Elftes Gebot: Klau Google keine Domains

Der Beitrag wurde am 8. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Zumindest meinte ein Webmaster aus Ohio, dass es eine gute Idee wäre, sich die Domain googlecalendar.com zu registrieren und dort in einem Frame den entsprechenden Google-Service einzubinden. Nein, es war eine schlechte Idee, was auch die entsprechende E-Mail von Google an den Webmaster zeigt. Noch schlechter war wahrscheinlich die Entscheidung, auch noch Bannerwerbung in einem Frame einzubinden. Wahrscheinlich AdSense? Na ja, da wird wohl zusätzlich auch noch der Account futsch sein. Jetzt ist die Domain aus dem Index entfernt, nicht mehr erreichbar und auch zwischenzeitlich schon auf Google registriert.

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Laut Dotster sind alle guten Dot-Coms vergeben

Der Beitrag wurde am 3. August 2006 von Oliver veröffentlicht

Tja, Pech gehabt! Wer jetzt noch keine guten Dot-Com Domains besitzt, der wird es jetzt auch nicht mehr. Zumindest nicht auf dem Weg einer Neuregistrierung. Es sei denn, man greift tief in die Tasche um einiges an Geld locker zu machen und eine zu kaufen. Dotster, einer der größten Registrare, verkündete in einer Pressemeldung, dass alle Domains, die aus einem Wort bestehen, bereits vergriffen sind. Ebenso alle Domains, die aus 3 Buchstaben bestehen. Von den rund 456.000 4-Buchstaben Domains sind noch 97.000 verfügbar. Die Rate der Renewals bewegt sich aktuell bei 76%, was die höchste seit dem Start der .com ist.

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Und wieder einige Keyword-Domains geschnappt

Der Beitrag wurde am 18. Dezember 2005 von Oliver veröffentlicht

Ich habe kürzlich beschrieben, wie einfach es doch manchmal bei Sedo & Co. laufen kann. Doch auch der klassische Weg per E-Mail oder Post kann zum Erfolg führen. Kurz zur Vorgeschichte: Durch die momentanen Bestimmungen beim Thema Jugendschutz, werden immer mehr .de Domain aus dem Erotikbereich wieder frei oder sind einfach nicht mehr genutzt. Das betrifft meistens Domains, auf denen der User FSK-18 Content erwartet. Die kommerzielle Nutzbarkeit liegt momentan bei fast 0, möchte man nicht gerade mit Face-to-Face AV-Systemen wie z.B. X-Check arbeiten. Doch gerade in den Nischen gibt es viele Themen, die gar keinen FSK-18 Content benötigen und trotzdem sehr „fruchtbar” sind. 90% dieser Nischen werden auf dem deutschen Markt gar nicht bedient. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es ist kein AVS nötig und man behandelt nur eine Nische, auf die man sich mit voller Power konzentrieren kann. Ein Nachteil: Es ist entsprechendes Vorwissen die Nische betreffend nötig und auch die Beschaffung von Content ist nicht einfach. Selbst produzieren oder eben produzieren lassen, lautet die Devise.

Jedenfalls habe ich mir vor ca. 2 Jahren eine Nische rausgesucht, auf die ich mich “spezialisiert” habe. Sie umfasst 6 Unterthemen, die jeweils eine eigene Bezeichnung haben und mit weit über 5 Mio. Ergebnissen in Google sowie eigenen Kategorien im DMOZ vertreten sind. Die Domains waren natürlich alle besetzt, jedoch nur 2 davon wurden tatsächlich genutzt. Auf den anderen waren die üblichen Bannerfarmen und 404er zu bewundern. Wie kommt man jetzt an diese Domains, die weder ein Impressum haben oder wo keine E-Mail Adresse ausfindig zu machen ist? Nun, man bemüht die Whois-Datenbank der denic und schreibt dann fleißig freundliche Briefe inklusive einem Angebot an die Inhaber. Vorher sollte man jedoch ein kurzes Brainstorming machen und z.B. selbst den kommerziellen Wert bestimmen um ein realistisches Gebot abzugeben (z.B. mit dem Overture Keyword-Tool).

Bei mir ergaben die Tests für 4 URL’s, bzw. deren Keywords, zwischen 4.000-5.500 Suchanfragen pro Monat. Ich gab unter Berücksichtigung der tatsächlichen kommerziellen Nutzbarkeit der URL Gebote zwischen 800 Euro und 1.400 Euro ab (also im unteren Bereich des tatsächlichen Potentials). Dazu der Vermerk „VB” und eine Erklärung, wie sich der Preis in meinen Augen zusammensetzt. Schon nach einer Woche trudelten 2 Kaufverträge bei mir ein, ohne jegliche Nachverhandlung der Gebote. An einem Fall bin ich noch dran und der andere hat bereits per E-Mail zugesagt. Fazit: Ich kann nur empfehlen auch nicht öffentlich zum Verkauf stehende Domains zum Kauf in Betracht zu ziehen, vorab ein realistisches Angebot zusammen zu stellen und den Weg per Post oder E-Mail zu gehen. Es lohnt sich und es sind noch viele Schnäppchen zu machen!

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Sex.eu ist beliebteste Domain

Der Beitrag wurde am 8. Dezember 2005 von Oliver veröffentlicht

Heute hat EURid damit begonnen, Registrierungen für .eu Domains entgegen zu nehmen. Binnen der ersten 3 Stunden verzeichnete EURid bereits rund 100.000 Registrierungswünsche. 45.000 davon innerhalb der ersten 20 Minuten. Aus Deutschland kamen mit 35.000 die meisten Anfragen. Die beliebtesten Domains sind: Sex.eu gefolgt von Hotel.eu, Travel.eu, Jobs.eu, Hotels.eu., Casino.eu, Poker.eu, Golf.eu, Business.eu und Music.eu. Porn.eu landete auf dem 11. Platz. Bislang können jedoch nur Markeninhaber und Organisationen die .eu Domains registrieren. Für Firmen wird es ab Februar 2006 möglich sein, sich .eu Domains zu registrieren, für Privatpersonen sogar erst ab April.

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2,31 Millionen Domains mit falschem Whois

Der Beitrag wurde am 7. Dezember 2005 von Oliver veröffentlicht

Laut einem Report des US-Government Accountability Office, sind weltweit ca. 2,31 Millionen Domains (das sind 5,41 % aller Domains) mit falschen Whois-Daten registriert. 1,64 Millionen davon wurden mit unvollständigen Daten registriert. Das GOA will damit auf das nicht fehlerfrei funktionierende Whois hinweisen, welches im Fall von Rechtsverstößen genutzt werden soll um den Inhaber einer Domain ausfindig zu machen. Der Report basiert auf 900 getesteten Domains, von denen 45 ein falsches oder nicht vollständiges Whois aufwiesen. Der Report führt weiterhin aus, dass das US Department of Commerce und ICANN bereits weitere Schritte eingeleitet haben, um diesen Missstand zukünftig auszuräumen.

Ich frage mich, wie dann Domains mit einer Whois-Protection eingestuft werden sollen? Für diese ist ja gar kein Whois öffentlich abrufbar. Wahrscheinlich steckt hinter dem Government Accountability Office aber nur eine Anwaltsvereinigung, der die Postgebühren für nicht zustellbare Abmahnungen zu teuer werden.

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Domainkauf – So einfach kann’s sein

Der Beitrag wurde am 27. November 2005 von Oliver veröffentlicht

Ich bin heute wirklich mal wieder echt positiv von Sedo überrascht. Ab und an kaufe ich dort mal die eine oder andere interessante Keyword-Domain, so wie auch heute mal wieder. Beginnt man sonst mit einem eher moderaten Erstgebot und erhält dann vom Verkäufer eine Zahl zurück, die allenfalls zum spontanen Lachanfall anregt und auch noch das Kommentar enthält: „Das ist mein letztes Angebot”, so lief es heute ganz anders. Es handelt sich um eine sehr schöne, 7-stellige Keyword-Domain, deren Keyword laut Overture Keyword Suggestion feine 3788 User zur einer Suchanfrage verleitet hat. Natürlich, wie so oft bei Top-Keyword-Domains, war seit 1999 nichts auf der Seite geschehen. Ich malte mir schon aus, was ich mit den ganzen Type-Ins anstellen werde und bot mal im unteren 3-stelligen Bereich. Ich erwartete jetzt minimum eine 5-stellige Summe im unteren Bereich (so zeigt es ja die Sedo-Erfahrung). Genau 10 Minuten später schon das Gegengebot: nur 150 Euro über meinem und im mittleren, 5-stelligen Bereich. Und das inklusive dem Vermerk: „Das ist mein letztes Angebot”. Ich habe den „Sack” natürlich sofort zugemacht. Und ich habe auch keine Ahnung, ob sich der Verkäuft da vertippt hat bei Abgabe des Angebots … das ist mir aber auch wurscht.

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