Betrügerische Kunden die Nächste

Der Beitrag wurde am 3. November 2006 von Oliver veröffentlicht

Bei unserem Shop ist mittlerweile jede 4. bis 5. Bestellung von einem Kunden, der es nicht ganz so ehrlich meint. Das ist nichts ungewöhnliches in der heutigen Zeit. In 99 Prozent der Fälle ist man da durch die zahlreichen Schutzvorrichtungen (Bonitätsprüfung und andere Datenabgleiche) auf der sicheren Seite. In manchen Fällen sind die Kunden aber sowas von dreist, dass einem die Haare zu Berge stehen. In diesem Fall war es eine Kundin, die eine Bestellung über rund 90 Euro aufgab. Der Bonitätscheck verlief positiv und die Lastschrift ging auch durch. Das war am Mittwoch vor 2 Wochen. Die Kundin wandte sich im Vorfeld extra noch an den Kundenservice, weil die Bestellung für den Geburtstag ihres Mannes gedacht sei, der ja schon am Samstag wäre. Das Paket war rechtzeitig da, die Rücklastschrift (wegen Widerspruch) zwei Tage später. Im DHL-Tracking war zu sehen, dass das Paket der Kundin in der Postfiliale lagert und sie benachrichtigt wurde.

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Flyer und andere Drucksachen

Der Beitrag wurde am 25. Oktober 2006 von Oliver veröffentlicht

Heute habe ich (mal wieder) nach einer flinken Online-Druckerei gesucht, die möglichst schnell, zuverlässig und nicht zuletzt auch preiswert einige Drucksachen von uns übernimmt. Dabei handelt es sich um kleine Gutscheine im DIN A6-Format und Hochglanzdruck für unseren Shop, die dann jedem Paket eines Neukunden beigelegt werden und auch für ein Mailing gedacht sind. Bislang sind meine Erfahrungen mit den Online-Druckereien eher geteilt. Von der Nichtlieferung über eine Doppellieferung war alles dabei. Manch gaben sogar auf der Website einen Beschnitt von 1 mm an, machten dann aber 5 mm, usw. Diesmal fiel meine Wahl auf YesPrint.de. Da scheint sich zwar keine große Firma hinter zu verstecken, dafür sind die Preise gut und die Site wirkt einigermaßen vertrauenserweckend. Einige positive Erfahrungen über die Google-Suche gab es auch zu finden. Ich bin schon gespannt, wie das klappen wird. Am Freitag soll die Lieferung schon hier sein, mal schauen.

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Die kriminelle Kundschaft

Der Beitrag wurde am 30. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Heute hatten wir bei Lovehome mal wieder einen Fall, der so schön des Öfteren mal vorgekommen ist und einen vor dem Gedanken erschaudern lässt, wie viele Kriminelle sich im Internet rumtreiben. Der Fall: Ein Kunde hat über 2 Tage mehrere Bestellungen abgegeben. So weit nichts ungewöhnliches. Zur Bezahlung wählte er Lastschrift. Da sich in unseren automatisierten Checks keine Besonderheiten abzeichneten, ging die Bestellung auch ohne Probleme durch. Stutzig wurde ich erst, als ich bei der abendlichen Durchsicht der DTA-Liste des Tages die unterschiedlichen Bankverbindungen bemerkte. Die Kontoinhaber der Bankverbindungen, die dieser Kunde angegeben hatte, setzten sich ausschließlich aus bekannten Online-Shops zusammen. Darunter ein sehr bekannter Computerhändler sowie andere Shops. Eine kurze Recherche führte zu der Erkenntnis, dass es sich überall um Bankverbindungen handelt, die auf den Seiten der betroffenen Shops zu finden sind. Ganz schön kriminell, was? Bei der IP-Adresse wurde kein Proxy o.ä. verwendet, es handelt sich immer um den gleichen deutschen Provider. So ist die IP für eine Anzeige wg. versuchten Betrugs zu gebrauchen. Ich habe natürlich auch sofort die betroffenen Shops informiert. Es ist fast nicht zu glauben, wie viel kriminelles Potential heute in manchen Internet-Nutzern steckt. Ich würde mir wirklich wünschen, dass im TV nicht nur immer quotenbedingt über die “Abzocker” auf der Seite der Anbieter berichtet wird, sondern mal über die kriminelle Kundschaft. Das wird es aber nicht geben, ist ja schließlich die Realität und nicht quotenwirksam.

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Geheimnisvolle Kunden

Der Beitrag wurde am 28. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Manche Kunden sind wirklich geheimnisvoll. Ich weiß nicht, ob die das nur unbewusst machen oder ob die uns immer vor ein Rätsel stellen wollen. Mir sagen solche Anfragen per E-Mail jedenfalls immer recht wenig: “Bitte teilen Sie mir mit, wann die Ware bei mir eintrifft….” Die ging so heute Vormittag bei Melanie, die den Kundensupport bei Lovehome macht, ein. Kein Name, keine Bestellnummer, nix. Das ist aber absolut kein Einzelfall. Auch bei Kündigungen von Abonnements geht das fast immer so: “Hiermit kündige ich!” Natürlich auch ohne einen Namen, eine Buchungsnummer oder was in der Art. Es bleibt also immer noch die E-Mail Adresse des Absenders, mit der man dann recherchieren muss. Oft findet sich darunter aber niemand, manche Kunden haben einfach mehrere Adressen. Und dann ist es auch noch so, dass wenn man antwortet und um Mitteilung des Namens und / oder der Buchungs-, bzw. der Bestellnummer bittet, man keine Antwort mehr erhält. Geheimnisvoll, oder? Aber ich stelle mir gerade vor, ich möchte mein TV-Digital Abo bei Springer kündigen. Ich schreibe einfach mal eine Postkarte ohne Absender und als Text nur “Ich kündige!” Ob die mich dann anhand des Poststempels in ihrer Datenbank finden würden?

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Lieferung von Erotikartikeln bis an die Haustür?

Der Beitrag wurde am 22. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Seit 2001 haben wir alle Bestellung, die über unseren Shop Lovehome kommen, ausschließlich mit der Post, bzw. DHL ausgeliefert. Da wir auch relativ viele Bestellungen aus der Umgebung haben (ca. 30 Km Umkreis), was sicher auf die lokale Werbung zurückzuführen ist, wollte ich probieren einen eigenen Lieferservice umsetzen und mal zu sehen, wie das von den Kunden in Anspruch genommen wird. Daraus ist dann das Lovehome-Taxi entstanden. Eigentlich eine simple Idee, die aber für alle Parteien Vorteile bietet. Da ist zuerst der Punkt der Versandkosten, die für den Kunden in diesem Fall komplett wegfallen. Auch für die Anfahrt wird nichts berechnet. Dann der entscheidende Faktor der Lieferzeit. DHL hat eine Regellieferzeit von mindestens 2 Tagen, auch wenn das Paket nur 2 Straßen von unserem Lager ausgeliefert wird. Der Weg geht des Pakets führt von hier nach Hagen (40 bis 50 km) und von dort dann wieder zurück. Da aber so gut wie alle Artikel am Lager sind, könnte man so lokale Bestellungen binnen weniger Stunden ausliefern. Es war erstmal ein Test und ich rechnete mir da auch keine große Akzeptanz aus. Viele Kunden würden vielleicht denken, dass man in großen Lettern auf dem Wagen den Namen des Shops stehen hätte. Irgendwie habe ich mich da aber geirrt. Die Kunden nehmen den Service gerne in Anspruch, weil sie so die 5,40 Euro Versandkosten sparen und die Ware schnell und absolut neutral bei ihnen ankommt. Ich war vom Feedback überrascht. Aktuell reicht das Volumen der lokalen Bestellungen leider noch nicht aus, um extra jemanden dafür anzustellen. Die nächste Aktion ist schon geplant. Wir werden speziell auf das Lovehome-Taxi abzielende Gutscheine in einigen lokalen Clubs verteilen lassen. Ich bin schon gespannt, wie sich das entwickeln wird.

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Rücklastschriften

Der Beitrag wurde am 20. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Wenn ich etwas hasse, dann sind das Kunden, die permanent Rücklastschriften und somit einen Haufen an Kosten verursachen. Mir wird es wahrscheinlich ewig verschlossen bleiben, warum Kunden bestellen, wenn sie nichts auf der Tasche haben. Ich spreche hier jetzt von unserem Shop, nicht von Abonnements, denn da sind die Rücklastschriften den Kunden ja quasi schon ins Blut übergegangen. In den letzten 6 Monaten haben die Rücklastschriften mit den Gründen: “Mangels Deckung” und “Konto erloschen” um 40 Prozent zugenommen. Wegen “Widerspruch” zieht keiner sein Geld zurück. Für mich ist das ganz einfach vorsätzlicher Betrug. Aber es ist ja klar, dass zum Beispiel im TV ausschließlich die arme betrogene Kundschaft gezeigt wird, wenn es um Einkaufen im Netz geht. Und es ist auch klar, dass die Gesetzgebung und die Richtlinien für Shops ausschließlich pro Verbraucher ausgelegt werden. Wer schützt denn eigentlich die Händler? Niemand. Die müssen sich teuer (Bonitätsauskünfte, Monitoring, etc.) selbst schützen und sehen im Ernstfall keinen Cent von ihrem Geld. Sowas nervt.

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Der Trend zur privaten Insolvenz

Der Beitrag wurde am 7. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich habe hier mittlerweile einen kompletten Ordner voll mit titulierten Forderungen gegen Kunden aus unserem Shop Lovehome.de. Pro Monat kommen da so zwei bis drei neue Titel hinzu. Das ist ja schon traurig. In den letzten vier Wochen trudelten hier aber noch zusätzlich fünf Schreiben von Anwälten ein, die uns über die Eröffnung des privaten Insolvenzverfahrens der Schuldner unterrichteten. Noch mehr Schreibkram. Für jede Forderung muss nun eine detaillierte Aufstellung samt Kopien und Beweisen an die jeweiligen Gerichte geschickt werden. Wahrscheinlich wird man eh keinen Cent sehen und es werden noch mehr Kosten produziert. Eine Forderung i.H.v. 70 Euro hat mich bislang schon 120 Euro und mehr (inklusive Rechtsanwalt, Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, etc.) gekostet. Jetzt wahrscheinlich 150 Euro und mehr. Einerseits finde ich die Möglichkeit einer privaten Insolvenz ja durchaus gut für die Schuldner. So erhalten sie zumindest eine zweite Chance. Als Gläubiger ist es aber frustrierend. Persönlich finde ich schlimm, dass keiner der Schuldner älter als 25 ist.

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