Serverumzug

Der Beitrag wurde am 5. März 2007 von Oliver veröffentlicht

Am Wochenende stand ein lange geplanter Serverumzug (ein Datenbankserver) an. Umgezogen wurde aus einem RZ in Houston / Texas nach Amsterdam (Speed, Speed, Speeeed!). Dabei wurde auch gleich eine komplette Neuinstallation (Debian) durchgezogen. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass ich ein echter Update-Muffel bin. Manche Softwareversionen, die auf dem alten Server noch im Einsatz waren, hätte man locker schon im Museum ausstellen können. Teuer war es aber auch: Einige Scripte hatten nur 1 Jahr Updates inklusive, daher musste ich tief in die Tasche packen, um alles wieder auf den aktuellsten Stand zu bringen. So ein Serverumzug ist aber auch irgendwie immer wie ein Neuanfang. Man kann endlich mal die ganzen kleinen Fehler beheben, wozu man sonst immer zu faul war oder wofür man einfach nie die Zeit fand. Trotzdem bin ich froh, dass es jetzt erfolgreich abgeschlossen ist. Ich bin echt am überlegen, ob ich nicht alle Server nach Amsterdam umziehe. Der Geschwindigkeit ist wirklich mehr als gut.

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Server Backup mit Reoback

Der Beitrag wurde am 17. Januar 2007 von Oliver veröffentlicht

Ich habe für einige Server nach einer schlanken Backup-Software gesucht und bin dabei über Reoback gestolpert. Reoback ist ein relativ einfaches aber sehr nützliches Programm. Reoback macht eigentlich alles, was man so benötigt. FTP-Backup auf andere Server, Cronjobs, etc. Was will man mehr von einer Backup-Software? Eine ausführliche Anleitung zu Reoback gibt es zum Beispiel bei Strato. Die Installation habe ich aber gleich mal verbockt. Statt die Sicherung alle 24 Stunden laufen zu lassen, habe ich versehentlich den Cronjob auf “jede Stunde um 24” eingerichtet und so knallte mir Reoback in der ersten Nacht die Platten voll. Das merkte ich dann daran, dass ich plötzlich keine Mails mehr erhielt mit der Fehlermeldung “No Space left on Device”. Tja, sowas sollte man eben nicht mitten in der Nacht machen ;-)

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Sicherer Server: SSH-Port verlagern

Der Beitrag wurde am 6. November 2006 von Oliver veröffentlicht

Wer kennt sie nicht, die unliebsamen Genossen, die sich regelmäßig mit Brute-Force-Attacken in dem auth.log des Servers verewigen? Ein kleiner Tipp für die Menschen, die da etwas mehr Ruhe auf ihrem Server haben möchten: Man kann ziemlich einfach den SSH-Port verlagern, was zwar ein bisschen “Security through obscurity” ist, aber trotzdem den gewünschten Effekt erzielt und 99 Prozent der “Script-Kiddies” vor ein unlösbares Problem stellt. Ich gehe jetzt mal von einem Debian-System aus. So funktioniert es: Per SSH auf dem Server einloggen und die Datei “/etc/ssh/sshd_config” aufrufen. Dort findet sich ziemlich weit oben der aktuelle SSH-Port. In 99 Prozent der Fälle wird das 22 sein. Den ändert man nun auf einen beliebigen, freien Port. Nehmen wir zum Beispiel mal 17472. Der wird nun statt der 22 eingetragen. Jetzt kann die “sshd_config” gespeichert werden. Alles was man jetzt noch machen muss, ist SSH neu zu starten: “/etc/init.d/ssh restart”. Jetzt kann man den neuen Port in Putty eintragen und eine neue Verbindung aufbauen. Unter Port 22 ist SSH nicht mehr erreichbar. Ab dann ist garantiert Ruhe in den Logs. Was man aber unbedingt noch ergänzend machen sollte, ist von der Authentifizierung per Username und Passwort auf Private- und Public-Key umzusteigen und möglichst zusätzlich 9-stellige Passwörter (alphanumerisch) zu verwenden. Nur den Port zu verlagern bringt keine 100%ige Sicherheit, weil ein Portscanner z.B. den neuen Port relativ einfach aufspüren kann. Zusätzlich kann man auch noch Pakete wie fail2ban installieren, die die IPs von unerlaubten Zugriffen nach X Fehlversuchen per IP-Tables sperren und eine E-Mail an den Admin senden.

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Serverausfall: Wenn man mal Support benötigt

Der Beitrag wurde am 2. November 2006 von Oliver veröffentlicht

Wenn man viele Jahre mit seinen eigenen Servern bei ein und demselben Hoster ist, jeden Monat viele Hundert Euro zahlt, dann erwartet man ja schon irgendwie ein Mindestmaß an Support und den zügig. Gestern war aber mal wieder so ein Tag, an dem ich sehr nah am Nervenzusammenbruch war. Um 12:30 Uhr meldet mir mein Monitoring per SMS: “Ausfall Server 2 (http, ssh, pop)” Ganz fix an den Rechner, SSH gecheckt, funktionierte nicht. “Okay, Reboot!”, dachte ich und rief den Webresetter auf. Darauf reagierte er aber auch nicht mehr. Telefon genommen, Support angerufen (der Hoster sitzt in einem Bundesland, in dem gestern kein Feiertag war) und um einen manuellen Reboot gebeten, bitte zügig! Das war um etwa 13:00 Uhr. Bei der Gelegenheit bat ich auch gleich um eine Erweiterung des Arbeitsspeichers um 512MB, nach dem Reboot! “Haben wir nicht da, müssen wir schnell kaufen gehen”, sagte man mir. Okay, dachte ich mir, wird ja wohl in 30 Minuten zu bewerkstelligen sein. 14 Uhr, 15 Uhr, noch immer keine Rückmeldung und auch kein Reboot. Jetzt wurde ich sehr nervös!

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Thumbnails aus Filmen erzeugen mit ffmpeg

Der Beitrag wurde am 24. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich schrieb dieses Wochenende ja bereits einen kurzen Artikel darüber, dass es mir endlich gelungen war, ffmpeg auf einem Server lauffähig zu machen. Die Funktionalität des Moduls ist wirklich einmalig. Wer mit Videos arbeitet und diese eventuell eingebunden hat oder Kunden zum downloaden anbietet, der kennt die zeitaufwändige Arbeit, Thumbnails zu extrahieren. Einige Programme machen das zwar per Knopfdruck, ich bin da aber eher ein Anhänger der vollständigen Automatisierung um Zeit zu sparen. Heute habe ich dann mal mit einigen Funktionen experimentiert. Ich wollte gerne eine zusätzliche Galerie zu jedem Video haben. Die Videos haben eine Auflösung von 640×480 Pixel bei 768 Kbit/s. Ich wollte nun Frames in einer Größe von 800×600 extrahieren. Die Bilder sollten automatisch durchnummeriert und gleich im passenden Verzeichnis gespeichert werden. Dazu war nur folgender Code notwendig (in der Kommandozeile, funktioniert auch per exec() in Php):

ffmpeg -r 0.05 -s 800×600 /home/mas/screen_trunk/gallery/13/%d.jpg -i /home/mas/video_trunk/clips/13_768.wmv

Nach ungefähr 2 Minuten (das Video hatte rund 100 Mb) waren die Screenshots (50 Stück) bereits in einer sehr guten Qualität durchnummeriert und im gewünschten Verzeichnis gespeichert. Man kann natürlich eine beliebige Größe wählen, sie muss nur immer durch 2 teilbar sein. Wenn man die Framerate erhöht (im Beispiel 0.05), werden mehr Bilder generiert, umgekehrt weniger. Eine wirklich sehr bequeme Art, Thumbnails oder komplette Bildergalerien aus Videos zu erstellen. Wer zum Beispiel debian hat, der kann sich ffmpeg einfach mit “apt-get install ffmpeg” installieren.

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Und es funktioniert doch: ffmpeg

Der Beitrag wurde am 22. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Vielen Dank für die E-Mails, die mich zu meinem Problem mit ffmpeg erreichten. Dank einiger Hilfestellungen, konnte ich das Problem mit meinem Programmierer doch noch lösen, wenn auch ohne das gewünschte ffmpeg-php. Wir haben nun einfach ein eigenes Script entwickelt, welches mit der Funktion exec() von PHP arbeitet und direkt auf das ffmpeg-Paket zugreift. Das Script ermöglicht es nun, Thumbnails in gewünschten Größen quasi “on the Fly” aus allen möglichen Videoformaten direkt auf dem Server zu extrahieren. Außerdem kann man sich jetzt vollständige Bildergalerien aus Videos erzeugen lassen, ohne das der Server großartig belastet wird. Ich werde das Script eventuell die Tage mal online stellen und es auch irgendwie in einem Plugin für WordPress “verwursten”, sollte ich die Zeit dazu finden.

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ffmpeg und die Techniker

Der Beitrag wurde am 20. September 2006 von Oliver veröffentlicht

Ich wollte gestern auf einer meiner Boxen die Module ffmpeg und ffmpeg-php installieren. Mit apt geht das ja auch relativ einfach. Ich möchte ffmpeg und ffmpeg-php eigentlich dazu nutzen, um Videos online zu editieren und auf einzelne Frames zuzugreifen zu können. Mit einer Anleitung, die ich von einem befreundeten Webmaster per E-Mail erhielt, dauerte die Installation und folgende Konfiguration auch nur wenige Minuten. Ich freute mich schon und rief ein Testscript auf. Pustekuchen. Error. Alles deinstalliert und neu installiert. Kann ja sein, dass evtl. irgendwas nicht so korrekt war. Dann wieder das Testscript aufgerufen. Error. Heute habe ich dann das gleiche Spiel auch mal auf zwei anderen Servern getestet. Natürlich wieder Error. Gut, da ist dann der Punkt erreicht, an dem ich die Hilfe eines Technikers in Anspruch nehme. Problem: Es findet sich einfach keiner. Ich habe es in den einschlägigen Server-Foren probiert und alle möglichen Firmen antelefoniert, alles ohne Erfolg. Der Großteil kannte das Modul gar nicht. Mist. Da möchte man Geld loswerden und keiner nimmt es einem ab.

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