor an Google zu denken war. Irgendwann entschied sich Google dazu, sein Publisher-Programm AdSense zu nennen und ab dem Tag erhielt die Domain AdSense.com viele viele Hits von Usern, die nicht nach Consulting suchten, sondern Geld verdienen und ihre Statistiken checken wollten. Im September 2005 verkaufte AdSense Consulting die Domain an einen privaten Domain-Broker. Der hielt die Domain etwas über ein Jahr, bevor er sie jetzt anscheinend an Google verkauft hat. Die Domain ist aktuell auf die Startseite von Google.com geroutet. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. AdSense Consulting hat aber jetzt schon eine neue Domain: AdSense2.com. Welcher kreative Kopf sich die wohl ausgedacht hat? Vielleicht kann sich YouTube ja nun auch dazu durchringen, einen netten Batzen Geld für UTube zu zahlen (vorausgesetzt, die wollen überhaupt verkaufen. Letztlich ist aber jeder käuflich, kommt halt nur auf die Summe an). via

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