Ein ganzer Tag Downtime

Der Beitrag wurde am 2. Dezember 2007 von Oliver veröffentlicht

Das Pech hat mal wieder voll zugeschlagen. Da ziehe ich die wichtigsten Dinge mal wieder auf eine noch stärkere Maschine um, damit Ausfälle wegen zu wenig vorhandener Ressourcen auszuschließen sind, da schlägt der Fehlerteufel schon wieder zu. Nachdem ich am Freitag gut 30 neue IPs ins Netzwerk eingefügt habe, lief alles wunderbar, bis auf den Fakt, dass einige IPs Ewigkeiten brauchten um hochzufahren. Dann, heute um 13 Uhr, der totale Ausfall. Keine IP mehr erreichbar. Der Server sah gut aus, kein Fehler zu erkennen. Nach zwei Stunden intensiver Fehlersuche haben ich und mein Techniker aufgegeben. Also einen Externen für ein Hands-On am Server bestellt. Nach zwei weiteren Stunden stand fest, dass die Netzwerkkarte einen außergewöhnlichen Fehler hat: Bei jedem Neustart des Netzwerks, was beim Eintrag neuer IPs unumgänglich ist, hat die Karte eine neue MAC-Adresse an den Router geschickt. Irgendwann war das dem wohl zu blöd und er hat dem Server gar nichts mehr weitergeleitet. Karte ausgetauscht, Server läuft wieder. Sowas habe ich noch nicht gesehen. P.S. Fehlersuche war fast teurer als der komplette Server, 600 Euro… yikes! Techniker müsste man sein… Stundenlohn von 125 Euro / Stunde + Anfahrtspauschale + Zuschlag für Sonntag + Abend! Nicht schlecht…

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Clickheat: Eigene Heatmaps erzeugen – kostenlos

Der Beitrag wurde am 8. Juli 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich war seit einiger Zeit auf der Suche nach einem guten Heatmap-Tool. Es gibt da ja einige Dienste, die jedoch bei einer größeren Anzahl von Klicks kostenpflichtig werden. Ich mag jedoch generell keine externen Lösungen und habe die Scripte lieber selbst auf dem Server um ggf. Anpassungen machen zu können und um auf die ganzen Daten vollen Zugriff zu haben. Vor einigen Wochen bin ich auf Clickheat gestoßen, eine kostenlose Software von Labsmedia. Es ist auch eine Online-Demo verfügbar. Was mir besonders gefallen hat: Keine MySQL-Datenbank, daher auch keine großartige Auswirkung auf den Server Load. Die Installation geht recht flott und man kann mit Keywords verschiedene Seiten einer Website auseinander halten. Anfänglich fand ich die Konfiguration ein wenig umständlich. Man muss schon festlegen, wie das Layout der jeweiligen Seite aufgebaut ist. Das ist ja normal kein Problem, jedoch hat da Clickheat ein wenig rumgezickt. Die generierten Heatmaps unterscheiden sich aber so gut wie gar nicht von kostenpflichtigen Diensten. Wer sich erstmal in die Thematik “Heatmap” einarbeiten möchte, für den ist Clickheat ein schlankes aber sehr nützliches Tool.

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Und noch mehr Ärger mit dem Hoster

Der Beitrag wurde am 2. April 2007 von Oliver veröffentlicht

Wie einige von euch mit Sicherheit bemerkt haben, war das Blog von Samstag auf Sonntag nicht erreichbar. Grund dafür ist das Totalversagen meines Hosters. Ich weiß, es ist schon so eine Art Masochismus, dass ich noch immer meine Server dort stehen habe, schließlich ist es ja nicht das erste Mal. Man hat mit die Entscheidung umzuziehen mit dem letzten Vorfall aber viel einfacher gemacht. Am Samtag Abend gegen 22 Uhr meinte dieser Server plötzlich auststeigen zu müssen. Er schaltete sich in den Rescue Mode und reagierte auf nichts mehr. Warum? Das weiß er nur selbst. Hektisch versuchte ich den Hoster über die teure 0900-Nummer (1,99 Euro/Min. nach Ansage) zu erreichen. Die ersten Versuche scheiterten kläglich und der Gebührenzähler tickte trotzdem. Gegen 22:30 Uhr erreichte ich dann jemanden, der sich auch gleich kümmern wollte. “Es könnte aber 90 bis 120 Minuten dauern”, sagte man mir. Das bin ich nicht anders gewohnt. Ich saß ein wenig auf heißen Kohlen, denn jede Minute Downtime kostet mich Geld. 90 Minuten später: nichts! 120 Minuten später: auch nichts! Ich wieder ans Telefon: Mailbox! Da sabbelte ich bestimmt 20 Mal drauf, natürlich mit jedem Mal ein wenig deutlicher. Bis 5 Uhr habe ich gewartet, bestimmt 50 Euro vertelefoniert und 30 Mails geschrieben, leider ohne Erfolg. weiterlesen …

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SpamAssassin: Wirklich weniger Spam?

Der Beitrag wurde am 26. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich hatte bislang immer lokale Spam-Filter installiert, was auch nicht unbedingt zu weniger Spam führte. Dafür gab es aber jeder Menge falsch einsortierten Mails, die mich eigentlich erreichen sollten, jedoch durch den Filter mit unter die Räder kamen. Auf einigen Servern hatte mein Admin derzeit schon SpamAssassin installiert, anscheinend aber so bescheiden konfiguriert, dass trotzdem noch 99 Prozent im Client ankamen. Letzte Woche habe ich da jetzt mal einen Profi mit beauftragt und siehe da, es kommen vielleicht noch 10 Prozent der Spam-Mails durch. Bei 700 bis 1.000 Spams am Tag macht das schon richtig was aus. Ich kann SpamAssassin daher uneingeschränkt empfehlen, wenn man mal wieder ein wenig Platz im Postfach haben möchte ;)

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Wann sollte man seinen Webhoster wechseln?

Der Beitrag wurde am 20. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Es gibt Situationen, bei denen sollte man die Geschäftsbeziehung zu seinem Webhoster mal ganz gründlich überdenken. Zum Beispiel dann, wenn der Webhoster die kundeneigenen Server ohne vorherige Anmeldung quer durch die Republik in ein anderes Rechenzentrum umzieht und das dem Kunden nur dadurch auffällt, weil die Server einfach nicht mehr erreichbar sind. Wem das noch nicht genug ist, der sollte spätestens dann reagieren, wenn der Webhoster 4-7 Tage Zeit für eine Antwort auf einen Support-Request benötigt, der mit hoher Priorität mitten in der Nacht um 4 Uhr von einem verzweifelten Kunden an alle E-Mail Accounts des Unternehmens geschickt wurde. Noch nicht genug? Ihr seid doch masochistisch! Okay, spätestens wenn der Webhoster einige Zeit später wieder alle Server umzieht ohne das vorab anzukündigen sollte Feierabend sein. Da muss man aber schon ein richtig Idiot sein, um sowas mitzumachen! Ups, ich Idiot…

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Apache: Aufstand der Indianer

Der Beitrag wurde am 19. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Einer meiner Server bringt mich gerade mal wieder zur Verzweifelung. In regelmäßigen Abständen streikt der Indianer und verweigert seinen Dienst komplett. Einfach so, aus heiterem Himmel, ohne Rauchzeichen. Erst wieder am Wochenende: Um 4 Uhr in der Nacht piepst mein Handy: “Server 2 http down!”. Der Apache war mal wieder einfach ausgefallen und das ohne eine entsprechende Entschuldigung / Erklärung dafür in den Logs zu hinterlassen. Ein komisches Phänomen, selbst mein Techniker weiß keinen Rat. Da ich in den kommenden Wochen vermehrt unterwegs bin, habe ich jetzt ein SMS-Reboot programmiert. SMS an ein Script, welches dann über den Webresetter einen Hardreset durchführt. Anders geht es leider nicht, da muss wohl über kurz oder lang eine Neuinstallation her.

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Problem mit ffmpeg und Flash-Videos

Der Beitrag wurde am 11. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Wer schon mal auf einem Linux-Rechner ffmpeg installiert hat und seine Videos von .wmv oder .avi in .flv umwandeln wollte, dem wird danach aufgefallen sein, dass die Videos keinen Ton mehr haben. Ich musste das gestern auch merken, allerdings erst nachdem ich bereits 50 Videos umgewandelt hatte. Toll, alles noch mal von vorne. Grund dafür, dass es nicht funktioniert, ist die fehlende Mp3-Unterstützung bei z.B. Debian. Damit es auch mit dem Ton funktioniert, muss ffmpeg zunächst wieder deinstalliert werden. Dann muss lame auf die Kiste. Das kann ziemlich einfach per “apt-get install liblame-dev lame” nachgeholt werden. Jetzt wieder ffmpeg drauf:

svn checkout svn://svn.mplayerhq.hu/ffmpeg/trunk ffmpeg
cd ffmpeg
./configure –enable-mp3lame –enable-shared (achtung, kann auch mal anders sein und er erkennt es nicht. Dann einfach statt –enable-mp3lame: –enable-libmp3lame nehmen)
make
make install

Jetzt kann man die Videos mit “ffmpeg -i video.wmv -ar 44100 video.flv” umwandeln und der Ton ist auch wieder mit von der Partie. Wer noch andere Codecs haben möchte (Ogg, Vorbis, etc.), der kann die dann auch einfach mit in die Konfiguration einbeziehen. Problem gelöst. P.S. Oben vor dem enable-mp3lame und dem enable-shared natürlich zwei Striche, das Blog stellt das irgendwie falsch dar.

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Wie man ffmpeg auf dem eigenen Server installiert

Der Beitrag wurde am 6. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Gestern musste ich (mal wieder) ffmpeg auf einem meiner Server installieren. Bei Debian geht das ja eigentlich recht einfach (“apt-get install ffmpeg”), allerdings funktioniert es dann nie so wie es soll. Daher hier mal eine kurze Anleitung für die Leute, die sich wie ich einen Wolf suchen, wenn es um die Installation und Fehlerbehebung bei ffmpeg geht. Wie man ffmpeg auf dem eigenen Server installiert: Wer Debian hat, der kann sich ffmpeg einfach per “apt-get install ffmpeg” installieren, was ja wie oben beschrieben leider nicht immer 100%ig klappt. Besser ist es, ffmpeg von Hand zu installieren. Zuerst muss man sich auf dem Server einloggen und per “su” Root werden. Dann in das Home-Verzeichnis wechseln (“cd ~”). Jetzt kann es auch schon losgehen. Per svn lädt man sich ffmpeg runter: “svn checkout svn://svn.mplayerhq.hu/ffmpeg/trunk ffmpeg”. Sollte svn nicht auf dem Server installiert sein, einfach nachinstallieren (Debian: “apt-get install subversion”). Wer SuSE hat, der muss sich nach einem RPM umsehen. So, wenn alles runtergeladen wurde, wechselt man in das ffmpeg-Verzeichnis: “cd ffmpeg*”. Jetzt wird ffmpeg konfiguriert: “./configure –enable-shared –prefix=/usr”. Danach ein “make” und ein “make install” im gleichen Verzeichnis ausführen. Das war auch schon alles. Später kann man dann noch verschiedene Codecs nachinstallieren. weiterlesen …

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