Der Playboy macht Schluss mit dem DVD-Business

Der Beitrag wurde am 16. Oktober 2008 von Oliver veröffentlicht

Christie Hefner, die aktuell die Zügel des Playboy-Imperiums fest in ihren Händen hält, während der Vater seinen wohlverdienten Ruhestand mit den zahlreichen Bunnys im Playboy-Mansion genießt, hat mitgeteilt, dass Playboy das DVD-Geschäft aufgibt. Wer jetzt denkt, dass man beim Playboy in Zukunft auf hochauflösende Blu-ray Discs setzen wird, der liegt falsch. Die Produktion und Distribution von Discs aller Art wird eingestellt, nicht nur die DVD. In Zukunft möchte man sich nur noch auf die Produktion und den Vertrieb von Online-Inhalten konzentrieren. Zwar spart man durch das Einstampfen des DVD-Geschäfts pro Jahr rund 10 Millionen US-Dollar, dafür halte ich es aber für fraglich, ob der ausschließliche Online-Vertrieb auf Dauer den gewünschten Erfolg bringt, bzw. ob es bei dem aktuellen Erfolg bleibt. In Zeiten von YouP*rn & Co. klagen ja immer mehr große Unternehmen über Umsatzrückgänge (auch im Online-Vertrieb). Neben den DVDs müssen auch 80 Angestellte das Feld räumen. Mal sehen, ob Christie Hefner das Ruder noch herumreißen kann.

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Etwas gutes hat die Bankenkrise ja wenigstens…

Der Beitrag wurde am 13. Oktober 2008 von Oliver veröffentlicht

Die Leute, die einen Großteil ihrer Einnahmen über Googles AdSense erzielen, bekommen momentan den besten US-Dollar-Kurs seit über einem Jahr geboten (0,733). Bei einem Beispielverdienst von 5000 US-Dollar bekam man im Mai noch 3.150 Euro von Google ausgezahlt. Bei dem aktuellen Kurs sind es immerhin 3.665 Euro. Immerhin ein Plus von über 500 Euro. Wer jedoch viel Geld in den USA für Server & Co. ausgibt, der wird davon nicht ganz so stark profitieren können. Wollen wir hoffen, dass sich der Kurs noch ein wenig oben hält.

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Geschenke-Peter und Klaus-Daimler

Der Beitrag wurde am 8. Oktober 2008 von Oliver veröffentlicht

Aus diversen Gründen konnte ich in den letzten Wochen nur wenig bis gar nicht bloggen. Dafür wurde ich heute mit einem reichhaltigen Fundus an Kommentarspam belohnt, den ich eliminieren durfte. Die aktivsten Kommentarspammer waren mal wieder meine ganz speziellen Freunde von Finanznachrichten.de. Ich habe denen ja nicht nur ein oder zwei Mails geschrieben, in denen ich darum gebeten habe, dass sie ihre Spam-Minijobber gefälligst zurückpfeifen sollen. Das ist einfach nervig, zumal der Spam schon recht gut gemacht ist und manchmal durchflutscht. Jetzt habe ich mir einfach ein Plugin schreiben lassen, das Kommentare, in denen spezielle URLs vorkommen, erst gar nicht annimmt. Jetzt fangen anscheinend auch die Geschenke-Berater von edelight.de an, sich Kommentarspammern zu bedienen. Analog zu “Bernd Sonnensegel” schlägt bei mir jetzt ständig der “Geschenke-Peter” auf, der so sinnige Kommentare wie “Man sieht bei einer Vielzahl von Artikelverzeichnissen sehr gut, dass sie sich im Gegensatz zu den meisten Verzeichnissen gegenüber Google sehr gut schlagen.” verfasst und zusätzlich noch die URL absetzt. Was regt man sich darüber überhaupt noch auf? Einfach URLs überall blacklisten und nicht mehr weiterempfehlen. Punkt.

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Das große Amateur-Portal-Monopol

Der Beitrag wurde am 8. September 2008 von Oliver veröffentlicht

Es ist noch gar nicht so lange Zeit her, da hat das derzeit größte Amateur-Portal “Privatamateure.com” den Besitzer gewechselt. Laut verschiedenen Berichten wurde “PA” für rund 8 Millionen Euro an eine unbekannte Firma aus Kanada oder den USA verkauft. So ganz genau weiß das niemand. Man kennt zwar die Personen, die die Projekte betreuen, weiß aber nicht, wer tatsächlich dahinter steckt. In der Zeit danach hat sich der damalige Zweite, “MyDirtyHobby”, betrieben durch das zweit- oder drittgrößte deutschsprachige Partnerprogramm “Cash4Members” (Novonet B.V.), an die Spitze vorgearbeitet. Das geschah nicht zuletzt durch zahlreiche TV-Berichte auf Sat.1 oder auch RTL, in denen Amateure gezeigt wurden, die sich mit ihren Fotos und Videos ein 13. und auch 14. Monatsgehalt auf der Plattform verdienen. Jetzt ist ans Licht gekommen, dass auch “MyDirtyHobby” von dem gleichen Firmenkonstrukt gekauft wurde, das auch schon “Privatamateure.com” übernommen hat. drittgrößte. Es wurde aber nicht nur das Amateur-Portal übernommen, sondern gleich das ganze Partnerprogramm “Cash4Members”. Die bereits erfolgte Übernahme kam eher durch einen Zufall ans Licht und wurde schließlich von den deutschsprachigen Supportern des Unternehmens bestätigt. Die Partner wurden im Vorfeld nicht von der Übernahme (und damit auch der Übernahme ihrer weiterlesen …

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Googles Chrome mag Googles Webanwendungen gar nicht

Der Beitrag wurde am 5. September 2008 von Oliver veröffentlicht

Es wurd ja mittlerweile so viel über Googles Browser Chrome geschrieben, sodass ich mir einen eigenen Beitrag dazu gespart habe. Der Browser sieht schlank aus, er ist verdammt schnell und stürzt ebenso schnell ab. Für mich ist es absolut unmöglich mit Chrome zu arbeiten. Nach dem Motto “Bilder sagen mehr als Worte” gibt es unten einen Screenshot, der die Absturzmeldung zeigt, die mich jedes Mal erwartet, wenn ich Gmail aufrufe. Miserabler Datenschutz hin oder her, bei mir spielt das sowieso keine Rolle, da der Browser unter Vista absolut instabil ist und gar nicht erst dazu kommt, etwas an Google zu senden. Das schafft Chrome aber nicht nur auf einem, sondern auf allen meinen Rechnern. Fazit: Chrome ist schon wieder deinstalliert. Firefox ist unersetzbar. weiterlesen …

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Netdebit frischt Webmaster-Bereich auf

Der Beitrag wurde am 24. August 2008 von Oliver veröffentlicht

Wenn ich mir einen Zahlungsdienstleister ansehe, dann werfe ich meistens zuerst einen Blick auf die Statistiken. Zwar kann man sich heute bei fast jedem Abrechner so gut wie alle Daten über eine API ziehen, dennoch muss es eine brauchbare Statistik geben, die alle Daten auf einen Blick liefert. Nichts ist schlimmer, als verwirrende Statistiken, die man sich erst auf einem später nicht mehr nachvollziehbaren Weg unter Zuhilfenahme eines 30-seitigen Handbuchs zusammenklicken muss. Auch bei Netdebit hat man sich ein Herz genommen und den kompletten Webmaster-Bereich einem Relaunch unterzogen und damit die Usability stark verbessert. Vor allem das Design wurde stark gegenüber der alten Version verbessert. In der Hauptübersicht gibt es jetzt alle relevanten Daten wie Umsätze, Stornos und Gutschriften auf einen Blick. Besonders interessant finde ich die Sortierungsmöglichkeit nach Kostenstellen und Ländern (Bild unten). Für dieses Jahr wurden aber noch weitere Statistik-Features wie z.B. grafische weiterlesen …

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Sind Blogger Nerds?

Der Beitrag wurde am 24. August 2008 von Oliver veröffentlicht

Andreas Hecht hat mich per E-Mail gebeten, an einer Umfrage zum Thema “Sind Blogger Nerds?” teilzunehmen. In der Umfrage geht es weniger um die Frage, ob die Blogger mehr Zeit mit Videospielen oder Programmieren zubringen als mit ihren Freunden etwas zu unternehmen, sondern vielmehr um das Liebesleben der Bloggercommunity. Die Umfrage ist anonym, was bei Fragen wie “Wie oft geht es bei dir zur „Sache“?” auch für den einen oder anderen Blogger ganz angenehm sein dürfte. Das Ergebnis der Umfrage möchte Andreas am 31. August der Weltöffentlichkeit präsentieren. Spätestens dann dürften wir also erfahren, ob Blogger mehr oder weniger Sex haben, als die durchschnittliche Bevölkerung unseres Landes. Meiner Meinung nach hätte Andreas bei der Umfrage aber deutlich machen müssen, dass bei der Frage “Wann hattest du zum letzten mal Sex?” kein Cybersex zählt und bei “Wie oft geht es bei dir zur „Sache“?” die Alleinunterhaltung auf Adult Websites nicht zur Auswahl von “täglich” berechtigt. In Zeiten von Second Life & Co. können auch bei der Frage “Wie viele unterschiedliche Sexpartner hattest du schon?” ganz abenteuerliche Werte zusammenkommen. Trotzdem eine amüsante Idee.

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Linkgeiz und die Konkurrenz

Der Beitrag wurde am 17. August 2008 von Oliver veröffentlicht

Man liest ja immer wieder, dass es nicht schädlich sein kann, wenn man auf Websites verlinkt, die zu dem Thema, zu dem man einen Artikel verfasst hat, relevant sind. Manch einer behauptet sogar, dass es für die eigene Platzierung zuträglich sein kann, auf relevante Websites zu verlinken. In den meisten Fällen – vorausgesetzt, wir bewegen uns in einem kommerziellen Thema – wird es sich bei diesen relevanten Websites aber um die der Mitbewerber handeln. Für die meisten Webmaster hört aber doch da die Linkliebe auf, wo die eigene Platzierung durch Links auf die Konkurrenz in Gefahr gerät. Mir ist es auch schon selbst passiert, dass ich einen Mitbewerber, der auf P2 hinter meiner Website stand verlinkt habe und dieser Link wohl das Zünglein an der Waage war, der ihn an mit vorbeiziehen lies. Habe ich es rückgängig gemacht? Ja, zum Test, denn nachdem der Link von mir wieder weg war, wanderte er wieder brav zurück. Nach einigen Veränderungen ist der Link nun aber wegen seiner Relevanz wieder eingesetzt und trotzdem bleibt er schön hinter mir. Jetzt die Frage an meine Leser: Wo hört für euch die Linkliebe auf? Verlinkt ihr Mitbewerber, die relevante Inhalte bieten selbst dann, wenn es euch eine oder mehrere Positionen kosten kann, weil er dadurch an euch vorbeizieht? Ich weiß, die Frage ist hart, aber deshalb stelle ich sie auch.

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