Trusted Shops ändert die Regeln für Erotikshops

Der Beitrag wurde am 1. Oktober 2009 von Oliver veröffentlicht

Als ich damals unseren Shop als einen der ersten von Trusted Shops zertifizieren ließ, ging ich eigentlich davon aus, dass man sich dort vorrangig um die vorschriftsmäßige Sicherheit und die zuverlässige Zahlungsabwicklung zwischen Shop und Kunde sorgt. Schließlich gewährt man dem Kunden beim Kauf in einem TS-zertifizierten Shop ja eine Geld-zurück-Garantie an. Das der zu zertifizierende Shop den deutschen Gesetzen entsprechen muss, ist selbstverständlich. Jetzt, nachdem man eine gewisse Größe erreicht hat, scheint man sich aber von diesem Schmuddelkram (Erotikshops) reinwaschen zu wollen. So erhielt ich heute eine E-Mail, in der mir mitgeteilt wurde, dass man das Vertragsverhältnis nur dann aufrecht erhalten könne, wenn bestimmte Produkte nicht mehr in den Rotlicht-Shops angeboten werden. weiterlesen …

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Paypal Käuferschutz

Der Beitrag wurde am 30. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

In den letzten Monaten haben wir mal zum Test Paypal als Zahlungsoption für einen Online-Shop eingesetzt. Eigentlich war ich positiv überrascht, bis da ein Kunde meinte, dass er den “Paypal Käuferschutz” ungerechtfertigt in Anspruch nehmen muss. Der Kunde hatte Ware bestellt und per Paypal bezahlt. Wir lieferten aus und damit war die Angelegenheit eigentlich erledigt. Nach einigen Tagen kam dann eine Mail von Paypal, dass der Kunde den Käuferschutz in Anspruch nehmen möchte. Grund: Ware soll nicht geliefert worden sein. Man kann dann online darauf reagieren. Haben wir auch gemacht und dem Kunden mitgeteilt, dass die Ware schon vor knapp einer Woche versendet wurde und auf der Post liegt (er wurde benachrichtigt). Er bestand trotzdem auf den Käuferschutz. Paypal verlangte dann die Einlieferungsbelege und die Tracking-Codes. Alles kein Problem. Also alles an Paypal gefaxt und abgewartet. Einen Tag später kam dann nur eine Mail von Paypal, dass man dem Antrag des Kunden stattgegeben habe und das Geld von unserem Konto abgezogen wurde. WTF? Auf Nachfrage bei Paypal, warum man denn so entschieden habe (schließlich wurde die Ware geliefert, der Kunde war wohl nur zu bequem die Ware abzuholen), kam keine Antwort. Da die Ware noch 2 Tage auf der Post lagerte, hätte der Kunde die Ware jetzt einfach abholen können und wir hätten in die Röhre geguckt. Ich kontaktierte jedoch die Post und konnte das noch verhindern. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Einzelfall ist, erschreckend ist es aber auf jeden Fall. Wenn Paypal immer so lapidar entscheidet, kann man als Kunde ganz schön Unfug anstellen.

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Unterschied zwischen amerikanischen und deutschen Kunden

Der Beitrag wurde am 23. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich habe mit beiden Nationalitäten im Geschäfsalltag viel zu tun, aber ich muss zugeben, dass mir die Amerikaner insgesamt 1000 Mal lieber sind. Warum das so ist? Das ist in relativ wenigen Sätzen zu erklären. Bei jedem Angebot, ob Paysite oder Online Shop, kommt es irgendwann auch mal zu Reklamationen oder anderen Problemen, die sich in 99 Prozent der Fälle mit einer guten und schnellen Kommunikation zwischen Kunde und Betreiber schnell lösen lassen. Ein Fallbeispiel: Der Kunde hat einen kostenpflichtigen Zugang erworben, schon bezahlt und kann sich jedoch nicht mit seinen Zugangsdaten in das Angebot einloggen. Der Amerikaner schreibt in 99 Prozent der Fälle eine freundliche Mail an den Support und bittet um Lösung der Problems. Die Mails haben immer (und ich hatte bestimmt einige Hundert in diesem Jahr) eine ordentliche Form (Anrede, Problembeschreibung und Unterschrift). So lassen sich Probleme fix lösen. Eventuell gibt es immer mal noch Nachfragen aber im Großen und Ganzen klappt das problemlos mit diesen Kunden. Der deutsche Kunde verzichtet in 90 Prozent der Fälle komplett auf eine Anrede und keift sofort rum. Dabei wird das eigentliche Problem in den Hintergrund gestellt und die Drohungen in den Vordergrund. Mails wie: “Ich gebe Ihnen eine Stunde Zeit, danach werde ich meinen Anwalt informieren und Anzeige wegen Betrugs erstatten!!!” sind trauriger Alltag. Einzig und allein die Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen variiert zwischen 3 und 100 in den Mails. Einen Namen schicken die meisten Kunden erst gar nicht mit, was es einem natürlich auch nicht gerade einfacher macht. weiterlesen …

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Betrug von Online-Shoppern: So läuft der Hase

Der Beitrag wurde am 9. Mai 2007 von Oliver veröffentlicht

Die Berichterstattung der Medien über Betrugsfälle im Internet ist ja immer sehr einseitig gehalten. Die Realität sieht oft ganz anders aus. Eine beliebte Masche, die schon des Öfteren bei uns vorgekommen ist, ist diese hier: Der Kunde bestellt per Lastschrift und vermerkt im Kommentarfeld, dass er die Ware schnell benötigt für eine Geburtstag oder als Geschenk zum Hochzeitstag. Freundlich wie man ist, bemüht man sich die Ware schnell zu versenden. Die Kunden wünschen dann auch die Trackingnummer von DHL, die wir z.B. immer an den Kunden schicken, damit er sehen kann, wo sich das Paket befindet. Das große Erwachen kommt dann, wenn die Lastschrift wegen Widerspruchs zurückkommt. Der Kunde hat bei der Bestellung eine fremde Kontonummer angegeben. Gut, dass man ja die Adresse des Kunden hat. Unter der angegebenen Adresse ist jedoch oft niemand erreichbar oder man weiß nichts von einer Bestellung, weil man gerade erst aus dem Urlaub gekommen ist. Das Paket wurde jedoch dort angenommen. So machen das die Betrüger: Sie suchen sich in der Nachbarschaft oder der Stadt ein Haus, wo niemand zuhause ist (Urlaub, etc.). Dann bestellt man online die Ware und bittet um einen schnellen Versand. Bei der Bestellung werden oft Kontoverbindungen aus dem Internet angegeben (wir hatten sogar schon mal die einer katholischen Kirchengemeinde). Ist das Paket versendet, verfolgen die Betrüger das Paket online. Kurz vor der Auslieferung steht online, dass sich das Paket in der Auslieferung befindet. Die Betrüger warten nun an dem leerstehenden Haus auf den Zusteller. Sie nehmen das Paket an, unterschreiben mit dem Namen des Hausinhabers und verschwinden mit der Ware. weiterlesen …

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Lastschriftbetrug in Online-Shops: Wie vorbeugen?

Der Beitrag wurde am 26. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich habe über die letzten Jahre meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Lastschriftbetrug, bzw. Warenkreditbetrug gemacht. Mir kommt es vor, als wären die Fälle parallel zur Stimmung und Arbeitslosenquote in Deutschland angestiegen. Zeitweise hatten wir in unserem Shop knapp 90 Prozent Rücklastschriften. Das war einfach nicht mehr akzeptabel und so haben wir die Zahlungsoption ersatzlos gestrichen. Die Kunden sind heute einfach zu dreist geworden und schrecken vor nichts mehr zurück. Das Problem ist die typische “Mir ist eh alles egal”-Mentalität. Die Menschen haben sowieso schon die Finger gehoben und denen macht es nichts aus, wenn noch zwei oder drei Gläubiger oder eine Betrugsanzeige dazukommt. Da die Gesetzgebung lediglich den Kunden schützt und nicht den Händler, muss der sich eben selbst helfen und das ist oftmals gar nicht so billig. Bonitätsprüfung lautet das Zauberwort. Damit lässt sich das Risiko minimieren und man erkennt (unter Umständen) die faulen Eier direkt, bevor es zu einem Verlust für den Shop kommt. Eine Garantie sind die Auskünfte nämlich auch nicht, da oft auch bislang unauffällige Kunden zur Nichtzahlung neigen. Trotzdem ist es besser als ohne jegliche Prüfung. weiterlesen …

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Lokale Werbeaktion für Lovehome

Der Beitrag wurde am 23. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

In den letzten Tagen war ich damit beschäftigt, eine kleine lokale Werbeaktion für unseren Shop Lovehome zu starten. Normalerweise raten einem ja alle möglichen Werbefachleute von lokalen Werbeaktionen ab, wenn eine Website oder ein Online-Shop beworben werden soll, aber was soll’s, ich probiere es trotzdem mal. Grund für die Werbeaktion ist unser Lovehome-Taxi, mit dem wir nahezu alle Artikel versandkostenfrei in den Märkischen Kreis liefern – zur Not auch in der Nacht. Auch eine Abholung ab Lager ist möglich. Natürlich alles neutral und diskret. In einer Stadt mit gerade mal 13.000 Einwohnern, die seit jeher von der CDU regiert wird und die erzkatholisch ist, kann das unter Umständen schon eine spannende Geschichte werden, einen Erotikshop zu bewerben. Das Risiko gehe ich gerne ein. Die erste Phase beginnt mit einigen Tausend Hochglanz-Flyern (A6) inklusive Gutschein und einer kurzen und knackigen Präsentation des Services, die in Discos, Videotheken, Szene-Cafes und einigen Geschäften im Umkreis ausliegen werden. Mal sehen was dabei an Feedback kommt. Eine kleine Guerilla-Aktion ist auch schon in Planung. Ich bin schon gespannt.

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Penthouse: Druckt mich ab!

Der Beitrag wurde am 4. Februar 2007 von Oliver veröffentlicht

Für Shops kann es ja ein richtiger Boost sein, wenn eine große Zeitschrift auf einen aufmerksam wird und einen entsprechenden Artikel samt dem Link abdruckt. Ich hatte den Fall bislang leider nur zwei Mal und die daraus resultierenden Sales waren einfach nur traumhaft. Um so mehr habe ich mich gefreut, als ich gestern diese E-Mail eines Redakteurs der Penthouse im Postfach hatte: “Hallo Herr Karthaus, wir sind auf Ihren Internetshop aufmerksam geworden, weil Sie ganz ganz grossartige Produkte in Ihrem Sortiment haben, die wir gerne unseren Lesern zeigen möchten. Dafür würden wir von Ihnen Bildmaterial benötigen. Wir würden dieses Material dann abdrucken ( in unserer April Ausgabe 04/07 ) und natürlich Ihren Shop mit Internet Adresse erwähnen.” Ich ging natürlich davon aus, dass der Redakteur unseren Shop Lovehome.de meint. Etwas weiter unten wurde dann aber deutlich, dass er unser Gadget-Blog (so gar nicht Adult) meint, wo jedoch lediglich Produkte vorgestellt und nicht verkauft werden. Also, kläre ich den Redakteur jetzt auf uns sage ihm, dass es sich gar nicht um einen Shop handelt, oder versuche ich an druckfähiges Bildmaterial der angeforderten Produkte zu kommen und verkaufe es ihm so, um die Erwähnung in der Penthouse zu bekommen? Hmm …

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Bitte an die Rechtsabteilung weiterleiten

Der Beitrag wurde am 5. November 2006 von Oliver veröffentlicht

Heute erhielt ich eine E-Mail mit folgendem Wortlaut, die mich zunächst ein wenig erschreckte: “An die Rechtsabteilung bzw. die Verantwortlichen von: lovehome.de – Sehr geehrte Damen und Herren, in unserem Verbraucherschutzforum wurde uns mitgeteilt, dass Sie einen unserer User betrogen haben sollen! Da wir diesen Fall schlichten wollen bevor es an die Staatsanwaltschaft geleitet wird geben wir Ihnen die Chance, sich auf unserem Forum http://www.snakecity.cc/phpBB2/forums.html anzumelden und nach lovehome.de zu suchen. Sie werden den Beitrag leicht finden. Wir hoffen, dass Sie Stellung nehmen. Sollten Sie den Betrugsvorwurf nicht beseitigen, wird Anzeige gegen Ihre Firma und deren Mitarbeiter erstattet werden. Hochachtungsvoll Das Snakecity-Team Verbraucherschutz im Internet admin@snakecity.cc Impressum: http://www.snakecity.cc/impressum.html Kontaktaufnahme nur per Mail oder Suchfunktion! Ihre Adresse haben wir wie folgt gespeichert: bla@bla.de” Nach kurzer Sichtung der Website (natürlich fand sich dort kein Thema), dachte ich zuerst daran, selbst Anzeige wegen Nötigung zu stellen. Das Impressum ist ja ebenfalls ganz interessant und sprüht nur so vor Seriosität. Dann stieß ich aber auf diesen Thread. Anscheinend macht sich da jemand einen Spaß daraus, Spam-Mails mit o.g. Inhalt an Online-Shops zu versenden.

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